SC Gremmendorf – SV 10 vom 24.03.19

 

Im Kellerduell Letzter gegen Vorletzter ging es für beide Seiten lediglich um einen Sieg, um die Chance des Klassenerhaltes zu wahren.

Die Hohenlimburgerinnen wollten bei der Devise der letzten Spiele weitermachen und wenig zulassen und vorne ihre Torgefahr ausspielen. Die Ausfälle in den 90 Minuten, die immer mal wieder auftreten müssen auch auf Dauer eliminiert werden. Nach sehr dominantem Beginn und spielerischer Überlegenheit war es Cennet Ipek, die nach Ablage von Pascal Kampczyk den Ball aus rund 16 Metern sehr schön oben ins Lattenkreuz schlenzte. Das zweite Tor kurz darauf kam nach schönem Schnittstellenpass von Linda Hass auf Sabrina Höhle, die eiskalt einnetzte. Höhle verletzte sich leider kurz darauf und fällt wohl die kommenden Wochen aus. Die Halbzeit blieb ungefährdet, weil der Gegner im Abschluss sehr schwach war. Die Hälfte zwei fing wieder mal sehr chaotisch an. Der rote Faden ist verloren gegangen und auch hier musste man jetzt zusehends hinterherlaufen. Unnötige Ballverluste sorgten für einige brenzlige Situationen, die allerdings vom Gesamtgefüge ganz gut geklärt wurden. Kurz vor Ende gab es zwei identische Situationen. Cecile Kayser setzte sich super über außen durch und legte quer auf Ipek, die im ersten Versuch aus 4 Metern über das Tor nagelte, im zweiten Versuch allerdings zum 3:0 Endstand vollendete.

Für die nächsten Wochen müssen wir weiter an unser Stabilität arbeiten und diese Phasen des Kollektivversagens vermeiden, dann ist in jedem Spiel etwas drin. Wir müssen nun von Spiel zu Spiel arbeiten und uns jetzt auf die kommende Aufgabe vorbereiten, indem wir die Fehler aufarbeiten, so Trainer Kunze als Fazit.

SV 10 – VFL Bochum II     17.03.2019 2:0 (2:0)

 

Nach der ersten Niederlage in der Rückrunde, wollte man wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Dies gelang mit guter Einstellung und einer bärenstarken ersten Hälfte gegen schwache Bochumerinnen. Nach vielen ungenutzten Tormöglichkeiten war es Anna Faßmann, die sich beherzt zeigte und einen Ball aus rund 30 Metern einnetzte. Kurz vor der Pause war es erneut Faßmann, die einen Rückpass von der durchgelaufenen Höhle direkt gegen die Laufrichtung der Torfrau verwandelte. Das Ergebnis hätte deutlich höher und beruhigender sein müssen. Nach einigen Umstellungen und Wechseln begann die zweite Hälfte fahrig. Man rannte nunmehr den unnötigen Ballverlusten hinterher und ermüdete somit zusehends. Allein die starken Sina Kunze und Janine Wiechel zeigten den Willen zu Null zu spielen. Dank einiger Paraden seitens Torfrau Pia Holtmann gewannen die Zehnerinnen letztlich auf dem Zahnfleisch, jedoch relativ ungefährdet die Partie mit 2:0 und ist vorerst Vorletzter, bevor man am kommenden Wochenende zur äußerst wichtigen Partie nach Gremmendorf muss.

 

 

SW Silschede – SV 10       20.03.2019 Pokalhalbfinale 0:1 (1:5)

 

Im heutigen Halbfinale galt es neben der Schonung einiger Stammkräfte, das Pokalfinale auch diesjährig wieder zu erreichen. Dank der breiten Kaderdecke ist das auch gefahrlos möglich. Gegen einen sehr tief stehenden Gegner beherrschte man die Partie und zeigte sich aber noch ratlos wie der Gegner zu bespielen sei. So war es logisch, dass ein abgeblockter Ball Pascale Kampczyk im 16er frei vor die Füße fiel und sie zum Halbzeitstand von 0:1 einnetzte.

In der zweiten Halbzeit wollte man dies nun besser ausspielen, leistete sich aber zunächst eine herbe Fehlerkette im Angriffverhalten, sodass der Gegner aus Silschede quasi mit seinem ersten Torschuss gegen die bis dato beschäftigungslose Holtmann zum umjubelten 1:1 traf. Jetzt waren die Sinne der Zehnerinnen aber geweckt und so waren es in kurzer Folge erneut Kampczyk und Hass, die zur Entscheidung trafen. In der Folge hatte Silschede noch eine gute Chance, die Holtmann aber Weltklasse parierte, bevor erneut Kampczyk und dann Ipek per Fernschuss den Finaleinzug perfekt machten. „Wir müssen teilweise noch geduldiger sein und nicht so oft ins offene Messer laufen. Desweiteren ist die stürmische Art zu verteidigen auch unsere Achillesferse“, so Kunze als Fazit und Vorausblick für das wichtige Ligaspiel am Sonntag.

Spielbericht SF Siegen – SV 10 4:2 (4:2)

In dem ersten Rückrundenspiel im Jahr 2019 stand der Tabellenletzte SV 10 dem Tabellendritten SF Siegen und einer der besten Offensiven gegenüber.

Nach langer und intensiver Vorbereitung fühlte man sich rein fitnessmäßig auf Augenhöhe. Das Spielgeschehen der ersten 20 Minuten war auch rein faktisch auf Augenhöhe. In der 10. Minute hatte der SV 10 in Form von Ipek nach einem Gestochere nach einer Ecke sogar die Chance auf die Führung.

Der Gastgeber aus Siegen sah sich nicht in der Lage das Spiel zu gestalten oder spielerisch vor das Zehnertor zu gelangen. Somit musste es, wie so oft in dieser Saison, den eigenen Fehlern geschuldet sein, dass der Gegner aus Siegen zum Torerfolg kam. Eine Reihe individueller Fehler und die daraus resultierende Unsicherheit sorgten dann ab der 22. Minute innerhalb einer Viertelstunde zum ernüchternden 4:0 für Siegen. Das Ergebnis stellt allerdings keinesfalls die Kräfteverteilung dar. So war es nur gerecht, dass Faßmann nach gutem Pass von Kampczyk in der 44. Und Kampczyk selbst nach einer nicht geklärten Ecke zum Halbzeitstand 4:2 trafen. Kurz nach Wiederanpfiff hatte zweimal Kampczyk die Möglichkeit aufs 4:3, verfehlte allerdings zweimal knapp. So spielte Siegen gegen wacker kämpfende Zehnerinnen das Ergebnis souverän runter. 15 unkonzentrierte Minuten besiegelten in diesem Spiel die Niederlage. Diese Unkonzentriertheit muss schleunigst in den wichtigen 90 Minuten ausgemerzt werden, dann ist gegen nicht ganz so kaltschnäuzige Gegner auch mehr drin.

10.02.2019  Westfalenhallenmaster in Gelsenkirchen

Durch den Gewinn der Hallenkreismeisterschaft im Januar im Kreis 13 durfte man den Kreis Hagen bei den Hallenmaster vertreten.Gespielt wurde nach Futsalregeln im 12 Min Modus.Erster Gegner der Hohenlimburgerinnen war SPvvg Herne Horsthausen,nach einem Blitztor der Hernerinnen reichte es leider nur zum 1:1.Das nächste Spiel gegen LTV Lüdenscheid sollte besser laufen wurde aber nach 1:0 Führung in der letzten Minute hergeschenkt,sodass es auch nur 1:1 stand.Auch im dritten Spiel gegen SSV Buer gelang den Hohenlimburgerinnen leider kein Sieg …1:2 Niederlage hiess nach einen spannenden Spiel laut Schiri das Endergebnis.Was war passiert :Noch 5 Sekunden zu spielen beim Stand von 1:1,die Gelsenkirchnerinnen bekamen einen direkten Freistoss..dieser wurde von Torfrau Pia Holtmann pariert,dann der Abpfiff aber die Gegner kamen nochmal zum Schuss und dieser Ball kullerte über die Torlinie.Der Schiri gab auf Tor nach Futsalregeln-die meisten, auch gegenerischen Zuschauer, verstanden die Welt nicht mehr,Proteste nutzten nichts-so verlor man das erste Spiel.Im letzten Spiel musste man gewinnen um weiterzukommen,dies gelang souverän mit 2:0.Jetzt war man auf Schützenhilfe von Horsthausen angewiesen.Diese gewannen ihr Spiel gegen Lüdenscheid leider nicht-bei einem 1:0 wären die Hohenlimburgerinnen in die Endrunde eingezogen,leider nicht.

Fazit:Man hat leider heute weit unter seinen Möglichkeiten gespielt und kein Glück gehabt.Mund abwischen- Fokus auf die Meisterschaft legen.

Das gegen uns gegebene Tor von Buer hätte auch zum weiterkommen gereicht-aber so ist Fussball.So schied man knapp mit 5:4 Toren aus.Tore Kampczyk(3),Hass(1),Coskan(1)

 

Es spielten:Hass,Kampczyk,Körfer;Kunze,Coskan,Ipek,Ewedwalbesloh,Höhle,Trzinka,Ribicic –Tor:Glowka und Holtmann

Zehnerfrauen werden Hallenkreismeister 2019
 
In der diesjährigen Hallenkreismeisterschaft tritt das Team der Zehnerdamen als haushoher Favorit an.
Erst recht nach Nichterscheinen von Westfalia Hagen starteten die Damen des SV10 am Samstag in der Gruppenphase mit einem souveränen 7:0-Sieg gegen Gennebreck.
Im nächsten Spiel schlugen sie Herdecke-Ende mit 5:0, bevor BW Voerde mit und Berchum-Garenfeld je nach Rückstand noch 4:1 und 3:1 bezwungen wurden.
Die Ergebnisse waren OK, aber die Leistung lies zu wünschen übrig, weshalb Trainer Kunze am nächsten Tag die Kaderzusammenstellung etwas abänderte.
"Wir wollten das Spiel breit gestalten, um unsere Erfahrung und Klasse auch zeigen zu können", so Kunze.
Am zweiten Tag wurde in einer 6er-Gruppe 'Alle-Gegen-Alle' gespielt.
Im Auftaktmatch gegen Fichte Hagen lies man nichts anbrennen, aber spielte sich warm für das kommende Spiel gegen BW Voerde. Nach einem 4:0 folgte der höchste Sieg der Zehnerrinnen in einem hochüberlegt geführtem Spiel mit 10:0.
Dann wurde gegen Silschede viel rotiert und sehr hektisch und unnötig kompliziert gespielt und zahlreiche sichere Tore liegengelassen. Die Marschroute wurde voll und ganz missachtet, weshalb der gut stehende Gegner aus Silschede ein 1:1 erzwingen konnte.
Der leichten Verunsicherung geschuldet kam es zum eigentlichen Endspiel gegen Vorhalle, das man in einem umkämpften Match zwar knapp, jedoch ungefährdet und souverän mit 3:1 gewann.
Im letzten Spiel, bei dem es nur noch theoretisch schiefgehen konnte, zeigte man die beste Leistung im gesamten Turnier und fegte die Gevelsbergerinnen mit 8:0 vom Platz.
Somit verteidigte man mit 13 Punkten und 24:2 Toren am Finaltag ungefährdet den HKM-Titel.
Am ersten Tag spielten: Julia Glowka, Sina Kunze, Pascale Kampczyk (3), Maike Ewerdwalbesloh (2), Annika Walter (1),
Meltem Coskan (5), Linda Hass (6), Cennet Ipek (2), Diana Ribicic, Cecile Kayser und Pinar Yildirim.
Am zweiten Tag spielten: Julia Glowka, Sina Kunze (1), Annika Walter (3), Meltem Coskan (2), Linda Hass (2), Cennet Ipek (3), Pascale Kampczyk (6), Maike Ewerdwalbesloh (1), Diana Ribicic (1), Rabea Körfer (1), Anna Fassmann (1), Sabrina Höhle (2) und Chiara Capritti (2).

Hallenkreismeister 2019 mit 45:4 Toren

Ohne Trainer zum Turniersieg Am 29. Dezember 2018 lud uns der BSV Heeren zu seinem Fussball-Hallenturnier, in die Sporthalle an der Heerenerstraße ein. Vorweg: es war eine gut organisierte Veranstaltung in einer angenehmen, sportlichen Atmosphäre. Eigentlich sollten zehn Mannschaften in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Leider sind zwei Mannschaften nicht erschienen. Somit wurde der Spielplan kurzerhand umgeplant. Insgesamt gingen dann acht Mannschaften an den Start. Die Mädels wurden nicht wie gewohnt, durch Devin und Dennis (Urlaub, Krank) gecoacht, sondern von Spielerin Zecke. Der Spaß stand im Vordergrund und somit wurde vieles ausprobiert und nicht so eng gesehen. Im ersten Vorrundenspiel spielten wir gegen BV Bad Sassendorf und konnten uns mit einem 3:0 durchsetzen. In unserer zweiten Begegnung konnten wir uns mit einem verdienten 2:1 Sieg gegen Germ. Flierich Lenningsen durchsetzen. Das Spiel wurde von uns, von Anfang an klar dominiert, leider haben wir es verpasst die Tore zu machen. Vor allem weil zu viel gezaubert werden wollte. Meltem vergab die beste Möglichkeit mit der Hacke das Ergebnis von 1:0 auf 2:0 zu schrauben. Und dann kommt es meistens wie es kommen musste- Lenningsen glich durch einen Torwartfehler zum 1:1 aus. Wir haben buchstäblich, bis zur letzten Sekunde gefightet und erzielten mit der Schlussirene den 2:1 Sieg. Die Freude war groß, denn der Schiedsrichter gab den Treffer. Dieses Ergebnis gab dem Team viel Motivation und Selbstvertrauen für den weiteren Turnierverlauf. Obwohl wir uns in unserer 3. Partie gegen die Gastgeber aus der Bezirksliga mit 1:2 geschlagen geben mussten, war das Match sehr eindrucksvoll und spannend. Beide Mannschaften präsentierten das gleiche Leistungsniveau und schenkten sich somit nichts. Durch unseren Punktestand (6 Punkte bei einem Torverhältnis von 6:3) wurden wir Gruppenzweiter und qualifizierten uns somit für das Halbfinale gegen den Landesligisten SSV Buer. Da wir uns vor dem Turnier nicht viel ausgerechnet haben, war es schon schön unter den ersten 4. gekommen zu sein. Die Begegnung wurde von uns durch schnelles, überlegtes und hochmotiviertes spielen geprägt, was dem Gegner einiges Kopfzerbrechen bereitete. Mit einem souveränen und kaum zu erwarteten 1:0 konnten wir die Partie für uns entscheiden, was für unser Team die Fahrkarte für den Einzug ins Finale bedeutete. Mit viel Spannung, hoch konzentriert und motiviert traten wir im Finale erneut gegen die Gastgeberinnen aus Heeren an. Das Spiel wurde von Anfang an durch Schnelligkeit und Kampfbereitschaft geprägt. Beide Teams schenkten sich nichts. In der Mitte der Spielzeit gingen wir durch einen klug gespielten Ball mit 1:0 in Führung. Die Gastgeberinnen ließen sich davon jedoch nicht einschüchtern und gaben sich weiterhin kämpferisch. Die Zehnerinnen hatten das Spiel aber im Griff. Zwölf Sekunden vor Schluss waren die Mädels allerdings schon beim Turniersieg und schalteten ab. Leider konnte der BSV Heeren ein paar Sekunden vor Spielende den Ausgleich erzielen. Das Finale musste durch ein Neunmeter-Schießen entschieden werden. Nun musste sich zeigen, welche Mannschaft die besseren Nerven hatte. Der Erste gut geschossene Ball von uns, wurde von der Torhüterin gehalten. Heeren verwandelte ihren ersten Schuss. Cennet und Jule machten ihre Sache besser und verwandelten. Die Gastgeberinnen, schossen den zweiten und dritten Versuch über das Tor. Somit konnten wir hochverdient das Finale mit 3:2 gewinnen und den ersten Platz erringen. Aushilfstrainerin Zecke war mit der ganzen "Truppe" zufrieden, verteilte aber an die Bärenstarke Torfrau Shiggy ein Sonderlob. ,,Sherin hat uns in der ein oder anderen Partie, aber vorallem in der Endrunde oft den Hintern gerettet." Dabei waren: Sherin Preuß, Linda Goldschmidt, Jorina Sonnenschein, Selina Quirin, Pia Holtmann, Svenja Meier, Sina Kunze, Annika Walter, Cennet Ipek, Meltem Coskan, Julia Sube

Spielbericht vom 11. Meisterschaftsspiel am 04.11.18

SV Hohenlimburg 1910 II                       -             RW Ostentrop/Schönholthausen 0:1 (0:0)

Knappe Heimniederlage bringt Zehnerinnen auf den Boden der Tatsachen zurück

Nach zuletzt fünf ungeschlagenen Spielen wurden im Umfeld der zweiten Frauenmannschaft schon einige Stimmen laut, die das Wort Aufstieg in den Mund nahmen. Am Sonntag sollten alle eines Besseren belehrt werden und die Zehnerinnen wurden von ihrem momentanen Höhenflug auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Man wusste, dass man sich von dem 1:8-Debakel der Gäste aus Ostentrop letzte Woche gegen Freudenberg nicht blenden lassen durfte, standen bis zur letzten Woche erst 11 Gegentore auf dem Konto. Die Zehnerinnen wollten hinten absichern, und nach vorne die Schnelligkeit über außen mit ins Spiel bringen.

Leider fand man in der ersten Halbzeit überhaupt kein Mittel gegen die sehr hochgewachsene Abwehrreihe der Gäste. Wurde vor dem Spiel noch davor gewarnt, hohe Bälle zu spielen, setzte man diese Vorgabe zu 0% um. Immer wieder Flugbälle auf unsere Spitze oder über die außen wurden gekonnt geklärt. Es gab kaum Offensivaktionen und in der 10. Minute beinahe den frühen Rückstand. Ein Freistoß von der Mittellinie flog Richtung Elfmeterpunkt. Die Ostentroper Stürmerin nahm den Ball perfekt mit dem rechten Fuß an, schloss aus der Drehung ab, verfehlte dabei das Tor jedoch um einige Meter. Durchatmen. In der Folge versuchten es die Gäste immer wieder über lange hohe Bälle und ihrer sehr schnellen Spitze, jedoch stand Laura Gabriel als Fels in der Brandung und gab den Gästen nicht viele Aktionen um durchzubrechen.

In der Halbzeitansprache wurden die vielen hohen Bälle und das nervöse Auftreten mit Ball am Fuß angemerkt. Es gab kaum zielstrebige Aktionen Richtung letztes Drittel.

Das setzten die Zehnerinnen in der zweiten Halbzeit besser um. Die Spielanteile wurde höher und man schaffte es, Ostentrop gut 25 Minuten lang in die eigene Hälfte zu drücken. Diese wussten sich, wie in Halbzeit 1 meist nur mit langen Bällen zu helfen. Die wenigen Chancen, die sich ergaben, blieben ungenutzt. Auch die guten Spielzüge blieben leider Mangelware.

In Minute 75 lag eine Gästespielerin am Hohenlimburger 16er auf dem Boden. Völlig perplex und in gewohnter sozialer Art hörten wir plötzlich auf Fußball zu spielen. Die Spielerin war bereits dabei sich aufzurichten und es war auch nicht notwendig, Fair-Play zu spielen. Ostentrop spielte weiter und setzte mit 2 Pässen ihre eben noch am Boden liegende Stürmerin in Szene. Im 1 gegen 1 gegen Torfrau Pia Holtmann schob sie den Ball mit der Fußspitze aus 16 Metern an ihr zum 0:1 vorbei. Der Rückstand im Tiefschlafmodus!

Die letzte Viertelstunde stellten die Zehnerinnen nun auf Dreierkette um und brachten mit Julia Sube eine weitere Offensivspielerin. Svenja Meier kam in der 80. Minute an den Ball und wurde im 16er davon getrennt. Hätte der Schiedsrichter Elfmeter gepfiffen, hätte sich niemand darüber beschweren können. Hätte, hätte, Fahrradkette! Die Riesenchance zum Ausgleich hatte die eingewechselte Julia Sube in der Nachspielzeit. Ein langer Ball von Laura fand Julia am Elfmeterpunkt, eine identische Aktion wie die der Gäste in der 10. Minute. Eine genauso starke Ballannahme und ein genauso schwacher Abschluss verhinderten den späten Ausgleich.

Am Ende steht man einer 0:1 Niederlage gegenüber. Angesichts beider Halbzeiten wäre ein Unentschieden leistungsgerecht gewesen. Ostentrop stand hinten sehr solide, wurde nach vorne aber meist nur mit hohen Bällen gefährlich. Hohenlimburg war in Halbzeit eins körperlich, läuferisch und taktisch unterlegen, in Halbzeit zwei jedoch die deutlich bessere Mannschaft.

Nun kann man jedoch den unnötig aufgebauten Druck von den Schultern der Mädels nehmen. Das Wort Aufstieg wird so schnell keiner mehr in den Mund nehmen. Lieber sollte man das im Laufe der Saison korrigierte Ziel, unter den ersten sechs zu landen, anvisieren. Wir werden weiter an uns arbeiten und haben an der Reaktion der Gäste, die sich gefreut haben, als hätten sie die Champions-League gewonnen, gesehen, dass ein Sieg gegen uns sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist!

Mund abwischen und weiter machen, die Saison ist lang und in dieser Liga kann jeder jeden schlagen!

Es spielten: Pia Holtmann, Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein, Svenja Meier, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Elena Zannetin, Isabell Münter, Svenja Lindner, Laura Gabriel,  Lara Pilzecker, Eva Sebastian, Julia Sube, Linda Goldschmidt

Meisterschaftsspiel Westfalenliga Frauen am 4.11.2018, SV Hohenlimburg 1910 - DJK Wacker Mecklenbeck 2:3 (2:2)

 

Die Mannschaft vom Kirchenberg Stadion hat einen Umbruch in den vergangenen Wochen durchgemacht. Doch auch wenn das Team aktuell auf dem letzten Tabellenplatz in der Westfalenliga steht, hat man den Eindruck das keine Spielerin den Kopf hängen lässt. Es gab so etwas wie einen Neuanfang und nun versucht die Mannschaft mit frischem Impuls Bewegung und vor allem sportliche Erfolge umzusetzen. 

 

Hohenlimburg wirkt tatsächlich in den Anfangsminuten sicherer und Zielstrebiger als die Gäste. Das Team gewinnt mehr Zweikämpfe und steht grade im Mittelfeld besser da als die DJK. Doch Wacker Mecklenbeck ist trotz vieler junger Spielerinnen ein erfahrenes Team. In der 13. Minute spielt Linda Hass eine Klasse Flanke auf Pasquale Kampczyk. Die bringt den Ball aufs Tor, wo er zunächst von der Torfrau abgewehrt wird und bei Jaqueline Hengstenberg landet. Die verwandelt direkt zum 1:0. für unser Team. Danach ist die DJK wie aufgerüttelt und ein Powerplay beginnt in dem Hohenlimburg erstmal Mühe hat diese Energie zu bremsen. Hohenlimburg bekommt einmal mehr die Bälle in der eigenen Hälfte nicht geklärt und so kann eine DJK Stürmerin sich durchsetzen und sorgt in der 20. Spielminute für den 1:1 Ausgleich. Kaum zwei Minuten später sind die Zehnerfrauen nach einem tollen Angriff erneut zu nachlässig und bekommen den Rückstand zum 1:2 in der 22. Minute serviert. Doch man erkennt auch den Willen auf Seiten der Zehnerfrauen und so erspielt sich das Team erneut den Ausgleich mit einer Wahnsinns Bogenlampe von Pasquale Kampczyk und dem 2:2 in der 29. Minute. Jetzt ist wieder alles offen und die rund 100 Zuschauer sehen eine bis dato spannende und Tor reiche Begegnung. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs, verletzt sich jedoch Jaqueline Hengstenberg nach fairem Zweikampf und muss tatsächlich mit dem Rettungswagen abgeholt werden. An dieser Stelle gute Besserung. Eine herber Verlust für das Zehnerteam. 

 

Nach der Pause wirken die Gäste zunächst agiler und um einiges clevererer als Hohenlimburg. Wieder einmal lässt sich unser Team zu sehr einschnüren und setzt zu sehr auf Konter und lange Bälle. Selbst ein Punkt wäre für Hohenlimburg heute zu wenig. In der 57. Spielminute kommt Wacker nach einer Ecke fast zum Führungstreffer, doch dann nehmen auch die Zehnerfrauen das Heft wieder in die Hand und spielen konzentrierter. Da könnte noch was gehen werden sich Anhänger und Spielerinnen denken und in der Tat Hohenlimburg kommt zu Chancen. Doch immer wenn vor dem Strafraum der Gäste der Ball verloren geht geraten die Gastgeberinnen in Bedrängnis und können sich einzig bei ihrer Torfrau und der schlechten Trefferquote der Gäste bedanken das es Unentschieden steht. Als es nach einem weiteren Angriff der Gäste zu einem Tumult auf der Torlinie kommt, spielt Linda Hass versehentlich oder nicht, den Ball mit der Hand und bekommt folgerichtig die rote Karte gezeigt. Den daraus resultierenden Elfer verwandelt die DJK zum 2:3. In der 77. Minute. Immerhin gibt Hohenlimburg auch jetzt mit 9 Feldspielerinnen nicht auf und rennt gegen eine erneute Niederlage an. Aber auch wenn sich alle Zehner dagegen stemmen, ist diese nicht abzuwenden. So verliert Hohenlimburg am Ende trotz guter Spielansätze unglücklich die Partie und was noch mehr weh tut gleich zwei Spielerinnen. 

2018 Frauen I – BSV Ostbevern
 
Bei strahlendem Sonnenschein eröffnet Schiedsrichter Dominik Hermann die Partie pünktlich und im Gegensatz zur letzten Woche nun auch komplett mit 22 Spielerinnen die Begegnung.
 
Sabrina Höhle wird über rechts geschickt und bringt den Ball gefährlich als Bogenlampe in den 16er.  Dort kann die Torfrau die Hereingabe nur mit Mühe klären. Doch die BSV Frauen setzen geschickt ihre Stürmerinen in Szene und brechen über links gegen unsere Abwehr durch so das diese freies Schussfeld hat und es 0:1 in der 8. Minute für die Gäste heißt. Dann komm Cennet Ipek und kann im direkten Angriff in der 10. Minute per Hacke das 1:1 herstellen. Doch nur wenige Augenblicke später gehen die Gäste mit einer Kopie des ersten Treffers in der 12. Minute mit 1:2 in Führung. Auch danach ist unsere Abwehr löcherig wie ein Küchensieb und so können die Gäste in der 15. Minute die Führung sogar noch zum 1:3 ausbauen. 3 Gegentreffer in der ersten Viertelstunde ist eindeutig eine desaströse Bilanz an der man nichts schönreden möchte. Dennoch sind die Gäste nicht immun gegen Torschüsse, schade das die Zehnerfrauen nicht mehr daraus machen. Mit diesem wenig erbaulichen Zwischenergebnis gehen die Mannschaften in die Pause. 
 
Nach dem Wiederanpfiff, versuchen die Zehnerfrauen zunächst das Spiel zu machen. Das gelingt anfangs auch ganz gut, doch die Gäste können die Mannschaft von Cristian Sauer in Schach halten. Nach einem wirklich gut zu Ende gespielten Angriff der 10er über Sabrina Höhle kann Ostbevern erneut zu leicht kontern und kommt zu dem  vierten Treffer. 1:4, 60. Minute. Dabei spielt unser Team im Ansatz gar nicht schlecht, jedoch gewinnt man bei allem Wohlwollen den Eindruck das es mit der Harmonie in der Truppe nicht weit her ist. In der 78. Minute kann Cennet Ipek nach einem Sololauf eine Ergebniskorrektur für ihre Mannschaft vornehmen und es steht nur noch 2:4.Auch danach spielen die Zehnerfrauen weiter mit Druck und machen vieles richtig. Die letzten 10 Minuten drehen die Tabellenletzten noch einmal richtig auf und kommen zu mehreren Möglichkeiten. Hohenlimburg hat einige erstklassige Chancen das Spiel doch noch zu drehen. Aber am Ende reicht es wieder mal nicht für zählbares auf der Habenseite und so muss sich das Team auch am Kirchenberg erneut mit einer Niederlage

Meisterschaftsspiel am 14.10.2018 Frauen Westfalenliga,

 

SC Borchen-SV Hohenlimburg 1910

 

Im Auswärtsspiel gegen die SC aus Borchen ging es heute für die Zehner Frauen rund 130 Kilometer weit, tief ins Westfälische Herz nahe Paderborn. 

 

Dort sind die momentanen Tabellenzehnten beheimatet. Borchen ist mit 8 Punkten aus 5 Spielen punktgleich mit den Tabellenplätzen 9 und 11. Also könnte man doch von einer lösbaren Aufgabe sprechen wenn da nicht die Heimniederlage vom vergangenen Sonntag wär. 

 

Die von Personalnot geplagte Mannschaft von Trainer Christian Sauer, ist mit dem quasi letzten Aufgebot nach Borchen gereist. Gerade mal über 12 Spielerinnen inklusive der Torfrauen verfügt das Team. Hinzukommt noch das sich einige der Spielerinnen mit einer Erkältung oder Verletzung herumquälen. Keine guten Aussichten oder?

 

In Unterzahl beginnen die Zehnerfrauen, da zwei unserer Spielerinnen eine vermeintliche Abkürzung über das münsterländische Borken genommen haben. Damit ist personell ein vorläufiger Tiefpunkt erreicht und man kann nur hoffen das Hohenlimburg die gute Laune und das Glück nicht verlässt. 

Zu Beginn macht unser Team auch alles gut und zeigt sich kämpferisch und mit Druck nach vorne. Dann gewinnen allmählich die Gastgeberinnen die überhand und bestimmen mehr und mehr das Spiel. Ein Freistoß für Borchen in der 6. Minute bringt die Gegnerinnen gefährlich nah in Richtung Führungstreffer. Sabrina Höhle holt für ihr Team in der 8. Minute die erste Ecke heraus, die aber noch nichts für Hohenlimburg einbringt. In der 13. Spielminute ist dann soweit und die Gastgeberinnen gehen nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Borchens Spiel ist effektiv und vor allem in der Hohenlimburger Hälfte schnell und Brandgefährlich. Dennoch stocken die Zehnerfrauen nicht auf und bieten im Rahmen der Möglichkeiten ein bis dato gutes Spiel. Zwei vielversprechende Chancen hat unser Team in der 20. Minute als man es tatsächlich schafft die Gegnerinnen in der eigenen Hälfte festzunageln. Dann kommen die SC Frauen wieder mehr ins Spiel und scheitern zunächst am eigenen Unvermögen 23. Minute und 28. Minute. Auf dieses Glück kann sich das Team von Coach Christian Sauer freilich nicht verlassen und muss kompakt stehen und die Gastgeberinnen konsequent in den Zweikämpfen stellen. In der 31. Minute geht Linda Hass nach einem Ballverlust etwas zu intensiv ans Werk und Borchen kann nach dem klasse ausgeführten Freistoß die Führung zum 2:0 ausbauen. Dann spielen die Zehnerfrauen zu planlos und noch kurz vor der Halbzeitpause fängt sich das Team aus einem Ball der längst hätte geklärt sein müssen das 0:3 (45.) aus spitzem rechten Winkel . 

 

 

Als Schiedsrichter Uwe Jahn die Begegnung erneut anpfeift, hat sich unsere Mannschaft verstärkt und steht nun komplett auf dem Feld. Das macht sich trotz des hohen Rückstandes bemerkbar, was hat man nun auch schon mehr zu verlieren? Mit Cennet Ipek kann Coach Christian Sauer nun auch einwechseln. Für sie geht Chiara Capriti in der 60. Minute vom Platz. Hohenlimburg wird stärker und erspielte nein erkämpft sich die Bälle. Daraus resultieren gute Chance die jedoch bislang in nichts zählbares enden. Einen 0:3 Rückstand aufzuholen ist kein leichtes Unterfangen doch die Zehnerfrauen arbeiten daran so scheint es. Doch dann fällt in der 75. Minute das 4:0 wie die Kopie des vorherigen Treffers und mit diesem Vorentscheid schmilzt die Hoffnung auf einen Punkt. Man kann der Mannschaft sicher nicht vorwerfen untätig zu sein, doch Hohenlimburg findet wie schon oft zuvor kein Mittel um vermeintlich erfahrenere Teams die Stirn zu bieten. Nach einem Aufbäumen in der Endphase der zweiten Halbzeit beendet der Schiedsrichter die Partie und Hohenlimburg wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis.

 

7.10.2018 Frauen I – SV Höntrop

Meisterschaftsspiel Westfalenliga Frauen am 7.10.2018, SV Hohenlimburg 1910 – SV Höntrop 2:4 (2:1)

Besser kann es für die Zehner Frauen kaum beginnen. Nach nur 3 Minuten Spielzeit wird Cennet Ipek im 16er der Gäste von den Beinen geholt. Schiedsrichter Gregor Podeschwa bleibt nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Den Elfmeter verwandelt Pasquale Kampczyk sicher zum 1:0 für unser Team. Höntrop wirkt dadurch keineswegs niedergeschlagen. Im Gegenteil. Bissig kommen die Gäste zu zwei aussichtsreichen Chancen, die Torhüterin Pia Holtmann in einem Fall zur Faustabwehr zwingen und den 10ern ordentlich Arbeit bescheren. Hohenlimburg versucht mit der Führung im Rücken entspannt das Spiel zu machen, doch Höntrop agiert wie ein Wespennest und kommt in der 20 Minute zu einer 100% welche die Stürmerin jedoch nicht verwehrten kann. Quasi aus dieser Chance heraus läuft der Konter über rechts, wo Linda Hass eine Zuckerflanke auf Jaqueline Kampczyk spielt. Diese kann jedoch den Ball nicht genau genug platzieren und so geht es munter über die andere Seite zurück. Der von den Gegnern nicht ohne Cleverness gespielte Pass landet in den Lauf der Höntroper Spielerin. Diese hat die Nerven das Spielgerät an Pia Holtmann vorbei in der 21. Minute zum 1:1 einzuschieben. Doch kaum 5 Minuten später in der 26. Minute gehen die Zehner Frauen erneut nach Vorarbeiten von Linda Hass und Cennet Ipek, durch Pasquale Kampczyk mit 2:1 in Führung. Die rund 50 Zuschauer bekommen bis dato ein spannendes Match geboten. Hohenlimburg besitzt weiterhin die Platzhoheit. Höntrop spielt jedoch weiter gut mit und kommt immer öfter zu gefährlichen Möglichkeiten. Wie zum Beispiel in der 43. Minute wo ein indirekter Freistoß 20 Meter vor dem 10er Kasten in der Hohenlimburger Mauer verpufft. Wenig später ertönt der Pausenpfiff und Gäste respektive Zuschauer genießen den Indian Summer. Wenn die Gastgeberinnen die sich bietenden Räume nutzen, dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen oder?

In Durchgang zwei präsentieren sich die Mannschaften weiterhin kämpferisch. Beide Teams erspielen sich durchaus sehenswerte Chancen. Aus Hohenlimburger Sicht freilich etwas zu viel für die Gäste. So taucht in der 55. Minute eine Höntroper Stürmerin mit dem Spielgerät am Fuß vor Torfrau Pia Holtmann auf, aber der Schiri erkennt auch hier eine Abseitsstellung. Die Zehner ziehen sich zeitlich weit in die eigene Hälfte zurück und wollen auf Konter lauern. Das rächt sich in der 67. Minute als sich Höntrop erneut über die linke Seite durchsetzen kann und erfolgreich zum 2:2 Ausgleich abschließt. Auch danach sind die Gäste die agilere Mannschaft und haben zunächst mehr Ballbesitz. Als die Zehnerfrauen wieder einmal den Ball in der eigenen Hälfte herschenken, kann Höntrop einen weiteren Treffer landen und die Partie ist in der 69. Spielminute mit 2:3  gedreht. Richtig weh tuts dann in der 74. Minute als die Höntroper Frauen die Führung sogar noch zum 2:4 ausbauen können. Wie eingeschlafen wirkt das Team vom Coach Christian Sauer und erst nach weiteren 5 Minuten machen die Gastgeberinnen wieder etwas mehr. Dennoch bleibt die Frage wo die Spritzigkeit und der Spielwitz der ersten Halbzeit hin sind. Kaum zu glauben wie sich unser Team in der Defensive einschnüren lässt. Und die Gäste stocken nicht auf, oder werden schwächer, ganz im Gegenteil. Natürlich ärgern sich unsere Spielerinnen, doch jetzt heißt es diese Wut entsprechend zu kanalisieren und nochmals die letzten Minuten Gas zu geben um hier vielleicht am Ende noch einen Punkt zu retten. Ein letzter Angriff der Zehnerfrauen läuft ins Leere, dann beendet Schiedsrichter Podeschwa die Partie. 

3.10.2018 Frauen I – SpVgg Horsthausen (Verbandspokal)

Pokalspiel Frauen Verbandspokal am 3.10.2018 SpVgg Horsthausen – SV Hohenlimburg (2:0) (4:4) 10:9 n.E. 

Pokalkrimi im Ruhrgebiet. 

In Runde 2 des Pokals mussten die 10er Frauen heute ins Herzen vom Ruhrgebiet zur SpVgg Horsthausen. 

Die Landesligisten machen von Anfang an Druck und sind bissig und aggressiv im Zweikampf. Die Gäste aus Hohenlimburg jedoch bleiben cool und nutzen ihre technischen Mittel um dann aus dem Mittelfeld heraus zu kontern. Die SpVgg versucht früh das Spiel der Zehner zu stören, richtig gefährlich wird es jedoch dank der guten Abwehrarbeit unseres Teams nicht. Dennoch ergibt sich auf Seiten der Gastgeberinnen in der 18. Minute so etwas wie eine Chance als eine Stürmerin im 16er vor Torfrau Pia Holtmann auftaucht, die nimmt jedoch das Spielgerät sicher in Empfang . In dieser Phase ist Hohenlimburg zu lässig und muss aufmerksamer sein, denn kaum ist ein verunglückter Angriff über unseren rechten Flüge verpufft, gelangt ein langer Ball auf eine Spitze der SpVgg. Die schiebt das Leder ohne Mühe zum 1:0 in der 23. Minute an der chancenlosen Hohenlimburger Torfrau vorbei in die Maschen. Auch danach sieht es zunächst so aus als würde Horsthausen die Führung weiter ausbauen. Ballverluste und Fehlpässe auf Seiten der Gäste, spiegeln die Unsicherheit nach dem Rückstand wieder. Kann sich die Mannschaft von Trainer Christian Sauer noch in Szene setzen? Gegen Ende des ersten Durchgang fängt sich die Mannschaft und entscheidet auch wieder mehr Zweikämpfe für sich. Dann gelangt der Ball erneut vor die Füße der SpVgg.

 

Aus mittlerer Position der eigenen Hälfte spielt Horsthausen einen langen Ball auf die linke Seite, der Ball wird ins Zentrum gepasst und dort zur 2:0 Führung der SpVgg verwandelt. Kleiner Schönheitsfehler bei diesem Treffer, dass die linke Offensivspielerin der Hernerinnen klar im Abseits steht, der Treffer hätte nicht zählen dürfen.

Bislang konnten sich die Hohenlimburgerinnen gegen die Tabellenführer der Landesliga Staffel 2 kaum in Szene setzen. Durchgang zwei muss eine Wendung bringen falls man noch weiterkommen möchte.

 

Tatsächlich kommt das Team komplett verwandelt us der Kabine und kurz nach der Pause tatsächlich zum Anschlusstreffer. Sabrina Höhle setzt sich über rechts gegen ihre Aufpasserin durch und befördert den Ball in der 48. Minute zum 2:1 in die Maschen. Kurz darauf klingelt es ein weiteres Mal im Kasten der Gastgeberinnen als Janine Wiechel das Spielgerät zunächst an die Latte köpft und der Ball dann vor die Füße von Cennet Ipek fällt. Diese stellt in der 51. Minute den Ausgleich für Hohenlimburg her. Doch damit nicht genug. Wie im Rausch spielen nun die Zehner Frauen. So kommt Jaqueline Hengstenberg zu einem Torschuss den die Torfrau zunächst abklatscht. Aber Pascale Kampczyk ist zur Stelle und bringt Hohenlimburg in der 53. Spielminute mit dem 2:3 in Führung. Nun ist die Partie fast schon überraschend gedreht und trotz heftiger Gegenwehr scheinen zunächst nur noch die Zehner Frauen das Spiel zu machen. Doch die Gastgeberinnen scheinen ein weiteres mal aufgewacht zu sein und es beginnt um die 70. Spielminute ein Powerplay auf das Hohenlimburger Tor. Doch mit etwas Glück und dem nötigen Selbstvertrauen, können sich die 10er Frauen befreien. Dann geht es schnell über Sabrina Höhle. Diese flankt auf Janine Wiechel die den Ball per Kopf auf das Tor lenkt. Die Horsthausener Torfrau lässt das Spielgerät erneut abklatschen und ein weiteres mal ist Cennet Ipek zur Stelle. So baut Hohenlimburg die Führung in der 73. Minute zum komfortabelen 2:4 aus. Jetzt stellt sich bei dem Hagener Team auf und neben dem Platz Erleichterung ein und die Zehner Frauen spielen wesentlich befreiter.

 

Dann macht Hohenlimburg es noch einmal spannend als nach einer Flanke eine Stürmerin frei vor Pia zum Schuss kommt, Pia bekommt mit einem tollen Reflex die Hnd zwar noch an den Ball, aber dieser springt unglücklich, in der 87. Minute  ins Tor. Auch hier ein kleiner Schönheitsfehler, da der Ball vor der Flanke bereits im Toraus war und auch dieser Treffer nicht hätte zählen dürfen.

 

Horsthausen wirft nun alles nach vorn, Pech dass Linda Hass kurz darauf einen Schuss an die Latte setzt.

 

Der Schiedsrichter gewährt dann eine doch recht großzügige Nachspielzeit von 5 Minuten. Bereits nach Ablauf dieser 5 Minuten kommt es im Strafraum zu einem Kontakt zwischen Diana Ribicic und einer Spielerin des Gastgebers, den diese auch dankbar annimmt und zu Boden geht. Den Elfmeter kann man geben, aber die rote Karte für Diana ist sicherlich überzogen, da sich noch 2 unserer Spielerinnen vor der Spielerin Horsthausens befanden. Eiskalt verwandelt die Schützin der Gastgeberinnen das Tor vom Elfmeterpunkt zum 4:4. Danach wird es kurz turbulent, doch dann pfeifft der Schiedsrichter 9 Minuten nach Ablauf der regulären Spielzeit ab.

 

Nun kommt es noch zu einer interessanten Situation, da den Schiedsrichter die Information, dass im Westfalenpokal das Elfmeterschießen direkt nach Ablauf der regulären Spielzeit erfolgt, offensichtlich nicht erreicht hat und er die Verlängerung um zwei Mal 15 Minuten spielen lassen will. Erst nach unserem Protest und telefonischer Nachfrage beim Staffelleiter kommt es dann doch drekt zum Elfmeterschiessen.

 

Hier verwandeln die ersten 5 Schützinnen der Teams jeweils sicher. Die sechste Schützin Horsthausens setzen den Ball aber über das Tor und Janine Wiechel bleibt es dann vorbehalten uns ins Viertelfinale zu schießen.

 

5:4

Annika Walter 5:5

6:5

Maike Eberswaldeloh 6:6

7:6

Meltem Coscan 7:7

8:7

Linda Hass 8:8

9:8

Pasquale Kampzcyk 9:9

9:9

Janine Wiechel 10:9

Bericht: Uwe Hass

Spielbericht 

Arminia Ibbenbüren-SV 1910 3:0

Die 10er Frauen müssen sich heute auf den rund 150 Kilometer langen Weg, zur DJK Arminia nach Ibbenbüren machen. Die münsterländischen Westfalenligisten gehen nach vier Siegen und einer Niederlage im vorletzten Spiel, als Favoriten in die Partie. Damit steht der Heimatverein von Nationalspielerin Kerstin Garefrekes in der Liga aktuell auf Platz 3. Das unsere Mannschaft dennoch keinerlei Respekt zeigen sollte, spiegelt sich am besten in der Leistung vom vergangenen Sonntag wieder. Bei dem 5:2 Sieg auf eigenem Rasen konnte man spüren wie der sprichwörtliche Knoten bei den 10er Frauen geplatzt war. Mit diesem Schwung in die aktuelle Begegnung zu gehen und dann vielleicht sogar noch einen Punkt von hier zu entführen, das ist mehr als ein frommer Wunsch oder ein Lippenbekenntnis.

So geht die Mannschaft von Coach Christian Sauer mit Selbstvertrauen in das Spiel und setzt die Gastgeberinnen frei dem Motto: wir haben nichts zu verlieren von Beginn an unter Druck. Die Angriffe laufen schnell über unser Mittelfeld und dann auf Cennet Ipek oder Sabrina Höhle. Verlieren diese den Ball vorne kommt die Arminia mit ihren schnellen Flügelspielerinnen gefährlich nahe in unseren Strafraum. Janine Kunze spielt in der 17 Minute einen guten Pass auf Cennet Ipek, doch Ibbenbüren ist auf Zack und entschleunigt den Angriff der Hagenerinnen. Ab der 25. Minute wird Ibbenbüren stärker und kann einige Torschüsse platzieren, die jedoch sicher in den Armen von Torfrau Julia Glowka landen. Hohenlimburg macht bisher alles richtig. Stören den Spielaufbau der Gegnerinnen früh und versuchen bei Ballgewinn schnell nach vorne zu spielen. Doch in der 30 Minute kommt ein Kullerball auf unser Tor und rutscht Pia Holtmann durch die Hände. 1:0 für die Arminia. Hohenlimburg lässt sich nicht beeindrucken und spielt weiter druckvoll mit. Ein erster Eckball durch Jaqueline Hengstenberg zwar gut platziert kann aber durch die Ibbenbürener Torfrau gehalten werden. In der 40 Minute verletzt sich Pasquale Kampczyk bei einem unglücklichen Zweikampf, das sie zunächst neben dem Platz behandelt werden muss. Bei ihrem erneuten Einsatz, kann sie immerhin eine Ecke für das Team heraus holen. Einige Minuten später ist Halbzeit und die Zehner Frauen machen trotz dem 0:1 ein gutes Spiel, das mehr für die zweite Hälfte verspricht.

Gleich nach Wiederanpfiff haben die 10er Frauen die bislang beste Chance des Spiels als nach einer langen Flanke der Ball bei Sabrina Höhle landet. Diese legt den Ball im 16er quer auf Cennet Ipek. Doch das Spielgerät fliegt über die Querlatte. Aber auch die Ibbenbürenerinnen kommen zu weiteren Chancen und wollen einen Ausbau der knappen Führung. Doch Hohenlimburg arbeitet weiter am Anschlusstreffer und spielt konzentriert. Meltem Koskun prüft in der 66.Minute der DJK Torfrau mit einem flachen Torschuss und eröffnet damit die wohl beste Offensive im bisherigen Spielverlauf für Hohenlimburg. Die 10er Frauen spüren das hier noch was geht und erhöhen den Druck. Dann in der 73. Minute erzielt die Arminia aus Abseits Verdächtiger Position den Treffer zum 2:0. Als kurz darauf Pinar Yildirim, die zuvor schon mit gelb verwarnt wurde erneut, aus Sicht des Schiedsrichters zu hart in den Zweikampf geht mit rot vom Platz gestellt wird, macht sich bei unserem Team trotz der zeitweisen Überlegenheit Ernüchterung breit. Arminia Ibbenbüren dreht jetzt auf und möchte gerne in Überzahl noch nachlegen. Die Zehnerfrauen kommen zwar noch zu weiteren Chancen, doch die Tore schießen die Gastgeberinnen. In der 85. Minute nach einer Ecke zum 3:0. Die Höhe des Ergebnisses spiegelt allerdings nicht die gute engagierte Leistung unseres Teams wieder, denen man höchstens den Vorwurf machen kann hier das ein ums andere mal nervös zu agieren und aus den Chancen zu wenig zu machen.

Aufstellung: 12 Annika Walter, 16 Pascale Kampczyk, 17 Meltem Koskan, 19 Linda Hass, 66 Cennet Ipek, 01 Pia Holtmann, 04 Janine Wiechel, 05 Sabrina Höhle, 44 Julia Glowka, 07 Rabea Körfer, 11 Jaqueline Hengstenberg, 18 Diana Ribicic, 22 Chiara Capritti, 28 Pinar Yildirim. 20 Tania Capobianco.

Bericht: Uwe Hass