Spielbericht vom 15. Meisterschaftsspiel am 09.12.18

FSV Gevelsberg - SV Hohenlimburg 1910 II 2:8 (2:3)

Hohenlimburgerinnen schießen sich mit Kantersieg in die Winterpause

Nach zuletzt 4 sieglosen Spielen wollten die Hohenlimburgerinnen beim Tabellenvorletzten FSV Gevelsberg einen Aufwärtstrend bestätigen.

Ein nasskalter Sonntag war da nicht die beste Voraussetzung, aber mit dem letzten Spiel des Jahres wollte man dem sehr erfolgreichen Jahr der Zehnerinnen einen verdienten Abschluss geben.

Von Beginn an spielten die Zehnerinnen endlich mal wieder ballsicher und variabel nach vorne. Schnelle Bälle über die außen und über die beiden Spitzen wurden bis zur 27. Minute noch leicht vergeben, Giulia Pleschke eröffnete aber in der genannten Spielminute eine verrückte erste Halbzeit. Ein schöner Schlenzer ins rechte Eck nach einem tiefen Ball von Svenja Meier.

Ein Doppelschlag in Minute 38 und 39 führte zum 3:0 Zwischenstand aus Hohenlimburger Sicht. Lisa schloss, erneut nach Vorbereitung von Svenja Meier, rechts unten ein und Giulia schnürte einen Doppelpack, nachdem erst Jorina Sonnenschein und dann sie selbst an der gegnerischen Torfrau scheiterten.

Gevelsberg hatte bis dahin kaum Anteile am Spielgeschehen, lediglich lange Bälle sorgten für etwas Befreiung, in der Hoffnung, dass die schnelle Spitze sich die Bälle erlief. Zwei unkonzentrierte Minuten kurz vor der Pause stellten das bis dato einseitige Spiel etwas auf den Kopf. Ein Doppelschlag und plötzlich stand es nur noch 3:2! Zuerst konnte ein Eckball nicht geklärt werden und eine Minute später schlug ein Schuss aus 20 Metern ins Tor ein!

Die Halbzeit kam den Zehnerinnen sehr gelegen, konnte man sich doch nach dem Schock etwas sammeln, um die Halbzeit zwei mit der 43-minütigen Souveränität fortzuführen.

Das schaffte man auch, Gevelsberg hatte in Halbzeit zwei keine Gegenwehr mehr zu leisten. In der 51. Minute sorgte Jorina Sonnenschein per Kopf für die Vorentscheidung. Ein hoher Ball der heute überragenden Svenja Meier verwandelte sie, wie gesagt, mit dem Kopf. 10 Minuten später erhöhte Selina Quirin im 1 gegen 1 auf 5:2 und ein Dreifachschlag in Minute 79, 80 und 82 stellten den 8:2 Endstand her. Jorina Sonnenschein zum Zweiten, Anna Faßmann und Selina Quirin zum Zweiten waren die Torschützinnen. Mehrere Hochkaräter wurden in der Zwischenzeit und bis zum Ende des Spiels noch vergeben, sodass das Ergebnis auch noch hätte höher ausfallen können.

Abschließend kann man sagen, dass es ein sehr erfolgreicher und versöhnlicher Abschluss des Fußballjahres 2018 war. Die Tiefen und Zweifel der letzten Wochen wurden mit diesem Spiel hoffentlich begraben, hat man heute endlich mal wieder gezeigt, dass wir einen tollen Fußball spielen können. Die Flexibilität und Spritzigkeit im Spiel nach vorne, die man in den letzten Spielen vermissen ließ, wurden heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt und man ließ Gevelsberg trotz zwischenzeitlicher Hoffnungen nicht den Hauch einer Chance. Die Defensive überzeugte besonders in Halbzeit zwei mit gutem und sicherem Stellungsspiel.

Nach einer Trainingswoche geht es für die Spielerinnen dann in die wohlverdiente Winterpause! Wir wünschen allen Lesern und Fans eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke (2), Jorina Sonnenschein (2), Svenja Meier, Lisa Burschik (1), Anna-Lena Faßmann (1), Isabell Münter, Svenja Lindner, Laura Gabriel, Selina Quirin (2), Linda Goldschmidt, Lena Straface, Mergime Lami

Spielbericht vom 13. Meisterschaftsspiel am 18.11.18

SV Hohenlimburg 1910 II        -                           LTV Lüdenscheid                        3:5 (2:2)

8-Tore-Festival entscheidet Lüdenscheid für sich

Im letzten Spiel der Hinrunde waren die Gäste aus Lüdenscheid zu Gast am Kirchenberg. Der Mitfavorit um den Aufstieg war natürlich unter Zugzwang, damit das Führungsduo um Salchendorf und Freudenberg nicht davonzieht.

Die Zehnerinnen stellten im Vergleich zu den letzten Spielen auf eine Dreierkette mit zwei Sechsern um, damit das Zentrum abgesichert wird, wusste man doch um die Offensivqualitäten Lüdenscheids.

Ein gravierender Fehler in der Abwehr bescherte Lüdenscheid jedoch in der 3. Minute die frühe Führung durch einen Distanzschuss. Zwei Minuten später glich Julia Sube durch einen Foulelfmeter aus. Eine Notbremse auf der Strafraumkante pfiff der Schiedsrichter. Wenn er pfeift, muss er in dieser Situation auch die rote Karte zeigen, aber das wollen wir jetzt einfach mal so stehen lassen

Durch einen Eckball, die heutige Schwachstelle der Hohenlimburgerinnen, kam Lüdenscheid wieder in Führung.

Durch einen weiteren Elfmeter glich Hohenlimburg durch Svenja Meier zum 2:2 Halbzeitstand aus.

Ein gutes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. 4 Tore in Halbzeit 1 sollten aber noch nicht die Spitze des Eisbergs sein.

Nach der Pause kam Lüdenscheid besser wieder ins Spiel und erzielte durch einen weiteren Eckball den 3:2 Führungstreffer.

Jorina Sonnenschein hatte im Anschluss die Riesenmöglichkeit, den erneuten Ausgleich zu erzielen, 5 Meter vor dem Tor benutzte sie aber den schwächeren linken Fuß, obwohl sie genug Zeit gehabt hätte, sich den Ball auf den starken rechten Fuß zu legen.

Die entscheidende Phase in diesem Spiel! Lüdenscheid kam zu zwei weiteren Treffern und blieb eiskalt in der Chancenverwertung! 2:5 aus Hohenlimburger Sicht.

In der 78. Minute erzielte Selina Quirin per direktem Eckballtor den 3:5 Anschlusstreffer. Statt eines Aufbäumens in der Schlussviertelstunde, schien die Moral der Hohenlimburgerinnen gebrochen und die Einstellung zum Spiel und zu einem möglichen Punktgewinn ging verloren. Schade, war Lüdenscheid heute ein Gegner auf Augenhöhe, die fünf Tore sind am Ende mindestens zwei zu viel, bzw. aus Hohenlimburger Sicht die drei Tore eins oder zwei zu wenig. Erneut die Chancenverwertung sowie individuelle Fehler in der Abwehr sowie im Spielaufbau brachten die Gastgeberinnen um den Lohn.

So steht man zur Saisonhalbzeit mit 23 Punkten auf dem fünften Platz.

Eine Woche Spielpause tut den Zehnerinnen ganz gut, ist der nächste Gegner doch Freudenberg!

 

 

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein, Svenja Meier, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Isabell Münter, Svenja Lindner, Laura Gabriel, Lara Pilzecker, Eva Sebastian, Linda Goldschmidt, Lena Holtmann, Lena Straface,

Spielbericht vom 12. Meisterschaftsspiel am 11.11.18

TuS Sundern  - SV Hohenlimburg 1910 II                                    1:1 (0:0)

Zehnerinnen nehmen Punkt aus Sundern mit Fahrlässige Chancenverwertung verhindert Sieg

Die letztwöchige Niederlage war verdaut und der nächste Gegner war der TuS Sundern. Man war gewarnt, hatten doch bereits einige Topmannschaften dort Punkte gelassen. Zudem wurde es das erste Flutlichtspiel der Saison, da die Anstoßzeit nochmals eine halbe Stunde nach hinten verlegt wurde.

Das Spiel begann aus Hohenlimburger Sicht recht sortiert. Sundern machte, erwartungsgemäß, nicht viel nach vorne, stellte sich mit einer Viererkette und einer Fünferkette in die eigene Hälfte und provozierte so immer wieder lange Bälle der Hohenlimburgerinnen. Ein gutes Stellungsspiel in der Abwehr verhinderte auch ernsthafte Torchancen. Die wenigen Chancen, die man mit diesem Mittel bekam, vergaben die Hohenlimburgerinnen kläglich. Zuerst war es Anna Faßmann, die nach Vorarbeit von Jorina Sonnenschein den Außenrist benutze und den Ball nicht gut traf. Kurz vor der Halbzeit war es Lara Pilzecker, die aus 10m zentraler Position die Nerven nicht bewahrte und das Tor rechts verfehlte. Sundern hatte nicht wirklich nennenswerte Torchancen, bereits Balleroberungen und Vorstöße in unsere Hälfte wurden gebührend gefeiert!

Nach der Halbzeit und der Ansprache, dass lange Bälle heute keine Mittel sein werden, lief es ähnlich zur ersten Halbzeit, mit dem Unterschied, dass man den Gegner in die eigene Hälfte drängte und so erzwang, dass sich die beiden Ketten auflösen mussten. Dieses Auflösen der Ketten schafften wir immer wieder über unsere Außenverteidigerin Isabell Münter, die weit aufgerückt den ein oder anderen diagonalen Ball zum Seitenwechsel spielte. Doch Anna Faßmann hatte heute kein Glück im Abschluss und vergab in Halbzeit 2 insgesamt vier Hundertprozentige. Die Einwechslung der wieder genesenen Selina Quirin zeigte Wirkung. In der 68. Minute war Jorina Sonnenschein mit ihrem 16. Saisontreffer Nutznießerin eines Gestochers im 16er. Voller Freude über dieses Tor bekamen wir gleich nach Wiederanpfiff einen Freistoß an der Mittellinie. Im Tiefschlafmodus segelte der Ball in den 16er und niemand fühlte sich dafür verantwortlich. Die Stürmerin des TuS Sundern erkannte die Situation und netzte zum Ausgleich ein. Die einzige wirklich nennenswerte Torchance der Gastgeberinnen. In der Folge dominierten weiter die Gäste aus Hohenlimburg. Weitere Chancen durch Eckbälle, ein Fernschuss von Giulia Pleschke und Lara Pilzecker in der Nachspielzeit blieben ebenfalls ungenutzt und so steht am Ende das 1:1 dar.

Dem Spielverlauf nach hätte sich Sundern über eine Niederlage nicht beschweren dürfen, ihre defensive und destruktive Taktik in der ersten Halbzeit wurde von den Hohenlimburgerinnen leider nicht bestraft!

Durch die Niederlage Freudenbergs und Oeventrop klettern die Zehnerinnen dennoch in der Tabelle einen Platz hoch und machen einen Punkt auf die Spitze gut, auch wenn das nicht das Ziel ist, nach dem wir Ausschau halten, ist es zum Abschluss dieses Spielberichts doch eine nette Anekdote. Am Sonntag erwarten die Zehnerinnen die torgefährlichen Gäste aus Lüdenscheid am Kirchenberg. Anstoß ist um 13 Uhr.

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein, Svenja Meier, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Isabell Münter, Svenja Lindner, Laura Gabriel,  Lara Pilzecker, Eva Sebastian, Linda Goldschmidt, Lena Holtmann, Lena Straface,

Spielbericht vom 11. Meisterschaftsspiel am 04.11.18

SV Hohenlimburg 1910 II                       -             RW Ostentrop/Schönholthausen 0:1 (0:0)

Knappe Heimniederlage bringt Zehnerinnen auf den Boden der Tatsachen zurück

Nach zuletzt fünf ungeschlagenen Spielen wurden im Umfeld der zweiten Frauenmannschaft schon einige Stimmen laut, die das Wort Aufstieg in den Mund nahmen. Am Sonntag sollten alle eines Besseren belehrt werden und die Zehnerinnen wurden von ihrem momentanen Höhenflug auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Man wusste, dass man sich von dem 1:8-Debakel der Gäste aus Ostentrop letzte Woche gegen Freudenberg nicht blenden lassen durfte, standen bis zur letzten Woche erst 11 Gegentore auf dem Konto. Die Zehnerinnen wollten hinten absichern, und nach vorne die Schnelligkeit über außen mit ins Spiel bringen.

Leider fand man in der ersten Halbzeit überhaupt kein Mittel gegen die sehr hochgewachsene Abwehrreihe der Gäste. Wurde vor dem Spiel noch davor gewarnt, hohe Bälle zu spielen, setzte man diese Vorgabe zu 0% um. Immer wieder Flugbälle auf unsere Spitze oder über die außen wurden gekonnt geklärt. Es gab kaum Offensivaktionen und in der 10. Minute beinahe den frühen Rückstand. Ein Freistoß von der Mittellinie flog Richtung Elfmeterpunkt. Die Ostentroper Stürmerin nahm den Ball perfekt mit dem rechten Fuß an, schloss aus der Drehung ab, verfehlte dabei das Tor jedoch um einige Meter. Durchatmen. In der Folge versuchten es die Gäste immer wieder über lange hohe Bälle und ihrer sehr schnellen Spitze, jedoch stand Laura Gabriel als Fels in der Brandung und gab den Gästen nicht viele Aktionen um durchzubrechen.

In der Halbzeitansprache wurden die vielen hohen Bälle und das nervöse Auftreten mit Ball am Fuß angemerkt. Es gab kaum zielstrebige Aktionen Richtung letztes Drittel.

Das setzten die Zehnerinnen in der zweiten Halbzeit besser um. Die Spielanteile wurde höher und man schaffte es, Ostentrop gut 25 Minuten lang in die eigene Hälfte zu drücken. Diese wussten sich, wie in Halbzeit 1 meist nur mit langen Bällen zu helfen. Die wenigen Chancen, die sich ergaben, blieben ungenutzt. Auch die guten Spielzüge blieben leider Mangelware.

In Minute 75 lag eine Gästespielerin am Hohenlimburger 16er auf dem Boden. Völlig perplex und in gewohnter sozialer Art hörten wir plötzlich auf Fußball zu spielen. Die Spielerin war bereits dabei sich aufzurichten und es war auch nicht notwendig, Fair-Play zu spielen. Ostentrop spielte weiter und setzte mit 2 Pässen ihre eben noch am Boden liegende Stürmerin in Szene. Im 1 gegen 1 gegen Torfrau Pia Holtmann schob sie den Ball mit der Fußspitze aus 16 Metern an ihr zum 0:1 vorbei. Der Rückstand im Tiefschlafmodus!

Die letzte Viertelstunde stellten die Zehnerinnen nun auf Dreierkette um und brachten mit Julia Sube eine weitere Offensivspielerin. Svenja Meier kam in der 80. Minute an den Ball und wurde im 16er davon getrennt. Hätte der Schiedsrichter Elfmeter gepfiffen, hätte sich niemand darüber beschweren können. Hätte, hätte, Fahrradkette! Die Riesenchance zum Ausgleich hatte die eingewechselte Julia Sube in der Nachspielzeit. Ein langer Ball von Laura fand Julia am Elfmeterpunkt, eine identische Aktion wie die der Gäste in der 10. Minute. Eine genauso starke Ballannahme und ein genauso schwacher Abschluss verhinderten den späten Ausgleich.

Am Ende steht man einer 0:1 Niederlage gegenüber. Angesichts beider Halbzeiten wäre ein Unentschieden leistungsgerecht gewesen. Ostentrop stand hinten sehr solide, wurde nach vorne aber meist nur mit hohen Bällen gefährlich. Hohenlimburg war in Halbzeit eins körperlich, läuferisch und taktisch unterlegen, in Halbzeit zwei jedoch die deutlich bessere Mannschaft.

Nun kann man jedoch den unnötig aufgebauten Druck von den Schultern der Mädels nehmen. Das Wort Aufstieg wird so schnell keiner mehr in den Mund nehmen. Lieber sollte man das im Laufe der Saison korrigierte Ziel, unter den ersten sechs zu landen, anvisieren. Wir werden weiter an uns arbeiten und haben an der Reaktion der Gäste, die sich gefreut haben, als hätten sie die Champions-League gewonnen, gesehen, dass ein Sieg gegen uns sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist!

Mund abwischen und weiter machen, die Saison ist lang und in dieser Liga kann jeder jeden schlagen!

Es spielten: Pia Holtmann, Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein, Svenja Meier, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Elena Zannetin, Isabell Münter, Svenja Lindner, Laura Gabriel,  Lara Pilzecker, Eva Sebastian, Julia Sube, Linda Goldschmidt

Spielbericht vom 9. Und 10. Meisterschaftsspiel am 21.10. und 28.10.18

SV Hohenlimburg 1910 II                       -             FC SW Silschede                         6:0 (2:0)

SV Germania Salchendorf                     -             SV Hohenlimburg 1910 II                            0:2 (0:1)

Zehnerinnen vergolden ihren Oktober mit Auswärtssieg beim Spitzenreiter

Heute gibt es zwei Spielberichte in einem. Ein kleiner Nachtrag vor dem eigentlichen Spielbericht zum vergangenen Heimspiel gegen die Nachbarn aus Silschede.

Die Zuschauer sahen am Kirchenberg eine zerfahrene Anfangsphase. Torchancen wurden sich kaum erspielt und das 1:0 in der 35. Minute fiel förmlich aus dem Nichts. Anna Faßmann wurde auf der linken Seite in Szene gebracht. Ging im 1 gegen 1 Richtung Grundlinie und versenkte den Ball im langen Eck. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Julia Sube mit ihrem ersten Saisontor nach Vorarbeit von Lisa über rechts auf 2:0

Nach der Halbzeit war der erste Angriff der Zehnerinnen bereits erfolgsbringend. Svenja  Meier erhöhte 3:0. Die Vorentscheidung. Von Silschede kam in der Folge nicht mehr viel Gegenwehr. Die Abwehr stand solide und der Torhunger nach vorne war noch nicht gesättigt. Jorina Sonnenschein, Giulia Pleschke und erneut Jorina Sonnenschein erhöhten bis zum Ende auf 6:0. Ein weiterer Kantersieg im eigenen Stadion, die Heimspielbilanz der Zehnerinnen kann sich sehen lassen. 12 Punkte aus 5 Spielen bei einem Torverhältnis von 26:2 (!).

 

Nun zum eigentlichen Spielbericht vom heutigen Sonntag. Nach dem 3:1 Erfolg von Salchendorf letzte Woche gegen Ex-Spitzenreiter Freudenberg war man gespannt und gewarnt. Für die Zehnerinnen ein Topspiel, mit 19 Punkten stehen sie nur 3 Punkte hinter der Spitze, Torgleichheit mit Salchendorf.

So startete die Schiedsrichterin das Spiel um 12:30. Die Spannung auf dem Platz war spürbar. Die ersten Minuten gehörten den Hohenlimburgerinnen. Die Eckbälle fanden leider keine Abnehmerin und im Spiel nach vorne fehlte meist der letzte entscheidende Pass, um wirklich Torgefahr auszustrahlen. In der Übergangsphase bis zur 20. Minute hatte Salchendorf zwei 100%ige, Pia Holtmann im Tor hielt die Zehnerinnen aber mit starken Reflexen und gutem Torwartspiel im Spiel. Mitten in die Drangphase der Gastgeberinnen schlugen die Hohenlimburgerinnen zu. Zuerst ging ein Fernschuss von Isabell Münter nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Eine anschließende Flanke von Elena Zannetin fand keine Abnehmerin, Isabell Münter setzte aber nach, schnappte sich den Ball und flankte aus der Drehung erneut. Jorina Sonnenschein stand am zweiten Pfosten goldrichtig und köpfte zum 1:0 ein!

Eine Riesenchance vor der Halbzeit auf 2:0 zu erhöhen hatte erneut Isabell Münter, die im Duell gegen die Torhüterin leider versagte. Bis zur Halbzeit gab es dann nur noch eine nennenswerte Szene für die Gastgeberinnen aus Salchendorf. Ein Einwurf wurde an der Mittellinie vertändelt, Pia Holtmann hielt im 1 gegen 1 die Oberhand und sicherte den Hohenlimburgerinnen die 1:0 Pausenführung.

Die Halbzeitansprache war deutlich: Hinten müssen klarere Bälle gespielt werden und nach vorne mehr Druck gemacht werden. Das Umschaltspiel funktionierte nicht so richtig. Sowohl bei Ballverlust, als auch bei Ballbesitz waren wir gedanklich zu langsam. Verbesserungswürdig!

Die ersten Minuten starteten auch vielversprechend. Die erste Ecke in Halbzeit zwei führte zum 2:0. Isabell Münter servierte den Ball für Laura Gabriel punktgenau, die den Ball gegen die Laufrichtung unhaltbar ins Eck köpfte. Wer meint, das Spiel sei gelaufen und es kommt etwas Ruhe ins Spiel sah sich getäuscht. Es wurde wieder hektischer und ungenauer. Viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung gaben den Germaninnen immer wieder Kontermöglichkeiten, die größte vereitelte die heute bockstarke Pia Holtmann mit einem starken Reflex gut 16 Meter vor dem Tor. Die Riesenmöglichkeit, den Deckel auf das Spiel zu machen, hatte Isabell Münter, von Lisa Burschik freigespielt stand sie gut 11 Meter vor dem Tor, traf den Ball nicht richtig und vergab die Vorentscheidung. Unglückliche Szenen hatten in der Folge noch Jorina Sonnenschein, Anna Faßmann und Lisa Burschik, die zu unentschlossen den Torabschluss suchten und dadurch den Ball nicht gefährlich genug aufs Tor bringen konnten.

Besonders hervorzuheben heute neben unserer Torfrau Pia Holtmann: Laura Gabriel. Sie war in der Abwehr größtenteils der Fels in der Brandung und mitverantwortlich dafür, dass hinten heute die Null stand.

Die Zehnerinnen spielten am Ende das 2:0 sicher zu Ende und holten die drei Punkte im Topspiel. Der einwöchige Tabellenführer wurde geschlagen und so rücken die Hohenlimburgerinnen mit einer Durchschnittsleistung auf den zweiten Tabellenplatz vor! Super Mädels, unglaublich. Was ihr da Woche für Woche auf den Platz zaubert ist phänomenal. Der Blick geht nach vorne, auf den goldenen Oktober (4 Spiele, 4 Siege) schauen wir auf den November, der sicherlich noch das ein oder andere Topspiel bereithält. Wir freuen uns drauf!

Es spielten: Pia Holtmann, Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein (1), Svenja Meier, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Elena Zannetin, Isabell Münter, Svenja Lindner, Laura Gabriel (1), Vanessa Westhölter, Lara Pilzecker, Lena Holtmann

Spielbericht vom 8. Meisterschaftsspiel am 14.10.18

FC Borussia Dröschede II         -             SV Hohenlimburg 1910 II                      2:3 (2:1)

Giulia Pleschke lässt Hohenlimburger Herzen höher Schlagen Last-Second-Derbysieg

Die Voraussetzungen für das zweite Derby der Hohenlimburgerinnen hätten schlechter nicht sein können. Waren nur 10 Aktive Spielerinnen einsatzfähig und selbst davon waren 4 Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen. So wurde fleißig in die Tasten getippt und Spielerinnen wie Federica Scichilone und Raphaela Gerlach angeheuert, die schon längere Zeit kein Spiel mehr gemacht haben, geschweige denn überhaupt im Training waren. Als dritte Spielerin kam Isabell Münter aus der Ersten zu uns, die anfangs dieser Saison aus den B-Juniorinnen in die Damen gekommen ist. Am Ende standen dort 11 Spielerinnen auf dem Platz, die in einer geänderten Formation und in dieser Aufstellung noch nie zusammengespielt haben.

Nichtsdestotrotz kam innerhalb der Mannschaft Derbystimmung auf und man merkte die Spannung bei einigen Spielerinnen, wusste man doch um die Offensivqualitäten der Dröschederinnen.

Von Beginn an spielten die Hohenlimburgerinnen nach vorne und erarbeiteten sich bereits früh einige Chancen, in der 7. Minute war es Jorina Sonnenschein, die nach Vorarbeit von Lisa Burschik zum umjubelten 1:0 traf. Es entwickelte sich ein offenes Spiel, Hohenlimburg hatte mehr vom Spiel, Dröschede war aber im Spiel nach vorne gefährlich, konnte die Chancen jedoch nicht nutzen. Sherin Preuß rettete einmal stark. Unsere Offensive scheiterte oftmals durch zu viel Leichtsinn, hätten doch mindestens zwei Tore mehr fallen müssen.

So lief es, wie es oft läuft, wer vorne die Tore nicht macht, macht hinten Fehler und fängt sich ein Gegentor. In der 37. Minute glich Dröschede aus. Hohenlimburg ließ es nicht auf sich sitzen und kam in Person von Isabell Münter zum erneuten Führungstreffer.

Nach der Halbzeit hatte zuerst Hohenlimburg wieder mehr vom Spiel. Dröschedes Kräfte schienen nachzulassen, ein Freistoß an der Mittellinie wurde hoch in den Hohenlimburger 16er gebracht. Niemand fühlte sich für den Ball verantwortlich und so kam die Dröscheder Stürmerin an den Ball und lupfte ihn über die herauseilende Sherin Preuß. 2:2! Die Verunsicherung war den Spielerinnen nun anzumerken, es stimmte im Spiel nichts mehr, Bälle wurden blind nach vorne geschlagen, Raumaufteilung und Laufbereitschaft waren nicht mehr vorhanden. Die Spielerinnen hatten Kräfte gelassen, das merkte man, wollte man den Punkt über die Zeit retten. Die Drangphase von Dröschede haben wir gut überstanden, ab der 80. Minute schienen beide Mannschaften mit den Kräften am Ende. Das Unentschieden wäre am Ende ein gerechtes Ergebnis gewesen. Drei Minuten Nachspielzeit gab es obendrauf. In der Defensive bekam Lisa Burschik den Ball am eigenen 16er. Mit einem letzten Spring überlief sie zwei Spielerinnen, die dritte klärte den Ball ins aus. Sie schaltete aber blitzschnell, führte den Einwurf auf die mitgelaufene Anna Faßmann aus, die am gegnerischen 16er auf Giulia ablegte. Die drehte sich, lief fünf Meter in Richtung Zentrum und schloss ab. Der Ball flog perfekt unter die Querlatte, die Torhüterin kam nicht mehr an den Ball und in der 93. Minute stand es 3:2 aus Hohenlimburger Sicht. Der anschließende Anstoß war auch gleichzeitig der Schlusspfiff!

Der Derbysieg war perfekt, ein Krimi bis zur letzten Sekunde, mit einem glücklichen Ende für die Zehnerinnen. Mit dem letzten Aufgebot und der letzten Kraft haben die Zehnerinnen erneut Moral bewiesen und sich für eine unglaubliche Kampfleistung die nächsten 3 Punkte gesichert. Leider überschattete die Verletzung von Raphaela Gerlach etwas die Freude über den Sieg, in der 20. Minute zog sie sich einen Riss des Außenmeniskus zu. Gute Besserung!!!

Mit 16 Punkten hat man sich nun unter den ersten 6 Plätzen festgesetzt, nachlassen gibt es aber für die Löwen nicht. Am kommenden Sonntag erwarten die Hohenlimburgerinnen Silschede um 11 Uhr zu Hause.

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke (1), Jorina Sonnenschein (1), Svenja Meier, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Lena Straface, Elena Zannetin, Linda Goldschmidt, Federica Scichilone, Raphaela Gerlach, Isabell Münter, Semiha Köstereli

Spielbericht vom 7. Meisterschaftsspiel am 07.10.18

SV Hohenlimburg 1910 II        -             SpVg Bürbach                             3:1 (2:1)

Wichtiger Heimsieg

Eine kleine Durststrecke mit einer Niederlage und einem Unentschieden liegt hinter den Zehnerinnen. Gegen Bürbach sollten wieder Punkte her!

Von Beginn an war es förmlich ein Spiel in eine Richtung. Bürbach stand sehr tief und hatte viel mit dem Verteidigen zu tun. Das 1:0 in der 21. Minute durch Anna Faßmann nach Vorbereitung von Lisa Burschik war die logische Konsequenz der anfänglichen Dominanz. Bürbach versuchte über ihre schnelle rechte Seite Konter zu fahren, die verliefen sich aber meistens. Bis auf ein einziges Mal, in der 37. Minute. Die Bürbacher Stürmerin kam am 16er an den Ball, Torhüterin Sherin Preuß eilte unnötigerweise hinaus und wurde einfach überspielt und plötzlich stand es wie aus dem Nichts 1:1. Davon ließen sich die Zehnerinnen jedoch nicht beeindrucken. Keine 2 Minute später erhöhte Giulia Pleschke auf 2:1. Ein Lattenschuss von Anna Faßmann prallte zurück ins Feld, Giulia Pleschke schaltete blitzschnell und drückte den Ball aus 5 Metern über die Linie.

Halbzeit zwei gestaltete sich spielerisch etwas ausgeglichener und spielte sich mehr im Mittelfeld ab. Wirkliche Torchancen erspielten sich die Gäste aus Bürbach trotzdem nicht. Die Hohenlimburgerinnen verpassten es, frühzeitig den Deckel drauf zu machen. So auch in der 55. Minute, als Giulia Pleschke einen Elfmeter bekam, Jorina Sonnenschein trat an und die Gäste-Torhüterin hielt. Ein kurzer Motivationsschub von Bürbach hielt bis zur 70. Minute an. Dann ließen die Kräfte nach, trotzdem verpassten die Gastgeberinnen, für die Entscheidung zu sorgen. So musste man bis zur 88. Minute zittern. Jorina Sonnenschein wurde von Anna Faßmann freigespielt und diesmal behielt sie dir Nerven und machte den Deckel drauf. Die letzte Szene des Spiels war eigentlich das 4:1. Eine Fernschuss von Jorina Sonnenschein aus 35 Metern ging unter die Latte, sprang (aus unserer Sicht) hinter die Linie und wieder zurück ins Feld. Das Tor wurde jedoch nicht gegeben.

Am Ende ist egal ob 2;1, 3:1 oder 4:1. Wichtig ist, dass die 3 Punkte im Kirchenberg bleiben und wir mit einem Sieg im Rücken in das nächste Derby gehen. Nächste Woche warten die Gäste aus Dröschede auf die Hohenlimburgerinnen, Anstoß ist um 13 Uhr im ESO-Stadion!

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke (1), Jorina Sonnenschein (1), Svenja Meier, Vanessa Westhölter, Lisa Burschik, Svenja Lindner, Anna-Lena Faßmann (1), Laura Gabriel, Lena Straface, Elena Zannetin, Eva-Marie Sebastian, Linda Goldschmidt

Spielbericht vom 6. Meisterschaftsspiel am 16.09.18

FC Ebenau                      -             SV Hohenlimburg 1910 II                                                  3:3 (2:2)

Zehnerinnen bringen Punkt von Weltreise mit nach Hause Jojo erneut mit Dreierpack

Nach der unglücklichen Derbyniederlage letzte Woche stand für die Hohenlimburgerinnen eine neue Herausforderung vor der Tür. Mit Ebenau wartete der Tabellennachbar, die wirkliche Herausforderung war jedoch nicht der Tabellenstand, sondern die 2-stündige (!) Anfahrt und der ungewohnte Rasenplatz. Gerade deswegen wollte man aber Vollgas geben und nichts freiwillig herschenken.

Die Zehnerinnen waren von Beginn an im Spiel, kamen gut mit dem Untergrund klar und erspielten sich bereits früh einige Chancen. Man verpasste aber in einigen Momenten den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss und Flanken fanden keine Abnehmerin. In der 12. Minute bekamen die Hohenlimburgerinnen eine Ecke, Selina Quirin trat an und zirkelte den Ball mit viel Schnitt Richtung lange Ecke. Jorina Sonnenschein hechtete dem Ball entgegen und traf zum 0:1. In der Folge kam Ebenau etwas besser ins Spiel, ohne nach vorne wirklich Gefahr auszustrahlen, lange Bälle wurden souverän geklärt oder über die außen abgelaufen. Das Spiel verlor sich etwas im Mittelfeld, Hohenlimburg hatte eigentlich alles im Griff und war spielerisch die bessere Mannschaft. In der 23. Minute schliefen wir nach einem Einwurf. Ließen und zu leicht austanzen in der Defensive und die Stürmerin der Gastgeberinnen kam am Elfer an den Ball. Sie traf den Ball schlecht, die schlecht positionierte Sherin Preuß konnte dem kullernden Ball nur noch hinterhergucken. Etwas aus dem Nichts der Ausgleich, von dem wir uns jedoch nicht beeindrucken ließen. Hinten weiter recht solide, fehlte nach vorne etwas die Durchschlagskraft. Viele Ecke blieben ungenutzt, die Zielstrebigkeit im letzten Drittel und ein teilweise langsames Umschaltspiel sorgten für eine ausgeglichene Phase. Kurz vor der Halbzeit stellte Ebenau das Spiel komplett auf den Kopf. Die Stürmerin ließ unsere Abwehr wie Hütchen stehen, mangelndes Zweikampfverhalten brachte die Führung für Ebenau. Erneut unbeeindruckt schlugen die Hohenlimburgerinnen im Gegenzug in Person von Jorina Sonnenschein zurück. Sie bekam den Ball knapp 16 Meter vor dem Tor von Laura Gabriel und schloss ab. Die Torhüterin versuchte den Ball mit dem Fuß zu halten, das ging jedoch schief und der Ball rutschte ihr über den Fuß. Das 2:2 kurz vor der Halbzeit.

Man wusste, dass das eine komische erste Halbzeit war. Eigentlich hatte man das Spiel im Griff und trotzdem stand es 2:2. Zwei wirkliche Torchancen nutzte Ebenau, auch mit tatkräftiger Unterstützung unsererseits.

Diese Fehler galt es in Halbzeit 2 abzustellen, nach vorne sollten sich Chancen eröffnen.

Keine Minute gespielt waren die Vorsätze auch schon wieder dahin. Wir bekamen den Ball hinten nicht gut geklärt und erneut wurde der Ball zum Torabschluss schlecht getroffen. Der Kullerball fand trotzdem den Weg ins Tor, kein guter Tag für die Hohenlimburger Torfrau!

Nun hieß es, eine ganze Halbzeit einem Rückstand hinterherzulaufen, obwohl man spielerisch überlegen war und sich auf dem Feld auch nicht wirklich viel vorwerfen konnte. Einzig und allein die Chancenverwertung beziehungsweise die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor waren heute verbesserungswürdig. Einige Umstellungen auf dem Feld sollten neuen Schwung nach vorne und über die Außenpositionen bringen. Das Zentrum rund um Svenja Meier und Jorina Sonnenschein kurbelten die Offensive immer wieder an. Die Viererkette um Lisa Burschik und Laura Gabriel stand nun sicher. Ein Abschluss von Semiha Köstereli war etwas überhastet, andere Situationen wurden leichtsinnig vergeben. Der Druck der Zehnerinnen nahm jetzt aber zu, Ebenau konnte sich nur noch mit langen Bällen befreien und versuchte mit Zeitspiel ihren Vorsprung über die Zeit zu bringen. In der 76. Minute gelang den Zehnerinnen der hochverdiente Ausgleich. Ein diagonaler Ball von Laura Gabriel fand Selina Quirin, die den Ball zu Jorina Sonnenschein durchsteckte und keine Probleme hatte den Ball an der Torhüterin vorbei zu schieben. 3:3! Kurz vor Ende die Riesenchance, um das Spiel zu drehen. Erneut Selina Quirin kam knapp hinter der Mittellinie an den Ball. Eine 3 gegen 2 Situation aus Sicht der Hohenlimburgerinnen, am 16er wollte sie den Ball auf die mitgelaufene Lisa Burschik querlegen, die Abwehrspielerin von Ebenau bekam jedoch in letzter Sekunde den Fuß an den Ball und verhinderte das 4:3! Schade!

Am Ende kann und muss man mit dem Punkt zufrieden sein. Vorne haben wir erneut drei Treffer erzielt, an guten Tagen reicht das für drei Punkte, an schlechten nur für einen und an richtig schlechten Tagen verliert man so ein Spiel sogar, ist das Trainer-Duo Kunze einer Meinung. Die Fehler, die heute hinten gemacht wurden, sind vorne von Dreierpackerin Jorina Sonnenschein ausgebügelt worden. Die Anreise war also nicht umsonst und der insgesamt 8-stündige (!) Ausflug hat sich wenigstens mit einem Punkt bezahlt gemacht.

Es spielten: Sherin Preuß, Selina Quirin, Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein (3), Svenja Meier, Lena Holtmann, Vanessa Westhölter, Semiha Köstereli, Lisa Burschik, Svenja Lindner, Anna-Lena Faßmann, Laura Gabriel, Lena Straface

Spielbericht vom 5. Meisterschaftsspiel am 23.09.18

SV Hohenlimburg 1910 II - SV Berchum Garenfeld 0:1 (0:0)

Ein Tag der Fußball Weisheiten

Leider lief der nicht so gut, für die Zweite Damen der Hohenlimburgerinnen!
Die Vorzeichen waren gut. Alle Spielerinnen waren fit und die letzten Spiele gegen die Berchumerinnen, konnte man klar für sich entscheiden.
Aber nun zum Spiel, denn Derbys das wissen wir, schreiben immer ihre eigenen Geschichten.
Die Zehnerdamen legten direkt los wie die Feuerwehr. Svenja Lindner eröffnete mit einem guten Freistoß auf Jojo die erste Chance, die wir auch fast nutzen konnten. 
Danach hatten die Löwinnen mehr Ballbesitz, aber dennoch keine richtige Kontrolle über das Spiel. Viele hektische Bälle führten zu Ballverlusten, die nicht hätten sein müssen. 
In der 20. Min wieder so ein Fehler, aber Shiggy war nach einem scharfen Freistoß zur Stelle und hielt ihre Kasten sauber. 
Keine 2 Minuten später konnten wir durch Jule den Ball in der eignen Hälfte erobern und zu Jojo durch stecken, aber wieder einmal scheiterte Jojo an der Torhüterin.
Mal war es ein schnell gespielter Einwurf oder die rechte Seite von Lisa, die für Hoffnung auf den ersten Treffer sorgten. Leider konnten wir das Runde nicht ins Eckige bringen, trotz 6-7 hochkarätern. 
Berchum stellte sich mit 9 Spielerinnen hinten rein, sodass die Räume noch enger wurden. 
Wir versuchten unser Glück durch Freistöße zu erzwingen. Aber Jojo bekam den Ball nicht aufs Tor
Dann war Halbzeit, es war nicht viel zu meckern, von der Ersatztrainerin Rapha. Trotzdem war man gewarnt, denn Berchum versuchte es immer mit langen Bällen und Kontern. 
Durch die Auswechselung von Abwehrspielerin Elli und der Einwechselung von Stürmerin Zecke, hoffte man sich mehr Drang nach vorne. Anna probierte es immer wieder, sowie Jule, Jojo und auch Zecke, aber der Treffer wollte einfach nicht fallen. Die Minuten vergingen. Mit Semiha kam noch eine frische Stürmerin, die ihr Glück probierte.
Die Abwehr um Svenja und Laura ließ wenige Bälle durch. 
Und dann kam es wie es kommen musste. Berchum bekam seine zweite Ecke im gesamten Spiel (77.min). Shiggy konnte den ersten Ball nicht fangen und ließ den Ball nach vorne abklatschen, die Stürmerin der Gäste konnte aus abseitsverdächtiger Position den Ball über die Linie schieben. 
Der Frust war groß, waren es doch die Zehner, die eindeutig mehr vom Spiel hatten. 
Ab nun wurde jeder Ball nach vorne gespielt. Dies brachte auch Erfolg. Semiha konnte einen durchlaufenden Ball von Zecke erhalten und frei aufs Tor schießen. Der Jubel war groß doch dann der Pfiff, nicht zum Anstoß sondern wegen des unsportlichen "Lass", entschied der schlechte Schiedsrichter auf Freistoß.
Die letzten 5 Minuten konnte man trotz sehr viel Einsatz durch Giulia und Svenja keine Tore mehr erzielen. 
Berchum feierte sich für einen mehr als glücklichen Derbysieg, die nun das erste Mal Abstand von den Abstiegsplätzen gewinnen. 
Aber so ist der Fußball, "machste die Dinger vorne nicht rein, bekommst du hinten einen rein".
Nichts desto trotz kann man allen Spielerinnen ein wirklich großes Lob aussprechen. Jede ist gerannt, hat gekämpft und hat die anderen motiviert, um an die Erfolge der letzten Spieltage anzuknüpfen. Und auch die Spielerinnen die nicht zum Einsatz kamen, zeigen durch ihr Engagement im Training und auf der Bank ihren Willen und ihr Teamgeist. 
Jetzt heißt es Mund abwischen und weiter machen!
Getreu dem Motto : Ein mal Löwe, immer Löwe

Es spielten: Sherin Preuß, Linda Goldschmidt(65. Min Semiha Köstereli) , Svenja Lindner, Laura Gabriel, Elena Zannetin (46.MinSelina Quirin), Lisa Burschik, Giulia Pleschke, Svenja Meier, Julia Sube, Anna-Lena Faßmann, Jorina Sonnenschein, Lena Straface, Eva-Marie Sebastian

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Spielbericht vom 4. Meisterschaftsspiel am 16.09.18

TuS Oeventrop             -             SV Hohenlimburg 1910 II                                                  2:3 (2:1)

Last-Minute-Kampfsieg gegen Oeventrop Sherin Preuß glänzt im Tor

Die Aufsteigerinnen aus Hohenlimburg haben einen famosen Start in die Bezirksligasaison hingelegt. 2 Siege aus 3 Spielen mit 19 geschossenen Toren. Diese starke Frühform galt es an diesem Wochenende gegen den Ex-Landesligaclub aus Oeventrop zu bestätigen. Der Gegner war ein anderes Niveau als die letzten beiden, das wusste man vor Anpfiff der Partie und stellte sich auf einen harten Kampf ein. Ziel war, mindestens einen Punkt zu entführen.

Der Start in die Partie gelang den Zehnerinnen auch nach Maß. Nach 8 Minuten bediente Selina Quirin am 16er Jorina Sonnenschein, die in diesen vordrang und souverän und wuchtig links unten ins Eck traf. Diese frühe Führung sorgte jedoch für alles andere als Sicherheit, wie vom Blitz getroffen gelang nach diesem Treffer nichts mehr. Fehlpässe im Spielaufbau, verunglückte Ballannahmen, Misskommunikation und ungewohnte Hektik brachten die Gastgeberinnen ins Spiel. Diese merkten das und liefen die Damen aus dem Lennetal früh an, ließen ihnen kaum Zeit für Pässe und Ballannahmen. Symptomatisch für die Verunsicherung der Zehnerinnen der Ausgleich in der 23. Minute. Giulia Pleschke forderte den Ball, Svenja Meier wollte Platz machen, lief sie dabei um und Oeventrop eroberte den Ball 30 Meter vor dem Tor. Ein tiefer Ball in die aufgerückte Abwehr und ein souveräner Abschluss vollendeten das Missgeschick.

Nach vorne brachten die Hohenlimburgerinnen nicht mehr viel zu Stande, mangelnde Laufbereitschaft in der Spitze konnte durch die zentralen Positionen nicht aufgefangen werden.

Kurz vor der Halbzeit noch der Paukenschlag: Ein Querpass in der Innenverteidigung (den man so niemals spielen darf) sprang zu weit vom Fuß, die Stürmerin schaltete blitzschnell und nehm den Ball Volley, traf ihn perfekt und unhaltbar für Sherin Preuß im Tor. Zu erwähnen noch, dass diese 5 Minuten vorher einen Kopfball nach einer Ecke mit einem starken Reflex rettete und so einen noch höheren Rückstand verhinderte.

 

Die Halbzeitansprache war deutlich: nicht von den Emotionen leiten lassen, Kopf nicht in den Sand stecken, mehr Laufbereitschaft und einfach mal wieder ruhig Fußball spielen.

Die Umsetzung gelang den Hohenlimburgerinnen auch sehr gut. Nach hinten stand man nun sicherer, das Spiel hinten raus war zielgenauer und Oeventrop machte den Fehler, sich hinten rein zu stellen und das Ergebnis zu verwalten. Schlechte Idee!

Semiha Köstereli hatte in der 60. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber aus 11 Metern leicht. Abschlüssen von Selina Quirin und Jorina Sonnenschein verfehlten zwar das Tor, sorgten aber für ein Aufbäumen und für positive Stimmung. In der 67. Minute hatten wir einen Freistoß hinter der Mittellinie. Nuri trat an und der Ball segelte weit über die Abwehr. Jorina startete zum Ball, sah, dass die Torhüterin falsch stand und lupfte den Ball zum Ausgleich über sie. 2:2!

Oeventrop war nun sichtlich verunsichert und das Spiel wurde nickliger, kleinere Fouls und Unsportlichkeiten hätte der Schiedsrichter mit der ein oder anderen Karte ahnden müssen. Es kam einem aber so vor, als nähme er den Fußball und die Härte der Frauen nicht so ernst, da er von Männern etwas anderes gewohnt war……

Die einzige wirkliche Torchance für Oeventrop verhinderte Sherin Preuß mit einer Glanzparade. Der Ball flog Richtung oberes rechtes Eck, sie streckte sich und kam mit den Fingerspitzen an den Ball und bewahrte den Hohenlimburgerinnen so die Chance, hier mindestens einen Punkt mitzunehmen. Diese Szene sorgten für ein letztes Aufbäumen der Frauen des SV Hohenlimburg. Als man sich auf Oeventroper Seite schon förmlich mit dem Punkt abgefunden hatte, schlug Selina Quirin in der 89. Minute zu. Erneut ein Freistoß aus der eigenen Hälfte, diesmal von Svenja Lindner getreten erreichte Zecke im 16er, sie nahm den Ball an und mit und netzte zum 3:2 aus Hohenlimburger Sicht ein.

Die Freude war riesig, hatte man zum wiederholten Male Moral bewiesen und einen Halbzeitrückstand in einen Sieg umgemünzt. Ein Kampfsieg, der die Stärke des Teams wiederspiegelt. 9 Punkte aus 4 Spielen waren vor der Saison nicht zu erwarten, setzen aber an den Rest der Liga ein großes Ausrufezeichen. Respekt für diese Leistung an die Spielerinnen!

Nächsten Sonntag findet am Kirchenberg das Lokalderby gegen SC Berchum/Garenfeld statt. Anstoß ist um 11 Uhr.

Es spielten: Sherin Preuß, Selina Quirin (1), Giulia Pleschke, Linda Goldschmidt, Jorina Sonnenschein (2), Svenja Meier, Lena Holtmann, Vanessa Westhölter, Elena Zannetin, Semiha Köstereli, Nurnisa Hocaoglu, Lisa Burschik, Svenja Lindner, Anna-Lena Faßmann

Spielbericht vom 3. Meisterschaftsspiel am 09.09.18

SV Hohenlimburg 1910 II        -             SV Oesbern II                                            8:0 (4:0)

Erneuter Kantersieg gegen Mitaufsteiger Jojo trifft dreifach

Nach dem grandiosen Erfolg der letzten Woche war man um den Gegner und Mitaufsteiger aus Menden gewarnt, haben sie doch letzte Woche eine knappe Niederlage gegen Titelfavorit Freudenberg II kassiert.

Einige Ausfälle wurden positionsgetreu kompensiert, taktisch nichts verändert.

Schnell im Spiel wurde klar, dass der Gegner spielerisch und läuferisch unterlegen ist. So dauerte es keine 3 Minuten, als es das erste Mal im Kasten klingelte. Nachdem sich Julia Sube am 16er auf rechts durchgesetzt hat, spielte sie den Ball flach und feste vors Tor, Jorina Sonnenschein stand goldrichtig und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie. Eine schöne Kombination zwischen Jorina Sonnenschein und Svenja Meier führte zum 2:0, als sie mit einem dreifachen Doppelpass auf engem Raum die Abwehr austanzten und Svenja Meier keine Probleme hatte, den Ball links unten zu versenken. Das 3:0 und 4:0 vor der Pause waren schöne Fernschüsse, erst von Selina Quirin, die einen verunglückten Abschlag der Torhüterin abfing und über selbige chippte. Kurz vor der Pause fasste sich Giulia Pleschke ein Herz und erzielte mit einem schönen Distanzschuss aus gut 20 Metern ihr hochverdientes Tor. Hochkarätige Möglichkeiten durch Linda Goldschmidt und Svenja Meier sowie viele ungefährliche Ecken sowie ein Freistoß an die Latte von Selina Quirin prägten die restliche Zeit der ersten Halbzeit.

Nach der Halbzeit war Oesbern mit dem Spiel der Hohenlimburgerinnen überfordert, bis zur 57. Minute schraubten die Gastgeberinnen das Ergebnis auf 8:0 hoch. Zuerst schnürte Jorina Sonnenschein mit einem schönen Freistoß aus 20 Metern und drei Minuten später nach einer Querablage am Strafraum links unten ihren Dreierpack. Erneut zwei Minuten später traf Selina Quirin per Freistoß aus ähnlicher Position wie beim 5:0. Den frühen Schlusspunkt bezüglich der Torerfolge setzte die erneut stark aufspielende Svenja Meier. Jorina Sonnenschein drang rechts bis zur Grundlinie durch und spielte den Ball entlang der Grundlinie in Richtung Tor, wo Svenja Meier keine Probleme hatte den Ball zum 8:0 über die Linie zu drücken.

In der letzten halben Stunde hatte es etwas vom Trainingsspiel, der Ball lief nach einigen personellen Wechseln sicher durch die eigenen Reihen, nach vorne wurde nun etwas leichtfertig und kompliziert gehandelt, was man den Mädels bei diesem Spielstand nicht verübeln kann. Spielzüge wurden nicht mehr so diszipliniert zu Ende gespielt, ein 8 gegen 8 auf einem Viertel des Platzes geben einem aber auch nicht die Räume für schöne Kombinationen. Viele Flanken fanden im Zentrum keinen Abnehmer. Vorteilhaft war, dass man sich kräftetechnisch etwas schonen konnte. Hinten standen wir erneut ziemlich sicher, hatte Oesbern heute aber auch nicht die Qualität, um uns dort in Verlegenheit oder Gefahr zu bringen. Jorina Sonnenschein kann man heute nicht nur wegen ihres Dreierpacks hervorheben, sondern auch wegen ihrer Laufbereitschaft und ihres Willens, das Spiel immer wieder neu anzutreiben und Spielerinnen mitzuziehen.

6 Punkte aus den ersten drei Spielen sind ein Start nach Maß in die noch junge Bezirksligasaison. Nächste Woche wartet mit dem TuS Oeventrop der Letztjahres-Vierte und Vorjahres-Landesligaabsteiger auf die Aufsteiger aus dem Lennetal. Kein Grund zur Panik, sind die Hohenlimburgerinnen doch für jeden Gegner gewappnet und gehen mit Freude und Ehrgeiz in jede Partie. Weiter so, Löwinnen!

Es spielten: Sherin Preuß, Selina Quirin (2), Giulia Pleschke (1), Linda Goldschmidt, Jorina Sonnenschein (3), Svenja Meier (2), Lena Holtmann, Vanessa Westhölter, Laura Gabriel, Elena Zannetin, Lena Straface, Michelle Fischer, Lara Pilzecker, Julia Sube

Spielbericht vom 2. Meisterschaftsspiel am 02.09.18

SV Hohenlimburg 1910 II        -             FSV Gevelsberg                           9:0 (4:0)

Kantersieg mit vier Doppelpackern bei Bezirksliga-Heimpremiere

Nach der knappen und unglücklichen Auftaktniederlage letzte Woche wollte man alles daransetzen, im ersten Heimspiel auch die ersten drei Punkte einzufahren. Gegner war mit FSV Gevelsberg ein alter Bekannter aus der Kreisliga. Man wusste um die Offensivqualitäten, kannte jedoch auch die Schwächen in der Defensive.

Von Beginn an waren die Hohenlimburgerinnen on-point und spielten tollen Fußball. Nach 2 Minuten gab es bereits 3 Ecken für Hohenlimburg und Gevelsberg kam überhaupt nicht zur Entfaltung. Das 1:0 hätte nach 5 Minuten fallen müssen, als Sonnenschein alleine auf die Torhüterin zulief, ihre Nerven aber nicht kontrollierte und das Tor verfehlte. Zahlreiche ungenutzte Torchancen in den ersten 10 Minuten endeten mit Faßmann, die als Dosenöffnerin agierte. Ein langer Pass von Pleschke auf Burschik, die quer auf Faßmann legt und in der 11. Minute keine Probleme hat den Ball zum 1:0 über die Linie zu drücken. Die Erwartungen an Gevelsberg waren vor Beginn der Partie recht hoch, legten sich aber nach 20 Minuten erschreckend schnell. Erneut ein starker Ball von Pleschke, diesmal über links auf Faßmann, die an ihrer Gegenspielerin vorbei zum Tor zog. Sicher verwandelte sie zum 2:0. Danach wurden wir in der Chancenverwertung etwas fahrlässig, war hier noch gar nichts gewonnen und könnte Gevelsberg durch einen Konter zum Anschlusstreffer kommen. Die Offensive des Gegners fand jedoch heute überhaupt nicht statt, lange Bälle wurden gnadenlos durch unsere Defensive und Torhüterin abgelaufen. Nach vorne waren wir in Halbzeit eins vielfältig, agierten mal über außen, mal übers Zentrum mit starken Kombinationen. Zwei solcher Kombinationen besorgten schon vor der Halbzeit die Entscheidung. In der 31. Minute Holtmann auf Faßmann, die quer auf Quirin legt, welche gut in die untere linke Ecke abschließt. In der 39. Minute eine perfekte Kombination über außen mit Pleschke und Burschik, die erneut querlegte und Sonnenschein keine Probleme hatte den Ball über die Linie zu drücken.

Halbzeit zwei war ein Spiel auf ein Tor, Gevelsberg kam ein einziges Mal hinten raus, ein Pfostentreffer von Loehken blieb die beste Chance und es war die einzige Unaufmerksamkeit unserer Defensive am heutigen Tag. Im Anschluss erhöhten wir wieder das Tempo und kamen in der 59. Minute zum 5:0. Sonnenschein steckt den Ball an der Mittellinie stark auf Burschik durch, die mit ihrem dritten Assist, diesmal für Meier, hervorsticht. Meier kann sich für ihre Laufbereitschaft und ihren überragenden Einsatz endlich mit einem Tor belohnen! Das schönste Tor des heutigen Tages kam von Zannetin in der 63. Minute. Ein Freistoß aus dem Halbfeld von Nuri landet am langen Pfosten 14 Meter vor dem Tor. Der Ball tickt auf und per Direktabnahme trifft Zannetin den Ball blitzsauber zum 6:0 ins linke obere Eck. Meier trifft in Minute 76 zum zweiten Mal zum 7:0 und krönt ihre starke Leistung. Erneut ein schönes Tor war das 8:0. Ein Einwurf auf Höhe des 16ers erreicht Quirin, die den Ball aus der Drehung über ihre Gegenspielerin lupft und per Volleyabnahme unten rechts ihren Doppelpack schnürt. Eine ähnliche Situation führt zum 9:0 Endstand. Wieder ein Einwurf, wieder ein Lupfer, diesmal mit dem Kopf weiter auf Sonnenschein, die sich im Strafraum durchsetzt und als vierte Person am heutigen Tag ihren zweiten Treffer erzielt.

Was ein Spiel, was ein Ergebnis! Ein in allen Belangen überforderter Gegner aus Gevelsberg hatte heute nicht den Hauch einer Chance gegen die Hohenlimburgerinnen. Spielerisch und läuferisch erneut eine starke Leistung des Aufsteigers, der sich heute den Frust von letzter Woche von der Seele geschossen hat. Mit den ersten drei Punkten verbessern wir uns nun auf Rang 7 in der Tabelle.

Es spielten: Sherin Preuß, Selina Quirin (2), Giulia Pleschke, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann (2), Linda Goldschmidt, Jorina Sonnenschein (2), Svenja Meier (2), Lena Holtmann, Vanessa Westhölter, Svenja Lindner, Laura Gabriel, Elena Zannetin, Nurnisa Hocaoglu

Spielbericht vom 1. Meisterschaftsspiel am 26.08.18

SV Fortuna Freudenberg         -             SV Hohenlimburg 1910 II        3:2 (2:0)

Aufsteiger belohnt sich nicht für starke Leistung beim Titelfavoriten

Es war das erste Spiel des Aufsteigers in der Bezirksliga. Dass dort direkt der Letztjahres-Zweite wartet, ist natürlich nicht die beste Alternative, um in eine Saison zu starten.

Trotzdem wollte man dem Gegner und auch der Liga zeigen, dass wir nicht aufgestiegen sind, um gegen den Abstieg zu kämpfen, da einige Mannschaftsteile auch schon Erfahrungen in höheren Ligen gesammelt haben.

Freudenberg startete energisch in die Partie, lief uns immer wieder recht hoch an und wir hatten kaum Zeit, Bälle anzunehmen und das Spiel in Ruhe aufzubauen. Bei Ballverlusten schalteten sie blitzschnell um und versuchten mit tiefen Bällen in die Schnittstellen unserer Abwehr zu gelangen, das gelang aber sehr selten. Trotz des Drucks versuchten wir das Spiel ruhig aufzubauen individuelle Fehler brachten aber die frühe 2:0 Führung für die Gastgeberinnen. Zuerst eine Flanke von der rechten Seite, in der Mitte schliefen wir und die Stürmerin kam frei zum Abschluss, den ersten Ball hielt Shiggy noch stark, der Abpraller vom Pfosten wurde dann aber per Abstauber eingenetzt. Beim 2:0 waren wir erneut zu schläfrig und zu zögerlich in den Zweikämpfen, eine hoher Ball an den 16er klärten wir vor die Füße der Stürmerin, die ausnutzte, dass Shiggy einen Meter zu weit vom Tor weg stand.

Freudenberg war sich seiner Sache nun sicher und ließ sich etwas tiefer fallen. Vielleicht aber auch, weil wir besser ins Spiel kamen, die Zweikämpfe bewusst annahmen und unser Spiel nach vorne belebten. Eine grobe Fehlentscheidung dann in der 25. Minute: Jule wurde per Steilpass auf die Reise geschickt, ging im 1 gegen 1 an der Verteidigerin vorbei, legte sich den Ball Richtung Tor vor und wurde dann in Football-Tackling-Manier umgemäht. Eine Szene, für die es nichtmal den VAR benötigt hätte, um auf Strafstoß zu entscheiden. Die Schiedsrichterin hat sich aber wohl gerade die Schuhe zugebunden, anders kann man sich die Entscheidung auf Abstoß nicht erklären. Schade!

Ab dem Zeitpunkt waren wir defensiv sicher und versuchten immer wieder über unsere rechte Seite, in Richtung Tor zu kommen, leider noch zu ungefährlich.

Die Halbzeitansprache war eindeutig: hier geht was!! Zum Ende der ersten Halbzeit waren wir spielerisch und körperlich die bessere Mannschaft, es fehlte nach vorne nur noch die letzte Idee.

Wir begannen die zweiten 45 Minuten mit zwei Änderungen, waren jedoch von beginn an präsent. Keine 5 Minuten waren gespielt und wir hatten den Anschlusstreffer erzielt, Anna setzte sich über rechts stark durch, legte den Ball in den Rückraum auf Jule ab, die Torhüterin ließ den Ball abprallen und Giulia hatte keine Probleme den Ball über die Linie zu drücken. Freudenberg merkte nun, dass ihre sichergeglaubte Führung in Gefahr war. Keine zwei Minuten später wieder über rechts, wieder in den Rückraum, der Abschluss von Giulia jedoch zu hektisch. Ab der 60. Minute beruhigte sich das Spiel etwas und spielte sich größtenteils im Mittelfeld ab. In der 75. Minute jedoch erneut eine sehr strittige Szene, wieder war es Jule, die sich einen tiefen Ball erlief. Die herauseilende Torhüterin grätschte sie um, ob da der Ball im Spiel ist sehr sehr fraglich. Die Schiedsrichterin hatte aber ohnehin die Pfeife und die Karten in der Kabine gelassen. Viele Fouls von Freudenberg (und auch von uns), die mit gelb hätten geahndet werden müssen, blieben unbestraft.

Trotz dieser ungünstigen Fehlentscheidungen steckten wir niemals auf und zeigten große Moral. Zum Ende warfen wir viel nach vorne und wurden erneut durch einen individuellen Fehler bestraft. Shiggy, weit vom Tor weg, wollte das Spiel aufbauen, der lange Ball landete jedoch vor der Mittellinie bei der gegnerischen Stürmerin, die den Ball einmal annahm und über 50 Meter den Ball über Shiggy lupfte. Im Vollsprint versuchte sie den Ball noch zu bekommen, auf der Linie fehlte dann aber die Kraft um das 3:1 zu verhindern. Wer jetzt dachte, wir haben uns aufgegeben, sah sich getäuscht, im direkten Gegenangriff und einer Flanke von links erzielten wir den Anschlusstreffer durch Jojo. Viele Unterbrechungen und Behandlungspausen hätten eine Nachspielzeit von mindestens 3 bis 4 Minuten nach sich ziehen müssen. Nach einer Minute pfiff die Schiedsrichterin das Spiel jedoch ab.

Freudenberg war heilfroh, dass sie diesen engen und umkämpften Sieg über die Zeit gebracht haben, eine Unentschieden wäre mehr als leistungsgerecht gewesen und wer weiß, was durch die zwei Elfmeterszenen aus dem Spiel geworden wäre. Letztlich haben wir nur an Erfahrungen im ersten Bezirksligaspiel der neuen Saison gewonnen, individuelle Fehler und anfangs schwache Zweikämpfe wurden von den erfahrenen Freudenbergerinnen eiskalt ausgenutzt.

Trotzdem gehen wir erhobenen Hauptes aus diesem Spiel und können Stolz auf diese Leistung sein. Aufstehen und weiter machen!!

Es spielten: Sherin Preuß, Selina Quirin, Giulia Pleschke (1), Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Linda Goldschmidt, Jorina Sonnenschein (1), Julia Sube, Svenja Meier, Lena Holtmann, Vanessa Westhölter, Svenja Lindner, Laura Gabriel, Elena Zannetin

SV 1910-SV Bommern 8:2 Sieg

 

Zwei Traumtore von Zecke in gutem Test vorm Saisonstart

 

Bei sonnigen Temperaturen startete die 2.Damenmannschaft in ihr letztes Testspiel. Nächsten Sonntag beginnt endlich das neue Kapitel Bezirksliga. Pünktlich um 11 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Ein heutiger Sieg sollte Sicherheit für die kommenden Woche mit sich bringen.Es dauerte lediglich bis zur 5.Minuten ehe Zecke mit einem steilen Pass Giulia schickte, diese ließ sich nicht zwei Mal bitten und schloss eiskalt zur 1:0 Führung ein.Dieses frühe Tor brachte Sicherheit. Man spielte gut von hinten heraus und suchte die Wege nach vorne. So auch Stratze, die sich den Ball nach einem Freistoß in der eigenen Häfte hinlegte und Anna auf weite Reise schickte. Anna nutzte ihre erste Chance und konnte die Führung auf 2:0 ausbauen.In einer kurzen Phase der Verunsicherung konnte Bommern uns im Spielaufbau bedrängen und auf 2:1 verkürzen. Viel Laufarbeit der Außenspielerin Lisa und der Zentralen Spieler um Svenja L., Giulia, Svenja M., sowie Laura bescherten uns mehr Ballbesitz. Es dauerte bis zur 32. Minute bis Zecke mit einem sehenswerten Freistoß aus über 25 Metern zum 3:1 abschließen konnte. Kurz vor der Pause hatte Giulia ein Herz für Ihre Mitspielerin, statt selbst abzuschließen setzte Sie Lisa gut in Szene. Lisa, belohnte sich dafür,  dass sie viele Wege auf Ihrer Seite gegangen ist, und vollendete souverän. Die Halbzeitansprache, heute von Betreuerin Rapha und Co-Trainer Frank, fiel positiv aus. Die Mädels sollten lediglich den Gegner, sowie den Ball mehr laufen lassen.Man wollte die Stürmer besser einbringen und die dadurch gewonnenen Räume mehr nutzen. In der zweiten Halbzeit versuchten die Mädels, die Tipps direkt umzusetzen, Ziel war es die Räume weiter auszuspielen. So konnte Stratze, mit einem guten langen Ball, Anna auf die Reise schicken. Anna umkurvte gekonnt den Torwart und netzte zum 6:1 ein.Einen weiteren sehenswerten Treffer konnte Zecke für sich verbuchen. Mit einem gekonnten Seitfallzieher von der Strafraumgrenze, nach Vorarbeit von Anna und Laura knallte der Ball im oberen rechten knick, hinter der Torhüterin ein. Kurze Zeit später erlief sich Lisa einen langen Ball, spielte quer auf Zecke, die ihr nächstes Tor erzielen konnte. Zum Ende des Spiels musste man dann leider noch einen weiteren Gegentreffer einfangen. Die ansonsten überzeugende Abwehr um Holti, Vanessa, Stratze und Elli machten danach ihren Fehler wieder wett. Sie animierten die Mädels nochmal an Ihre Grenzen zu gehen.Die Löwinnen versuchten durch viele weitere hochkarätige Chancen den alten Torabstand wieder herzustellen, jedoch gelang dies nicht.Durch Linda, Elli und Anna hatten wir noch einige Möglichkeiten, aber scheiterten am Ende nur noch an letzter Schusskraft. Ein riesengroßes Lob geht an die komplette Mannschaft die eine super läuferische als auch kämpferische Leistung abgeliefert hat! Ein Sonderlob geht heute trotzdem an Linda und Giulia die durch ihre kämpferische Leistung und Willenskraft überzeugen konnten und so die Mannschaft immer mitgerissen haben.

 

Es spielten : Sherin Preuß, Lena Straface, Lena Holtmann, Svenja Lindner, Linda Goldschmidt, Lisa Burschik (1), Giulia Pleschke (1),Vanessa Westhölter, Elena Zannetin, Anna-Lena Faßmann (3), Selina Quirin (3), Laura Gabriel, Svenja Meier

 

 

 

Spielbericht vom 2. Testspiel am 12.08.18

Trotz schwerer Beine souveräner Sieg im Test gegen Bezirksligisten

Harte Wochen für die Spielerinnen des SV Hohenlimburg 1910 II. Drei Mal die Woche Training plus zwei Wochenenden hintereinander mit einer Doppelbelastung. Am Samstag waren die Zehnerinnen auf einem Kleinfeldturnier und holten da überragender Weise den zweiten Platz.

Trotz der enormen Belastung stand einen Tag später das Testspiel gegen den Bezirksligisten aus Bremen auf dem Plan.

Der letztjahressiebte aus der Bezirksligastaffel 4 startete mit einer Dreierkette. Schon zu Beginn des Spiels wusste Trainer Devin Kunze, dass ihnen das über kurz oder lang gegen eine Doppelspitze zum Verhängnis wird. Keine 7 Minuten waren gespielt, da stand es auch schon 2:0 für die Hohenlimburgerinnen. Ein klassisches Überzahlspiel verwandelte Jule zweimal eiskalt. In der Folge entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, Bremen hatte mehr Ruhe mit dem Ball am Fuß, schaffte es nach vorne aber nicht hinter die Abwehr der Hohenlimburgerinnen zu kommen. Fernschüssen und Eckbälle blieben die gefährlichsten Aktionen.

Eine starke Kombination in der 25. Minute führte zum 3:0. Anna bekam den Ball auf halblinker Position hinter der Mittellinie. Sie spielte den Ball auf die in der Spitze entgegenstartende Zecke, die den Ball durch die Beine laufen ließ und Jojo den Raum eröffnete. Im 1 gegen 1 behielt sie die Nerven und versenkte unten links.

Weitere 1 gegen 1 Situationen ließen die Hohenlimburgerinnen ungenutzt. Große Möglichkeiten, das Ergebnis bereits vor der Pause auf Kantersieg zu stellen.

Nach der Halbzeit und weiter schwindenden Kräften wurde das Spiel ausgeglichener, zumindest ergebnistechnisch. Bremen kam anfangs öfter in die Hälfte der Hohenlimburgerinnen, souveräne Abwehrarbeit sorgte aber dafür, dass heute die Null hinten stand. Das 4:0 fiel in der 60. Minute, nachdem erneut einige Hochkarätige 1 gegen 1 Situationen vergeben wurden. Ein Ball von rechts außen kam in den Fünfer, in einem Fußgemenge kam Zecke letztlich an den Ball und drückte ihn über die Linie.

Alles in allem kann man heute von einem mehr als zufriedenstellenden Auftritt sprechen. Das erste wirkliche Testspiel dieser Vorbereitung zeigte, welches Potential in der zweiten Mannschaft steckt. In den nächsten Wochen wird taktisch und konditionell noch weiter am Feinschliff gearbeitet. Nächsten Sonntag erwarten die Zehnerinnen die Gäste aus Bommern am Kirchenberg. Anstoß ist um 11 Uhr.

Es spielten: Sherin Preuß, Lena Straface, Selina Quirin, Giulia Pleschke, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Linda Goldschmidt, Jorina Sonnenschein, Julia Sube, Svenja Meier, Lena Holtmann, Vanessa Westhölter, Michelle Fischer, Eva Sebastian,

SV 1910 nur von Westfalia Wickede geschlagen

Am Wochenende nahm die zweite Mannschaft der SV1910 Frauen am alljährlichen Kleinfeldturnier des BV Westfalia Wickede ( KIA- Heinen Cup) teil. Wie schon letztes Jahr war Trainer Devin Kunze verhindert, sodass die Mädels mit Bruder Justin Kunze zum Turnier reisten. Nach spannenden aber auch torarmen Vorrundenspielen belegte die Mannschaft um Aushilfs-Torfrau Pia Holtmann in ihrer Gruppe Platz 2, punktleich mit Landesligist SSV Buer I.

Im ersten Spiel am frühen Morgen, taten sich die Löwinnen noch schwer, gegen AY Yildiz Derne endete das Spiel 0:0.

Die nächsten beiden Partien endeten jeweils mit 1:0 für uns, beide Tore erzielte Julia Sube.

Auch im vierten Spiel siegten wir in 10 Minuten Spielzeit, mit einer guten taktischen Kombination von Zecke und Svenja, mit 1:0.

Gegen SSV Buer und TuS Beleke (letztjähriger Sieger) spielten wir jeweils 1:1. Hier muss man das Tor von Svenja Meier erwähnen. Gegen TuS Beleke gelang ihr ein Traumtor á lá Messi. Aus dem rechten Halbfeld schlug sie den Ball Richtung Tor, der Ball wurde länger und länger und schlug oben in den linken "Knick" ein. Das war definitiv das Tor des Turniers!!! Mit diesem Tor zogen wir ins Halbfinale gegen den TuS Eichlinghofen ein, welches erst im 9-Meter-Schießen entschieden wurde.

Zecke, Lena, Jule und Vanessa verwandelten alle eiskalt, wer hätte das vorher gedacht, nur einen "Elfer" konnten wir nicht im Tor unterbringen. Das war aber kein Problem, denn Pia Holtmann hielt zwei Schüsse der Dortmunderinnen. FINALE!!

Hier wurde es spannend, kurz vor Ende erst, erzielten die Gastgeberinnen den 1:0 Siegtreffer. Die einzige Niederlage an diesem Tag! Somit wurden die Löwinnen am Ende guter Zweiter.

Alles in allem zog Trainer Justin Kunze ein positives Fazit. Sah man doch schon einige gute, spielerische Ansätze in den Angriffskombinationen… da wächst was zusammen! Auch wenn an diesem Tag alle Mädels grandiosen Fußball gezeigt haben, muss man die beiden jüngsten Svenja Meier und Lena Straface besonders loben. Ganz stark, macht weiter so!

 

Es spielten: Pia Holtmann, Lena Holtmann, Vanessa Westhölter (1), Lena Straface (1), Linda Goldschmidt, Giulia Pleschke, Svenja Meier (4), Julia Sube (3), Selina Quirin (1)

Ergebnisse:

Gruppenphase

SV1910- AY Yildiz Derne 0:0

SV1910- Viktoria Kirchderne 1:0

SV1910- SSV Buer II. 1:0

SV1910- BSV Fürstenberg 1:0

SV1910- SSV Buer I. 1:1

SV1910- TUS Beleke 1:1

Halbfinale

SV1910- TUS Eichlinghofen 4:3 n.E.

Finale

SV1910- BV Westfalia Wickede 0:1

Spielbericht vom 1. Vorbereitungsturnier am 05.08.18

SV Hohenlimburg 1910 gewinnt Vorbereitungsturnier in Bochum

Drei Wochen befinden sich die zweiten Frauen des SV Hohenlimburg nun bereits in der Vorbereitung. Am letzten Sonntag standen sie das erste Mal seit über 2 Monaten wieder für ein Vorbereitungsturnier zusammen auf dem Platz. Schwere Beine und glühend heiße Temperaturen waren erschwerte Voraussetzungen für die vier Spiele mit jeweils 30 Minuten Spielzeit im Modus Jeder-gegen-Jeden.

Im ersten Spiel erwartete uns die etablierte Bezirksligamannschaft des TuS Eichlinghofen. Die Dortmunderinnen hatten zwar die besseren Ballbesitzzeiten und Kontrolle über das Spiel, die größte Chance des Spiels hatten aber die Hohenlimburgerinnen. Einen Querpass der Innenverteidigerin erlief sich Giulia 30 Meter vor dem Tor, spielte den Ball am 16er quer auf Zecke, die leider nur den Pfosten traf, den Abpraller ins Feld verschliefen wir. Fernschüsse konnte Shiggy problemlos abwehren, sodass am Ende ein gerechtes 0:0 zustandekam.

Viele Rotationen auf den Positionen gaben allen Spielerinnen Einsatzzeiten, eine komplett neue Offensive in Spiel 2 fruchtete direkt. Ein sehr einseitiges Spiel gegen den HSV Langenfeld endete am Ende 4:1 für die Hohenlimburgerinnen. Das einzige Gegentor des heutigen Tages.

Spiel drei und Spiel vier spielten die Hohenlimburgerinnen souverän. Hinten sehr sicher und nach vorne ideenreich und zielstrebig. Das dritte Spiel gegen die Gastgeberinnen des TuS Harpen hätte zweistellig ausfallen müssen, Überzahlsituationen im 1 gegen 2 gegen die Torhüterin wurde fahrlässig, leichtsinnig (vielleicht sogar überheblich) vergeben. 4:0 lautete der Endstand. Ein Unentschieden im letzten Spiel gegen den Bezirksligisten des PSV Bork hätte für den Turniersieg gereicht, auch wenn das nicht das Ziel des Turniers war, für die Ehre und den eigenen Stolz wollte man natürlich gewinnen. Ein souveränes und nie gefährdetes 2:0 krönte die heutige Leistung der Mannschaft, die ihren ersten Test als Bezirksligist mit Bravour bestanden hat.

Die Torschützen heute: Jule (4), Giulia (2), Zecke (2), Jojo (1), Linda (1)

Die Abschlusstabelle:

Mannschaft

Spiele

Punkte

Tore

Differenz

  1. SV Hohenlimburg 1910 II

4

10

10:1

+9

  1. TuS Eichlinghofen

4

8

5:1

+4

  1. PSV Bork

4

7

5:3

+2

  1. TuS Harpen

4

3

3:9

-6

  1. HSV Langenfeld

4

0

1:10

-9

 

Es spielten: Sherin Preuß, Svenja Lindner, Lena Straface, Elena Zannetin, Selina Quirin, Giulia Pleschke, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann, Linda Goldschmidt, Jorina Sonnenschein, Julia Sube, Svenja Meier, Lena Holtmann, Vanessa Westhölter, Michelle Fischer

Spielbericht vom 25. Meisterschaftsspiel am 27.05.2018

SV Hohenlimburg 1910 II                      -                           SG Vorhalle 09                              3:2 (2:2)

Sieg der Moral führt Zehnerinnen zu einer Saison ohne Niederlage

Das letzte Spiel einer Saison, die man nur mit einem Wort beschreiben kann: überragend. Der bereits seit Ende April feststehende Bezirksligaaufstieg wurde auf der Mannschaftsfahrt gebührend gefeiert und der Mannschaftszusammenhalt wurde weiter gefestigt. Mit dem heutigen Gegner stand uns zum Ende der Saison nochmal ein richtiger Brocken vor der Tür. Wollte man doch die Ungeschlagen-Serie weiter ausbauen. Eine Saison ohne Niederlage, das ist eins der Ziele, die man sich stecken muss, wenn man bereits das primäre Ziel erreicht hat.

Vorhalle versuchte uns hinten unter Druck zu setzen, schaffte dies aber nur recht selten, auch weil unsere beiden Innenverteidiger sich nicht aus der Ruhe bringen ließen. Die Qualität nach vorne beschäftigte Vorhalle viel mehr. Immer wieder schnelle Flankenläufe über außen oder tiefe Bälle ins Zentrum sorgten für Unruhe. Ein Freistoß aus der eigenen Hälfte führte Rapha in der 15. Minute schnell aus. Anna schaltete zuerst und erlief sich den Ball, spitzelte ihn durch die Beine der herauseilenden Torhüterin und drückte den Ball im Fallen über die Linie.

Ab diesem Zeitpunkt war es ein Spiel auf Top-Niveau. Sowohl Vorhalle, als auch wir, schafften es gefährlich vor das Tor zu kommen. Shiggy konnte einige Male gute parieren, einen Fernschuss aus gut 20 m konnte sie leider nur hinterhergucken. 1:1. Es blieb ein sehr schnelles und zweikampfbetontes Spiel. Leider verloren wir in Halbzeit 1 viele davon, weil wir nicht energisch und entschlossen genug waren. So sorgte ein Ballverlust in der 38. Minute zum 1:2 aus Hohenlimburger Sicht. Erneut ein Schuss aus gut 20 m Entfernung. Erneut musste Shiggy hinter sich greifen. Zwei Minuten später wieder ein Freistoß, diesmal aus gut 25m Torentfernung. Zecke schnappte sich den Ball und erzielte das 2:2. Nicht ganz unhaltbar.

Eine wilde erste Halbzeit ging zu Ende. Devise für Halbzeit 2 war: Zweikämpfe annehmen und nach vorne zielstrebig die Angriffe zu Ende spielen und sich hinten keinen mehr fangen.

Die erste halbe Stunde der zweiten Halbzeit schien bei Vorhalle etwas die Luft raus zu sein. Wir spielten einen Angriff nach dem anderen auf das Vorhaller Tor, zwei Mal Aluminium, ein leider nicht ganz vollendeter Lupfer und weitere Chancen verhinderten den Führungstreffer, vorerst. In der 60. Minute wurde Lisa auf der rechten Seite schön freigespielt, nutzte ihre Schnelligkeit und behielt im 1 gegen 1 die Nerven. 3:2.

Bis zur 75. Minute nahm Vorhalle offensiv nicht wirklich teil, bäumte sich zum Ende jedoch nochmal auf, Shiggy holte uns heute aber mit starken Paraden die 3 Punkte. Eine unglaubliche Rettungstat von Stratze und eine starke Moral, sowie der unbedingte Wille, die Saison mit einem Sieg abzuschließen, muss man zusätzlich hervorheben.

Im Anschluss an das letzte Saisonspiel feuerten wir unsere ersten Damen an, die mit einem 3:1 Sieg gegen Dorstfeld ebenfalls den Aufstieg in die Westfalenliga perfekt machten. Ein Tag für die Geschichtsbücher des SV Hohenlimburg 1910. Ein Doppelaufstieg beider Frauenmannschaften, das muss man uns erstmal nachmachen!!!

Es spielten: Sherin Preuß, Selina Quirin (1), Svenja Meier, Laura Gabriel, Lisa Burschik (1), Lena Straface, Jorina Sonnenschein, Lena Holtmann, Elena Zannetin, Giulia Pleschke, Raphaela Gerlach, Linda Goldschmidt, Anna-Lena Faßmann, Sirka Fischer

Spielbericht vom 24. Meisterschaftsspiel am 13.05.2018

SV Hohenlimburg 1910 II                      -                           TSV Fichte Hagen                         2:2 (0:1)

Trotz Rückstand niemals aufgesteckt Zehnerinnen bleiben ungeschlagen

Laut Tabellenstand ist es ein Topspiel, Erster gegen Dritter. In Wirklichkeit war es für die Zehnerinnen ein noch ausstehendes Pflichtspiel der auslaufenden, erfolgreichen Saison. Dass der Gegner dann Fichte Hagen heißt und die Hohenlimburgerinnen fordert, ist nicht so schlecht, um es als Testspiel für die kommende Bezirksligasaison zu sehen. Das Ziel heißt, die Saison ungeschlagen zu beenden und dazu fehlen noch zwei Spiele.

Von Beginn an lag erneut eine ungewohnte Nervosität in der Luft, trotz der Unbedeutsamkeit des Spiels waren die Ballannahmen und Passspiele von einer Hektik geprägt, die man sich nicht erklären kann. Die Angst vor einer Niederlage (die ja trotzdem total nebensächlich wäre) ist anscheinend sehr groß.

So kamen wir in Halbzeit eins nicht richtig ins Spiel, schnelle Ballabgaben ohne Ziel und kaum Kontrolle ließen uns unseren eigenen Bällen hinterherlaufen. Fichte versuchte es, wie bereits im Hinspiel, durch lange Bälle in die Spitze gefährlich zu machen. Laura und Stratze waren größtenteils ein sicherer Rückhalt. In Minute 10 hatten wir unsere erste Torchance, einen langen Ball erlief sich Lisa und ging mit Tempo in den 16er. Sie legte den Ball perfekt in den Rückraum ab und die heraneilende Svenja konnte ihn leider aus 6m nicht versenken. Die nächste Riesenchance hatte Jojo nach 25 Minuten. Einen Abstoß verlängerte Zecke mit dem Kopf, Jojo startete im richtigen Moment und lief dem 1 gegen 1 mit der herausstürmenden Torhüterin entgegen. Statt diese zu umkurven versuchte sie es auf die schöne Art, per Lupfer, setzte den Ball knapp über die Querlatte. Kurze Zeit später vereitelte Shiggy im Tor den Rückstand: Ein Freistoß segelte hoch in den Fünfer, aus dem Fußgemenge kam die Stürmerin an den Ball und schoss Shiggy den Ball aus spitzem Winkel in die Arme.

In Minute 36 konnten wir den Ball in den eigenen Reihen nicht vernünftig klären, die Stürmerin von Fichte schnappte sich den Ball gut 16m vor dem Tor und setzte zum Schuss an. Der Ball flatterte ein wenig und schlug recht zentral ins Tor ein. Unglücklich. 0:1.

Die Halbzeitansprache sollte die Mädels wachrütteln, wir standen etwas neben uns und es funktionierten die einfachsten Sachen nicht. Schnelle Ballverluste, zweite Bälle verloren wir, 5-Meter-Pässe fanden kein Ziel.

Halbzeit 2 startete direkt mit einer Chance für Fichte, erneut ein langer Ball, unterlaufen von Laura, der Gegner spekulierte, scheiterte aber im 1 gegen 1 an Shiggy.

In Minute 50 endlich Mal ein vollendeter Spielzug: Zecke spielte den Ball aus zentraler Position über die Abwehr links raus auf Giulia. Die erlief sich den Ball und konnte den Ball quer vors Tor spielen, die mitgelaufene Anna konnte aus spitzem Winkel im Fallen den Ball über die Linie drücken. 1:1.

In der Folge verteidigte Fichte zu einem großen Teil nur noch. Wir hatten nun mehr Spielkontrolle, und nach vorne wurde es etwas zielstrebiger. Fünf Minuten nach dem Ausgleichstreffer war erneut Giulia im Mittelpunkt: einen tiefen Ball erlief sie sich und im Grätschen erwischte sie ihn, spitzelte ihn an der Torhüterin vorbei, konnte aber leider nicht genügend Druck dahinter geben, sodass die Abwehrspielerin auf der Linie klären konnte.

Die anschließende Ecke war gefährlich, es stand aber bei jedem Abschlussversuch eine Verteidigerin im Weg. Praktisch der direkte Gegenangriff sorgte für die erneute Führung von Fichte. Der Ball wurde hinter wieder nicht sauber herausgespielt, ein Ballverlust in der gefährlichen Zone und ein grober Stellungsfehler im Zentrum ebneten den Weg für die Fichte-Stürmerin. 1:2.

Wir geben uns aber nicht auf und so dauerte es keine 3 Minuten, da stand es 2:2.

Giulia legte den Ball 18m vor dem Tor auf Jojo ab, die kurz hochschaute und ansetzte. Der Ball schlug unhaltbar unter die Latte ein.

Die Schlussphase war einseitig, Fichte hatte das Pulver verschossen und bedachte sich auf das Verteidigen. Jeder Ball wurde hinten lang rausgeschlagen, weit weg vom eigenen Tor. Die Angriffe wurden leider nicht mehr richtig zu Ende gespielt. Unkonzentriertheiten und fehlender Instinkt vor dem Tor und für die entscheidenden Bälle fehlten.

Am Ende ist es jedoch ein Punktgewinn. Und unser Ziel ist weiter greifbar. Ungeschlagen. Nach Rückstand zwei Mal zurückgekommen und das, obwohl es um die goldene Ananas geht, aber auch die wollen wir halt gewinnen. Wir haben Fichte zwei Punkte abgeknüpft und machen den Kampf hinter uns um Platz zwei somit nochmal spannend. Hervorzuheben ist heute Svenja M., die laufstärkste auf dem Platz und verbissen in den Zweikämpfen. Trotz ihrer jungen Jahre mit einer Selbstverständlichkeit, die man anerkennen muss.

 

Es spielten: Sherin Preuß, Svenja Meier, Laura Gabriel, Lisa Burschik, Lena Straface, Sarah Goßmann, Semiha Köstereli, Jorina Sonnenschein (1), Anna-Lena Faßmann (1), Giulia Pleschke, Elena Zannetin, Raphaela Gerlach, Selina Quirin, Linda Goldschmidt

Spielbericht vom 23. Meisterschaftsspiel am 06.05.2018

SV Hohenlimburg 1910 II                      -                           Wilde 13 Sprockhövel                   13:1 (4:0)

Nächster Kantersieg Serie weiter ausgebaut

Es ist schon unglaublich, was die Frauen 2 des SV Hohenlimburg diese Saison geleistet haben. Woche für Woche stehen sie sonntags als Einheit auf dem Platz und nehmen jeden Gegner ernst. So ist es nicht verwunderlich, dass trotz der Unbedeutsamkeit des Spiels, jede einzelne Spielerin heiß darauf ist, auf dem Platz zu stehen und Fußball zu spielen. Erneut wurde etwas rotiert. Shiggy bekam ihren zweiten Feldeinsatz diese Saison und die Torwartposition wurde in der Halbzeit von Zecke auf Stratze umgeändert. Von Beginn an war es Einbahnstraßenfußball, ein Doppelpack von Jojo und ein Doppelpack von Rapha stellten die Weichen bereits in Halbzeit eins auf Sieg. Wir können jetzt jedes einzelne Tor und jede vergebene Chance hervorheben, dann müssen sich die Leser dieses Berichts aber etwas mehr Zeit nehmen. Stattdessen verzichten wir auf Details und sagen, dass in Halbzeit zwei weiter toller Fußball gespielt wurde, und das Ergebnis förmlich im Minutentakt hätte verändert werden können. Wie wir aber so sind, machen wir natürlich nicht jede Chance rein, am Ende stehen trotzdem erneut 13 Tore auf unserem Konto. Giulia, zwei Mal Anna, drei Mal Zecke, Semiha und Jojo mit ihrem dritten Treffer konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Bei Temperaturen um die 30 Grad auf dem Platz ist es schon beachtlich, da die Gäste aus Sprockhövel mit beinahe der besten Besetzung ankamen und sich besser verkaufen wollten als im Hinspiel. Im Endeffekt haben sie das auch geschafft, mit dem 9:1 haben sie ihren Ehrentreffer erzielt und es nochmal kurz spannend gemacht

Andere mögen sagen, es ist ein Pflichtsieg, nicht mehr, nicht weniger oder Hätten aber auch 20 Tore sein können oder war ja zu erwarten. Wir sagen, es ist großartig was ihr da macht, Mädels. Ihr zaubert dem Trainerteam mit jedem erzielten Tor ein Lächeln ins Gesicht und da kann man stolz drauf sein. Wir haben es geschafft, worauf andere ihr ganzes Leben warten. Nicht nur den Aufstieg geschafft, sondern auch ein Team geschaffen, das füreinander kämpft und niemals unterzukriegen ist. Wir hören niemals auf und setzen uns immer neue Ziele!!

Es spielten: Selina Quirin (3), Sherin Preuß, Svenja Meier, Laura Gabriel, Lisa Burschik, Lena Straface, Sarah Goßmann, Semiha Köstereli (1), Jorina Sonnenschein (3), Lena Holtmann, Anna-Lena Faßmann (2), Giulia Pleschke (1), Elena Zannetin, Raphaela Gerlach (2)

Spielbericht vom 22. Meisterschaftsspiel am 01.05.2018

SV Hohenlimburg 1910 II                      -                           SSV Hagen 9er                                  13:0 (8:0)

Kantersieg im Trainingsspielmodus Jojo mit Viererpack

Nachdem die Zehnerinnen am Sonntag den Bezirksligaaufstieg perfekt machten, stand zwei Tage später bereits das nächste Spiel an. Aufstellungstechnisch wurde viel rotiert: Spielerinnen, die nicht so viel Spielpraxis sammeln konnten, habe heute ihre Chance bekommen. Shiggy, unsere Torhüterin durfte ihrem lang ersehnten Wunsch, mal wieder draußen zu spielen, heute wahr machen. Zecke stand stattdessen zwischen den Pfosten. Der heutige Gegner, SSV Hagen, trat nur mit 7 Feldspielerinnen an, hatten aber die Ambitionen, das Spiel so lange wie möglich durchzustehen.

Es war ein Spiel, das von der Mittellinie aus aufgebaut wurde. Torchancen wurde im Minutentakt herausgespielt, hätte man alle gemacht, die man eigentlich machen muss, steht es am Ende 40:0. Das Ziel war aber nicht, den Gegner abzuschlachten, sondern schönen Fußball zu spielen und Spaß zu haben. So schraubten die Zehnerinnen das Ergebnis bis zur Pause auf 8:0 in die Höhe. Vier Mal Jojo, zwei Mal Semiha, Svenja M. und auch Shiggy konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Nach der Pause das gleiche Bild, 98% Ballbesitz und Torchancen im Überfluss. Der Endstand nach 75 Minuten lautet 13:0. Shiggy zum Zweiten, Michelle, Semiha zum Dritten und ein Doppelpack von Laura. Nach den besagten 75 Minuten musste eine Spielerin von SSV den Platz wegen einer Behandlungspause verlassen, wollte aber wieder auf das Spielfeld. Der Schiedsrichter war der Ansicht, dass er das Spiel mit weniger als 6 Feldspielerinnen nicht anpfeifen kann (die Regel gilt für ein 11er Spiel). Und selbst wenn, waren sich beide Mannschaften einig, das Spiel zu Ende zu spielen und sprachen mit dem Schiedsrichter. Der klammerte sich aber an sein Regelwerk und beendete das Spiel vorzeitig, leider!

SSV Hagen ist großen Tribut zu zollen, überhaupt angetreten zu sein und dann auch noch die Ambitionen zu haben, das Spiel trotz Verletzungsunterbrechungen fortzuführen. Leider hat am Ende der Schiedsrichter das Spiel vorzeitig beendet und nicht der Gegner. Am Ende waren es zwar nur 15 Minuten, es ist aber besonders für die Spielerinnen, die seit langer Zeit mal wieder spielen traurig, dass das Spiel dann, obwohl beide Mannschaften weiterspielen wollten, eher beendet wird.

Trotzdem Respekt an den Gegner und Glückwunsch an unsere Mädels, die ihre Serie fortführen. Sonntag kommen die Frauen der Wilden 13 ans Kirchenberg. Endlich wieder ein normales Spiel mit 11 Leuten auf dem Platz!

Es spielten: Selina Quirin, Sherin Preuß (2), Svenja Meier (1), Laura Gabriel (2), Lisa Burschik, Lena Straface, Sarah Goßmann, Semiha Köstereli (3), Jorina Sonnenschein (4), Lena Holtmann, Michelle Fischer (1), Lena Kunzer

Spielbericht vom 21. Meisterschaftsspiel am 29.04.2018

TuS Wengern                              -                           SV Hohenlimburg 1910 II                            1:12 (1:5)

Zehnerinnen machen Bezirksligaaufstieg perfekt die junge Svenja M. sticht hervor

Eine Saison, die nicht hätte besser laufen können. 20 Spiele aus 20 Siegen, punktverlustfrei, überragend!! Fehlt nur noch Spiel 21 und die Meisterschaft und der gleichzeitige Bezirksligaaufstieg sind perfekt. Im Weg steht nur noch der heutige Gegner, den man im Hinspiel mit 13:0 aus dem Kirchenberg fegte.

Die Anspannung und Vorfreude vor dem Spiel war greifbar, konnte man sich doch heute mit einem Sieg den Traum vom Aufstieg erfüllen.

Gut 100 Zuschauer sahen eine unruhige Anfangsphase, Wengern stand sehr hoch und die Hohenlimburgerinnen versuchten immer wieder über lange Bälle, ihre beiden Außen Carina und Lisa ins Spiel zu bringen. Ungenauigkeiten und Abseitsstellungen verhinderten jedoch die frühe Führung. Vergebene Chancen gab es bis zur 13. Minute bereits 5 bis 6, es war mal wieder Carina, die als Dosenöffner fungierte. Ein starker Ball von Zecke in die Tiefe konnte sich Carina erlaufen und behielt vor der Wengeraner Torhüterin die Nerven. 1:0 aus Hohenlimburger Sicht. 2 Minuten später ein Abstimmungsfehler in der Defensive, die Stürmerin von Wengern schaltete blitzschnell, erlief sich den Ball und netzte zum 1:1 ein.

Der direkte Gegenangriff war jedoch bereits das 2:1 für die Zehnerinnen, diesmal ein Angriff über die rechte Seite, Lisa spielte den Ball flach in den 16er und Svenja M. hatte keine Probleme den Ball über die Linie zu drücken. Bis zur Pause erhöhten die Lennestädterinnen bereits auf 5:1, die Tore erzielten Carina, Svenja M. und Laura. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte das Ergebnis zur Pause bereits deutlicher ausfallen müssen.

Nach der Pause und einzelnen Veränderungen war es ein Spiel auf ein Tor. Wengern verteidigte, Hohenlimburg ließ den Ball von der Mittellinie aus gut laufen. Es dauerte zwar erneut 13 Minuten, bis das nächste Tor fiel, ab da war Wengern jedoch der hohe Kraftverschleiß anzumerken und sie hatten dem Sturmlauf des SV10 nichts mehr entgegenzusetzen. Carina erzielte in der 58. Und 62. Einen Doppelpack zu ihren Toren drei und vier. Bis zum Schlusspfiff trafen für die Zehnerinnen noch Laura und Svenja M, die beide einen Dreierpack schnürten sowie Giulia und Lisa!

Der Endstand von 1:12 ist nach dem Spielverlauf noch eine schmeichelhafte Angelegenheit, da die Zehnerinnnen gefühlt 20 Überzahlsituationen vor dem Tor leichtsinnig vergeben haben. Am Ende ist es aber egal, gibt es doch trotzdem nur 3 Punkte zu vergeben und die haben wir heute geholt und den Aufstieg in die Bezirksliga somit 4 Spieltage vor Ende der Saison perfekt gemacht. Bei noch 12 zu vergebenen Punkten und einem Vorsprung von 13 Punkten auf Fichte Hagen sind wir uneinholbar!! Eine grandiose Saison wurde heute von den Mädels gekrönt. Zusammen mit dem Trainerteam Frank und Devin Kunze haben sie sich Spieltag für Spieltag zum Favoriten herauskristallisiert. Voller Ehrgeiz, Disziplin und Siegeswillen können wir heute sagen, dass es niemand anderes außer wir verdient hat, dort oben zu stehen!! Starke Leistung, Aufsteigermädels!! Einmal Löwe, immer Löwe!!

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke (1), Elena Zannetin, Svenja Meier (3), Laura Gabriel (3), Sirka Fischer, Lisa Burschik (1), Selina Quirin, Lena Straface, Raphaela Gerlach, Sarah Goßmann, Carina Birkner (4)

Spielbericht vom 20. Meisterschaftsspiel am 22.04.2018

FFC Ennepetal                             -                           SV Hohenlimburg 1910 II                            1:3 (1:0)

Matchwinnerin Giulia ebnet den Weg Aufstieg steht kurz bevor

Das vierte (!!!) Meisterschaftsspiel im Jahr 2018 nach erneut vierwöchiger Spielpause stand für die Frauen 2 auf dem Plan. Gegner waren die Frauen aus Ennepetal, die auf dem dritten Tabellenplatz stehend mit einem Sieg auf den zweiten hätten vorrücken können. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf, der fehlenden Spielpraxis und dem Wissen, dass man der Meisterschaft nur noch zwei Siege entfernt war, startete man mit einer Nervosität ins Spiel, die bis an die Seitenlinie zu spüren war. Die heißen Temperaturen von über 30°C auf dem Platz trugen dann ihr Übriges zum Spiel bei.

Sehr zerfahren in der Abwehr, hektisch und überhaupt nicht zielgerichtet legten beide Teams los. Kaum eine Ballstafette ging über mehr als drei Stationen, lange Bälle nach vorne wurden von der Ennepetaler Torhüterin stark abgelaufen. Ständig halbhohe Bälle, schlechte Ballannahmen und Konzentrationsfehler machten die ersten 15 Minuten recht unansehnlich. Nach der Anfangsviertelstunde kamen die Hohenlimburgerinnen im Spiel nach vorne mehr und mehr in Fahrt. Ein solch langer Ball von Jojo auf die rechts durchstartende Lisa war die erste Riesenchance zur Führung der Gäste. Lisa versagten aber vor der herauseilenden Torhüterin die Nerven, statt sie 16m vor dem Tor zu umkurven, schloss sie ab und verfehlte das Tor. Keine fünf Minuten später die gleiche Situation, diesmal Jojo in der Hauptrolle. Mit dem Ball am Fuß im 1 gegen 1, statt die Torhüterin zu umlaufen, schloss sie ab und verfehlte das Tor. Zwei weitere Aufreger in der 25. und 28. Minute, Jojo wurde durch einen Einwurf freigespielt, trat am Halbkreis in den 16er ein und wurde gefoult. Ein Pfiff ertönte, Ennepetal stellte sich bereits am 16er für den Elfmeter auf, der Schiedsrichter entschied jedoch zur Verwunderung aller auf Freistoß AUF der Strafraumgrenze! Zecke setzte diesen nur Zentimeter links neben den Pfosten vorbei. Wenige Minuten später konnte Zecke sich am Fünfer einen Ball erlaufen, die Torhüterin versuchte an den Ball zu kommen und stieß Zecke (unserer Meinung nach regelwidrig) um, aber der Schiri ließ weiterspielen.

Ennepetal versuchte immer wieder durch tiefe Bälle über außen ins Spiel zu kommen, bis zum 16er klappte das auch meistens, Laura und Svenja hielten jedoch hinten die Stellung und bügelten die ein oder andere Unachtsamkeit glänzend aus. Bis zur 30. Minute, ein Ballverlust an der Mittellinie rechts außen, ein tiefer Ball diagonal an den 16er. Die Stürmerin wurde nicht richtig angegriffen, konnte den Ball durchstecken und die zweite Ennepetaler Stürmerin drischte den Ball aus 14 m unhaltbar links oben in den Knick!

Sichtlich verunsichert gab es in den folgenden Minuten noch überflüssige Ecken und Gefahrensituationen vor dem Tor der Hohenlimburgerinnen. In der 38. Minute knickte Svenja L. in einem Zweikampf unglücklich um und zog sich einen Außenbandanriss im rechten Sprunggelenk zu. Das Wetter spielte ebenfalls verrückt, ein aufziehendes Gewitter sorgte im direkten Anschluss an die Verletzung für eine 40-minütige Spielunterbrechung. Für die Hohenlimburgerinnen kam diese Unterbrechung recht gelegen. Man konnte sich neu sortieren und die gemachten Fehler besprechen. Nach der Unterbrechung passierte bis zur Halbzeit nichts Erwähnenswertes. Die Halbzeitpause war lediglich ein Seitenwechsel. 4 Minuten nach der Pause bekam Jojo den Ball 30m vor dem Tor aus abseitsverdächtiger Position kommend, legte den Ball auf die durchstartende Svenja M. ab, die den Überblick behielt und auf die mitgelaufene Giulia ablegte. Im Fallen konnte sie den Ball aus 16m an der Torhüterin vorbei über die Linie drücken. 1:1!

Ruhe bewahren war die Devise, nach hinten stand man nun etwas sicherer, das Spiel nach vorne war zielstrebiger. Einen starken Diagonalball von Laura konnte sich Giulia in der 66. Minute über links erlaufen, im 1 gegen 1 behielt sie die Nerven und schob den Ball aus halblinker Position eiskalt an der Torhüterin vorbei. 1:2. Das Spiel war gedreht, man wusste aber, dass hier noch nichts gewonnen war. Ennepetal versuchte nochmal alles, lief uns in der Abwehr früh an und setzte ihre schnellen Außenspielerinnen immer wieder gut in Szene. 18m vor dem Tor bekam in der 75. Minute eine Ennepetalerin den Ball, fackelte nicht lange und setzte den Ball auf die Querlatte, glück für die Zehnerinnen! Ungefährliche Fernschüsse waren im Anschluss die größten Aufreger. Kurz vor Schluss nochmal der Schiedsrichter im Fokus: Giulia wurde im 16er freigespielt, wollte in die Mitte abknicken und wurde (erneut regelwidrig) vom Ball getrennt. Wieder kein Pfiff, Fehlentscheidung!

7 Minuten vor dem Ende ein langer Ball auf Zecke, die herauseilende Torhüterin kam nicht rechtzeitig, Zecke umkurvte sie (endlich!!) und hatte keine Probleme, den Ball ins leere Tor einzuschieben. 1:3. Die Entscheidung.

Heilfroh und erschöpft fiel man sich mit dem Schlusspfiff in die Arme, war man doch nun nur noch einen Sieg von der vorzeitigen Meisterschaft entfernt. Ennepetal hat uns heute alles abverlangt, hatte aber auch das ein oder andere Mal den Schiedsrichter auf ihrer Seite. Wir haben aber niemals aufgehört an uns zu glauben und am Ende verdient gewonnen!

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke (2), Elena Zannetin, Svenja Meier, Laura Gabriel, Linda Goldschmidt, Sirka Fischer, Lisa Burschik, Jorina Sonnenschein, Selina Quirin (1), Lena Holtmann, Lena Straface, Raphaela Gerlach, Svenja Lindner

 

Spielbericht vom Testspiel am 08.04.2018

DJK Wacker Mecklenbeck II                 -             SV Hohenlimburg 1910 II                            3:4 (3:1)

Spiel nach 2-Tore-Rückstand noch gedreht Jojo mit Dreierpack

Eine erneute dreiwöchige Spielpause (Ostern und zwei Mal spielfrei) wollten die Zehnerinnen sinnvoll nutzen. So organisierte man kurzfristig ein Testspiel gegen die Reserve von Mecklenbeck. Ein interessanter Vergleich, stießen hier doch die beiden Tabellenführer ihres jeweiligen Kreises aufeinander. Mit einem Torverhältnis von 96:6 war man vor der Qualität des Gegners gewarnt und reiste mit viel Respekt nach Münster.

Nach den schrecklichen Ereignissen des Vortages fand das Spiel trotzdem statt. Ein Zeichen dafür, dass man sich durch jegliche Form von Gewalt nicht unterkriegen lässt. Das Spiel startete mit einer Gedenkminute.

Bei sommerlichen Temperaturen war es alles andere als angenehm und selbstverständlich, 90 Minuten lang auf höchstem Niveau Fußball zu spielen. Nach nur 3 Minuten musste Shiggy auch schon hinter sich greifen, ein Eckball flog durch den Fünfer, ein Kopfball aus kürzester Distanz war unhaltbar. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf unfassbarem Niveau. Es ging hin und her, kaum eine Sekunde zum Durchatmen, jede Spielerin ging an ihr Leistungslimit. Nach zwei vergebenen Chancen durch Lisa, die im 1 gegen 1 scheiterte und Zecke, dessen Fernschuss nur knapp neben dem Tor landete und Linda, der nach starkem Solo von Jojo die Nerven im 1 gegen 1 versagten, erzielte Jojo in der 13. Minute den Ausgleich. Nach Zuspiel von Giulia setzte sie sich im 16er durch und konnte im Nachschuss einnetzen.

Die nächsten 20 Minuten gehörten den Hohenlimburgerinnen. Sie pressten Mecklenbeck früh und provozierten so viele Ballverluste. Immer wieder die rechte Seite von Lisa und später Giulia brachte die größte Gefahr. Ein Ballgewinn kurz hinter dem 16er brachte Giulia in eine 1 gegen 1 Situation, sie spielte der Torfrau den Ball leider direkt in die Arme.

Ein Doppelschlag durch Abspiel- und Stellungsfehler in der Defensive brachte die Gastgeberinnen aus Mecklenbeck zur 3:1 Pausenführung. Die Schnelligkeit über außen brachte die Zehnerinnen immer wieder in die Bredouille, 3 Schüsse und 3 Treffer auf das Tor waren natürlich auch eine Glanzleistung der Gastgeberinnen.

Die Halbzeitansprache war deutlich: Das Spiel viel ruhiger gestalten, die Spielkontrolle übernehmen und besonders vor dem Tor die Chancen nutzen. Die Vorgaben wurden bestens umgesetzt. Mecklenbecks Kräfte schienen in der Halbzeit 1 durch das hohe Tempo und die schweißtreibenden Temperaturen aufgebraucht und die Hohenlimburgerinnen übernahmen zunehmend die Spielkontrolle. Der Ball lief flüssig in den eigenen Reihen, das Zentrum und besonders die Abwehr stand durch die bärenstarke Laura sicher. 10 Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut Jojo, die mit einem Fernschuss auf knapp 20 Metern den Anschluss erzielte. Es war nur ein Testspiel, trotzdem wollte man natürlich mindestens ein Unentschieden retten. 8 Minuten später krönte Jojo ihre heutige Leistung nach Zuspiel von Lisa mit einem Lupfer aus 16m und ihrem persönlichen Dreierpack. 3:3! Mecklenbeck konnte sich zwar stoßweise immer wieder mal befreien, Fernschüsse außerhalb des 16ers blieben aber die gefährlichsten Möglichkeiten, die Shiggy allesamt entschärfen konnte. Bis zum Schluss hatten die Gäste aus dem Lennetal noch weitere Hochkaräter, um das Spiel zu drehen. Einen tiefen Ball von Laura erlief sich die bockstarke Giulia am 16er, spielte auf die mitgelaufene Linda quer, sie traf den Ball leider nicht perfekt und scheiterte in einer Doppelchance an der gegnerischen Torhüterin. Jojo und Zecke hatten beide nach Zuspiel von Svenja M. noch Weitschussmöglichkeiten, auch Svenjas Fernschuss blieb ungefährlich. Kurz vor Schluss und schwindenden Kräften war es Zecke, die mit dem 4:3 aus Hohenlimburger Sicht das Spiel zugunsten der Gäste drehte.

Ein Spiel, das man sich besser nicht wünschen kann. Ein Gegner auf Augenhöhe, der uns heute alles abverlangte und der das Spiel zu dem machte, was es war. Hochklassig und temporeich. Man trotzte den unangenehm warmen Temperaturen, es war ein Spiel an der Belastungsgrenze, bei dem die Zehnerinnen eine unglaubliche Moral bewiesen. Nach 3:1 Rückstand am Ende 3:4! Ein starker Test, der die Leistungen der gesamten Saison wiederspiegelt und wieder einmal zeigt, dass Ehrgeiz und unbändiger Wille sich auszahlen! Eine Top-Leistung jeder einzelnen Spielerin, die zweite Halbzeit zu Null spricht für die Defensive Stärke und vier Tore gegen einen Gegner, der in 17 Spielen erst 6 Gegentore bekommen hat unterstreicht die offensive Qualität.

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke, Elena Zannetin, Svenja Meier, Laura Gabriel, Linda Goldschmidt, Sirka Fischer, Lisa Burschik, Jorina Sonnenschein (3), Selina Quirin (1), Lena Holtmann, Lena Kunzer, Lena Straface, Svenja Lindner

Spielbericht vom 19. Meisterschaftsspiel am 25.03.2018

VfL Gennebreck                          -                           SV Hohenlimburg 1910 II                            1:3 (0:2)

Hart erkämpfte, aber hochverdiente 3 Punkte

Spielausfälle, geschenkte Punkte, Wetterkapriolen. All das prägte die letzten Wochen der Zehnerfrauen. Einen Spielrhythmus gab es nicht, so hatten einige Spielerinnen ihr letztes Pflichtspiel vor über 9 Wochen bestritten. Nichtsdestotrotz muss man dann im Topspiel zu 100% da sein. Kein leichtes Unterfangen. Gennebreck reiste nicht mit ihrer Top-Elf an, dankte der Gäste-Trainer das Spiel schon vor Anpfiff ab. Man wusste jedoch aus dem Hinspiel, dass Gennebreck alles andere als Kanonenfutter war. Ein knapper und hart erkämpfter 3:1 Erfolg stand uns dort zubuche. Fest stand, dass man hier früh die Weichen auf Sieg stellen und den Gastgeberinnen die Hoffnung auf einen Punktgewinn schnell zu Nichte machen wollte.

Nach 45 Sekunden jubelten die Zehnerinnen auch bereits: Ein schöner Flankenball aus dem Halbfeld flog quer durch den 16er an den zweiten Pfosten, die mitgelaufene und schnell schaltende Linda hechtete in den Ball und drückte ihn zur Blitzführung über die Linie.

In der Folge entwickelte sich ein Spiel, das zu 70% in eine Richtung ging. Gennebreck stand hinten drin, machte den 16er dicht und versuchte, wenn es mal nach vorne ging, über lange Bälle die Schnelligkeit ihrer Stürmerin auszunutzen. Ohne Erfolg. In der 11. Minute ein weiterer Aufreger: Giulia bekam ein Zuspiel in den 16er, wollte sich drehen und abschließen und wurde dabei gefoult. Den fälligen Elfmeter versenkte Zecke eiskalt. 0:2!

Drei Minuten später ein starkes Anspiel in die Spitze, Zecke, nicht im Abseits stehend und zwei Gegenspielerinnen hinter sich habend, bekam den Ball, drehte sich und schloss ab. Der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Fehlentscheidung!

Immer wieder versuchten die Hohenlimburgerinnen sich vor das Tor zu kombinieren, die Räume waren unfassbar eng und so blieben zwei Fernschüsse, einer nur wenige Zentimeter am linken Knick vorbei, die besten Szenen.

Nach der Halbzeit wollte man das Ergebnis nicht verwalten, wusste man doch, dass ein 0:2 kein Ergebnis ist, auf dem man sich ausruhen kann. Gennebreck öffnete die Räume, kam aber auch immer öfter in die Nähe des Tores. Fehlpässe und Nervosität unsererseits brachten die Gastgeberinnen ein wenig ins Spiel. Zwar hatten auch wir unsere Torchancen, die verpufften jedoch meist im 16-Meter-Raum. In der 60. Minute gab es eine Verletzungsunterbrechung: Im Laufduell und nach einem nicht strafwürdigen Körperkontakt fiel die Gennebrecker Stürmerin unglücklich auf die Rippe. Ein Notarztwagen musste anrücken. Gute Besserung an die Spielerin!! Eine 40-minütige Spielunterbrechung wirbelte das ganze Spiel ein wenig durcheinander. Unkonzentriert und zerfahren ging es danach weiter. Ein langer Ball und das erste verlorene Laufduell in der Defensive brachte den Anschlusstreffer für Gennebreck. Dem Spielverlauf in dem Moment angebracht, jedoch über die volle Distanz nicht gerechtfertigt. In der Folge passierte vor beiden Toren nicht wirklich viel, es war zwar viel Spannung drin, jedoch ohne die wirklich großen Torchancen. Gennebreck löste die Abwehr beinahe komplett auf und wir nutzten in der 89. Minute unsere Chance. Ein fußballerisch normaler Zweikampf etwa 30 Meter vor dem Tor brachte Zecke den Ball, die guckte einmal hoch, visierte an und schloss aus 25 m ab. Der Ball flog oben rechts in den Winkel, die Torhüterin kam an den Ball, konnte das 1:3 jedoch nicht mehr verhindern. Die Entscheidung!

Ein Spiel, das zu einer überragenden Saison dazu gehört. Erste Halbzeit spielerisch top. Zweite Halbzeit ging es um den Kampf. Den haben wir angenommen und gewonnen.

Es spielten: Sherin Preuß, Giulia Pleschke, Elena Zannetin, Svenja Meier, Laura Gabriel, Linda Goldschmidt (1), Sirka Fischer, Sophia Gutbrod, Michelle Fischer, Lisa Burschik, Vanessa Westhölter, Jorina Sonnenschein, Selina Quirin (2), Lena Holtmann

Spielbericht vom 17. Meisterschaftsspiel am 11.03.2018

SV Hohenlimburg 1910 II                      -                           TSG Herdecke 1911                           14:0 (8:0)

Die neunfache Carina sticht bei Torfestival heraus

Nach der kurzfristigen Spielabsage letzte Woche und dem wetterbedingten Ausfall war man froh, nach 2 spielfreien Wochen endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Der Tabellenletzte aus Herdecke reiste mit nur 9 Spielerinnen ans Kirchenbergstadion.

Das Ergebnis spricht am Ende Bände, vielmehr ist über dieses Spiel nicht zu sagen. Herdecke kam nicht einmal in die Nähe der Mittelline, Shiggy agierte als Libero und nach vorne wurde es dementsprechend, trotz der zwei fehlenden Spielerinnen von Herdecke, sehr eng. Es entwickelte sich 90 Minuten lang ein Spiel rund um den 16er. 10 gegen 8 auf dem Viertel eines Platzes. Nach 29 Minuten stand es 7:0. Carina traf bereits fünf Mal und Laura doppelt. Die Gastgeberinnen nahmen eine Spielerin vom Platz und spielten bis zur Halbzeit mit nur noch einer Spielerin mehr und schalteten förmlich in den Trainingsspiel-Modus. Klingt hart, ist aber so!

Nach der Halbzeit spielte man weiter im Auslaufmodus, Tore zu schießen kann man den Mädels wiederum auch nicht verübeln. Winterneuzugang Sophia vom VfL Gennebreck schnürte einen Doppelpack. Jungspund Sirka traf bereits das zweite Mal in ihrer jungen A-Liga-Saison und Carina erzielte ihre Tore sechs bis neun. Das Endergebnis von 14:0 ist zwar schön, am Ende gibt es dafür aber auch nur 3 Punkte. Da hätten wir auch 60 Tore schießen können, weiß Trainer Devin Kunze dieses Ergebnis einzuschätzen. Das Spiel war nach 16 Minuten entschieden, wichtig ist, dass jede Spielerin ihre Einsatzzeit bekommt. Der größte Respekt gebührt dem Gegner, der in Unterzahl angetreten ist und 90 Minuten lang, trotz hoffnungsvoller, beinahe bemitleidenswerter Unterlegenheit, durchgehalten hat.

Spielbericht vom 15. Meisterschaftsspiel am 18.02.2018

SV Hohenlimburg 1910 II                      -                           TSG Sprockhövel                           5:0 (3:0)

Zehnerinnen geben sich auch im Spitzenspiel keine Blöße und fegen Sprockhövel vom Platz

Das erste Spiel nach der langen Winterpause stand an und direkt kam es am Kirchenberg zum Gipfeltreffen der Hagener Kreisliga A. Erster gegen Zweiter. Nach dem engen 4:3 Hinspielerfolg der Hohenlimburgerinnen war man gewarnt, wusste aber auch nach einer starken Vorbereitung um die eigenen Qualitäten.

Die Zehnerinnen mit einigen Rotationen in der Aufstellung starten, wie man sich das als Trainer nur wünschen kann. Ein schnell ausgeführter Einwurf von Sarah in der 3. Minute erreichte die tief außen in der gegnerischen Hälfte stehende Sirka, die den Ball noch 5m mitnahm und den Ball letztendlich halbhoch Richtung Fünf-Meter-Linie flankte. Laura stand goldrichtig und musste nur den Fuß zum wichtigen 1:0 hinhalten.

Doch wie schon oft in der Saison, bekamen wir durch diese Führung keine Sicherheit. Im Gegenteil: in der Folge entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel. Viele Fehlpässe und überhastete Ballverluste sorgten für eine mangelnde Ballkontrolle. Zwar waren die Gäste aus Sprockhövel nach vorne erschreckend ungefährlich, aber gerade das hätte man im Spiel nach vorne besser ausnutzen müssen. Die größte Möglichkeit das Ergebnis schon früh auf 2:0 zu stellen hatte Carina in der 13. Minute, die von links ins Zentrum zog. Erneut Sirka steckte den Ball wunderbar tief durch die Innenverteidiger. Carina driftete aber recht weit nach links außen ab und bekam so nicht mehr den nötigen Druck hinter den Ball.

Kurz vor der Halbzeit nochmal ein Aufbäumen der Zehnerinnen. Ein Freistoß aus zentraler Position, 25 Meter vor dem Tor legte sich Zecke zurecht und schlenzte ihn unhaltbar oben links ins Eck. Traumtor! 2:0.

Eine Minute später, in der 43. Minute, ein Angriff über die linke Seite, Carina setzte sich nach einem tiefen Ball gegen ihre Gegenspielerin durch und spielte den Ball flach an den Fünfer, wo erneut Laura stand und mithilfe der gegnerischen Abwehrspielerin den Ball im Tor unterbrachte. 3:0!

Wer einen solchen Spielverlauf vorhergesagt hat, Respekt. Aber natürlich ein kämpferisch und läuferisch bärenstarker Auftritt im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres von den Hohenlimburgerinnen.

In der zweiten Halbzeit wollte man hinten die Null stehen haben und nach vorne immer wieder Nadelstiche setzen. Die heutigen schwachen Gäste aus Sprockhövel machten zwar immer wieder gut Druck auf den Ball, waren aber im eigenen Ballbesitz nicht in der Lage, das Spielfeld kontrolliert zu überbrücken.

Es entwickelte sich ein weiter unruhiges Spiel, das die Gastgeberinnen schon früh hätten entscheiden können, aber vor dem Tor scheiterten Carina, Zecke und Sirka und vergaben hochkarätige Chancen leichtfertig.

In der 81. dann das technisch schönste und anspruchsvollste Tor des heutigen Tages. Elli schickte auf der linken Seite Carina auf die Reise, die zwei Haken machte und den Ball dann vermeintlich zu lang Richtung zweiten Pfosten flankte. Sirka stand perfekt und traf den Ball perfekt. Der Volleyschuss schlug unten links unhaltbar ein. 4:0.

Zwei Minuten vor Schluss und nach drei Lattentreffern der 5:0 Endstand. Eine verlängerte Ecke nahm Linda per Kopf, die Torhüterin bekam gerade noch ihre Hände dran und lenkte den Ball an die Querlatte. Der zweite Ball landete im Fünfer und Jojo drückte den Ball wuchtig über die Linie.

Am Ende steht tabellarisch zwar ein Spitzenspiel auf dem Plan, ergebnistechnisch verpassen die Hohenlimburgerinnen den Gästen aus Sprockhövel aber eine deftige Klatsche und untermauern ihre makellose Hinrunde. Besser kann man nicht in das neue Spieljahr starten!!! Nächste Woche wartet erneut ein schweres Spiel gegen die aktuell Tabellensiebten aus Voerde. Konzentration hochhalten, immer weiter arbeiten und vor allem: Niemals aufgeben oder nachlassen!!

Es spielten: Sherin Preuß, Selina Quirin (1), Giulia Pleschke, Elena Zannetin, Lena Holtmann, Svenja Meier, Laura Gabriel (2), Linda Goldschmidt, Carina Birkner, Sirka Fischer (1), Jorina Sonnenschein (1), Sophia Gutbrod, Svenja Lindner, Sarah Goßmann

Spielbericht vom 14. Meisterschaftsspiel am 13.12.2017

FC Herdecke - Ende

   -

       SV Hohenlimburg 1910 II

0:4 (0:1)

Gelungener Rückrundenauftakt der Zehnerinnen

Nach den Strapazen und dem Chaos der letzten Wochen, Ausfälle wegen

Unbespielbarkeit des Platzes gab es am Mittwochabend das erste Spiel der

Rückrunde für die zweiten Zehnerfrauen.

Herdecke-Ende, die man im Hinspiel nur knapp mit 1:0 besiegen konnte,

waren die Gastgeber bei dem Flutlichtspiel am Kalkheck.

Das Wetter spielte mal wieder überhaupt nicht mit, es goss aus Kannen und

bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt war es alles andere als

perfektes Fußballwetter. Nichtsdestotrotz war das Ziel klar: die drei Punkte

sollen mit zum Kirchenberg gebracht werden und die Saison 17/18 soll

perfekt abgeschlossen werden.

Von Beginn an spielten die Gäste aus Hohenlimburg siegesgewillt nach

vorne. Befreiungsschläge von Herdecke und schnelles Nachrücken kam uns

zu Gute und so gab es immer wieder Gleichzahl- und Überzahlangriffe auf

das Herdecker Tor. Der Raum vor dem Tor wurde durch unsere nach innen

ziehenden Flügelspielerinnen leider nicht optimal genutzt, sodass der Platz

vor dem 16er eng wurde und die Abschlüsse immer wieder an einem

gegnerischen Fuß stoppten.

Nach 4 Minuten hätte es jedoch bereits 1:0 stehen müssen, als Lisa das

Spiel über rechts endlich mal breit gestaltete und bis zur Grundlinie (!)

vordrang,   den   Ball   querlegte   und   Anna   ohne   Probleme   einschob.   Der

Schiedsrichter pfiff, zur Überraschung aller Anwesenden, Abseits.

In Minute 12 eine Balleroberung an der Mittellinie von Anna, die auf die

mitgelaufene Zecke legte und die steckte den Ball von links kommend nach

rechts auf Svenja durch, die im Fallen noch den Fuß an den Ball bekam und

die Torhüterin überspielte. 1:0!

3   Minuten   später   hatte   Anna   die   Riesenmöglichkeit,   bereits   früh   die

Weichen auf Sieg zu stellen, ein langer Ball von der Mittellinie erlief sie sich

und sah sich dem 1 gegen 1 mit der Torhüterin gegenüber. Sie scheiterte an

ihren Nerven und legte der Torhüterin den Ball dankbar in die Arme.

In der weiteren Zeit passierte nicht wirklich viel erwähnenswertes, viele

Angriffe   verstummten   am   16er,   nach   hinten   brannte   nichts   an,   die

Abschlüsse und die Zielstrebigkeit fehlten noch.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild, aber eine andere Einstellung im Spiel

nach vorne. Das Umschalten bei Balleroberungen gelang besser und man

kam durch tiefe Bälle immer wieder hinter die Abwehr. Eine solche Aktion

nutzte Rapha nach Vorarbeit von Anna mit einem schönen Fernschuss aus

knapp 16m zum 2:0.

Das Ergebnis gab den Zehnerinnen mehr Sicherheit, zwar war es insgesamt

eine etwas unruhige und unsortierte Phase im Spiel, bei dem Herdecke

immer wieder versuchte, Angriffe zu starten, meist aber 10 bis 15m hinter

der Mittellinie durch die sichere Abwehrreihe gestoppt wurde.

Ein Doppelschlag von Anna zum 3:0 und 4:0 brachte die Entscheidung im

Spiel. Die größte Möglichkeit zum Ehrentreffer auf Herdecker Seite war ein

Lattenschuss aus knapp 20m, etwas Glück gehört halt auch dazu.

Die größten Möglichkeiten auf Hohenlimburger Seite, das Ergebnis noch

weiter nach oben zu schrauben, vergaben Lisa, Linda, Anna per Kopf und

Zecke. Da heute zum Glück die Chancenverwertung nicht entscheidend

war, stehen wir da drüber und freuen uns, eine perfektes halbes Spieljahr

gespielt zu haben. Unglaublich, was die Mädels Woche für Woche leisten.

Die   Winterpause  haben  sie   sich  nun   redlich  verdient,   kleine   Blessuren

können auskuriert und die freie Zeit zur Regeneration genutzt werden, um

dann im Jahr 2018 wieder mit neuer Kraft dort weiter zu machen, wo wir

aufgehört haben. Glückwunsch, Mädels!

Es spielten:

 Sherin Preuß, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann (2), Selina Quirin, Giulia Pleschke, Elena

Zannetin, Lena Holtmann, Svenja Meier (1), Laura Gabriel, Raphaela Gerlach (1), Linda Goldschmidt,

Lena Straface

 

Spielbericht vom 13. Meisterschaftsspiel am 19.11.2017

SG Vorhalle-

SV Hohenlimburg 1910 II

2:6 (0:2)

Zehnerinnen mit makelloser Hinrundenbilanz – Bezirksligaabsteiger

in die Schranken gewiesen

Das letzte Spiel der Hinrunde stand für die Zehnerinnen an. Gegen den

Bezirksligaabsteiger   aus   Vorhalle   wollte   man   die   perfekte   Hinrunde

abschließen, man wusste um die Offensivqualitäten von Vorhalle und ging

mit der richtigen Einstellung in das Spiel.

Mit Anpfiff der Partie und endlich mal wieder trockenem Wetter gab es zu

Beginn nur eine Richtung: Aus der Abwehr heraus spielten die Zehnerinnen

immer   wieder   starke   Bälle   über   die   außen   und   über   die   beiden

Sturmspitzen in die Tiefe. Einen solchen Ball erlief sich Svenja M. in der 4.

Minute, legte den Ball aber im 1 gegen 1 knapp links neben den Pfosten.

Ein Eckball von Vorhalle gab ihnen die größte Möglichkeit, der Ball konnte

nicht geklärt werden, landete vor den Füßen der Vorhaller Stürmerin, zwei

Hohenlimburgerinnen Abwehrspielerinnen sprangen aber dazwischen und

konnten so das Tor verhindern.

Ein tiefer langer Ball von Giulia in der 15. Minute  über die linke Seite erlief

sich Anna links neben dem 16er. Die herauseilende Vorhaller Torhüterin

wusste sich nur mit einem Foul zu helfen und holte sich die gelbe Karte ab.

Den   fälligen   Freistoß   zirkelte   Zecke   ins   kurze   Eck   und   überlistete   die

Torhüterin. 0:1!

Zwei Minuten später schnappte sich Zecke ca. 35m vor dem Tor die Kugel,

guckte zweimal hoch und setzt zum Schuss an. Die etwas zu weit vom Tor

wegstehende Torhüterin konnte den Ball, der knapp unter dem Querbalken

einschlug nur noch aus dem Netz holen. Traumtor! 0:2.

Anna hätte in Halbzeit eins direkt alles klarmachen können. Erneut ein

langer Ball, diesmal von Jojo durchs Zentrum, Anna allein auf weiter Flur,

14m vor dem Tor legt sie den Ball ab, anstatt allein abzuschließen. Der Ball

landete   außerhalb   des   16ers   und   war   für   die   mitgelaufene   Svenja

unerreichbar.

Einen Freistoß von Vorhalle konnte Shiggy sicher unter sich begraben und

entschärfte die Situtation so ohne Probleme.

Die Halbzeitansprache war klar, das 2:0 ist kein Ergebnis, auf dem man sich

ausruhen   kann.   Konzentration   hochhalten   und   noch   eins,   zwei   Tore

nachlegen.

Leichtsinnig   wurden   in   den   ersten   15   Minuten   wieder   mal   Chancen

vergeben, Zecke bekam 9m vor dem Tor keinen Druck mehr hinter den Ball,

Lisa scheiterte aus spitzem Winkel, Carina und Anna scheiterten beide von

der halblinken Seite an der Torhüterin.

In der 61. Minute war es ein hoher Ball, den Zecke an der Mittellinie per

Kopf verlängerte. Anna erlief sich den Ball und stand der Torhüterin im 1

gegen 1 gegenüber. 5m vor dem Tor schob sie den Ball ins Netz. 0:3. 6

Minuten später tankte sich Jojo über rechts gegen 3 Spielerinnen durch,

legte auf die mitgelaufene Sina ab, die zuerst die Vorhaller Abwehrspielerin

anschoss, Jojo schnappte sich den zweiten Ball, legte erneut ab und Sina

hatte   aus   7m   keine   Probleme,   den   Ball   links   oben   einzunetzen.   0:4.

Unglaublich.

Zwei unkonzentrierte Minuten machten das Spiel aus dem Nichts nochmal

spannend. Carina wollten einen tiefen Ball (der wahrscheinlich  am Tor

vorbeigegangen wäre) per Grätsche zu klären, traf ihn unglücklich und

machte den Anschlusstreffer für Vorhalle. 2 Minuten später eine „Nimm-du-

ich-hab-schon“-Situation zwischen Laura, Svenja und Shiggy, der Ball lief

durch, die Vorhaller Stürmerin spekulierte richtig und schob zum 2:4 ein.

Eine Umstellung auf die  Doppel-Sechs sollte  hinten Sicherheit bringen.

Vorhalle hatte ab diesem Zeitpunkt nichts mehr entgegenzusetzten. Die

Hohenlimburgerinnen fingen sich wieder und konnten in der 74. Minute per

Foulelfmeter von Zecke auf 2:5 erhöhen. Jojo wurde im 16er von den Beinen

geholt. Wieder 2 Minuten später machte Zecke ihren Viererpack perfekt:

Lisa wurde rechts von Jojo in Szene gesetzt. Pfeilschnell entlief sie ihrer

Abwehrspielerin und hatte im Rückraum das Auge für Zecke, die gekonnte

links unten einschob. 2:6.

Dass es in der Folge noch höher hätte ausfallen können, scheiterte an der

Chancenverwertung. Jojo, Carina, Lisa und Sina hatten alle noch große

Möglichkeiten, denen aber zum Glück nicht hinterher getrauert wird.

Am Ende steht ein 2:6 Auswärtssieg zu buche, der auch in der Höhe völlig

verdient war. Der Offensivkraft der Gäste hatten der Bezirksligaabsteiger

nichts   entgegenzusetzen.   „Spielerisch   war   das   heute   ein   krönender

Abschluss der Hinrunde. Auch körperlich und konditionell merkt man den

Mädels an, dass wir immer noch eine Schippe drauflegen können“ lobt

Trainer Devin Kunze die gesamte Mannschaft. Bis auf zwei Unachtsamkeiten

stand die Abwehr wieder mal ziemlich sicher. Die makellose Bilanz von 12

Siegen in 12 Spielen ist überragend und verdient allen Respekt.

In   zwei   Wochen   startet   die   Rückrunde   gegen   die   9er   Mannschaft   aus

Herdecke-Ende. Niemals nachlassen, Löwinnen!!!

Es spielten:

 Sherin Preuß, Lisa Burschik, Anna-Lena Faßmann (1), Svenja Lindner, Selina Quirin (4),

Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein, Elena Zannetin, Lena Holtmann, Carina Birkner, Svenja Meier,

Laura Gabriel, Sina Kunze (1), Sarah Goßmann

 

Spielbericht vom 11 und 12. Meisterschaftsspiel am 05.11.17 und

12.11.17

TSV Fichte Hagen

-

SV Hohenlimburg 1910 II

0:1

(0:0)

SV Hohenlimburg 1910 II

-

FFC Ennepetal

3:0 (2:0)

Zwei Siege aus zwei Topspielen – Zehnerinnen bewahren weiße

Weste

Die Wochen der Wahrheit stehen an. Ein Topspiel folgt auf das nächste. Die

Frauen-Reserve des SV Hohenlimburg 1910 steht vor schweren Wochen.

Das Gastspiel bei den Frauen des TSV Fichte Hagen sorgte für Spannung

pur.   Es   war   ein   nicht   zu   erwartendes,   einseitiges   Spiel,   bei   dem   die

Gastgeberinnen   mit   7   Spielerinnen   den   16er   zustellten.   Die

Hohenlimburgerinnen hatten das Spiel in der Hand und hätten bereits nach

40 Sekunden in Führung gehen müssen: Die Torhüterin blieb im 1 gegen 1

gegen Lisa lange stehen und konnte den Ball aber parieren.

10   unkonzentrierte   Minuten   der   Hohenlimburgerinnen   sorgten   kurz   für

Unruhe im Strafraum, zwei Bälle wurden kurz vor der Linie geklärt, das wars

dann aber auch mit den Offenisvaktionen der Gastgeberinnen.

Die spielbestimmende Mannschaft waren weiterhin die Zehnerinnen, die

jedoch mit den engen Räumen in und um den 16er nicht klarkamen und

sich immer wieder festrannten.

Das 1:0 in der 66. Minute von Carina nach Zuspiel von Svenja M. war

verdient: Svenja legte den Ball am 16er in den selbigen ab, wo Carina den

Ball stoppte und ins linke Eck die Torhüterin überspielte.

Ein einseitiges Spiel, das hätte anders ausgehen können. Ein knappes 1:0

zeigt   aber   auch   die   Moral   der   Mannschaft   niemals   aufzustecken.   Die

Defensive steht sicher und die Offensive trifft auch.

Eine Woche später das nächste schwere Spiel. Zuhause am Kirchenberg

waren die Gäste aus Ennepetal zu Gast. Man wusste um die Offensivstärke

und dass sie immer bis zum Ende kämpfen.

Ziel war, weit vorne Druck auszuüben und den Gegner nicht ins Spiel

kommen lassen. Schnelles Umschaltspiel war am Ende der Schlüssel zum

Erfolg.

5 Minuten waren gespielt, da bekam Zecke den Ball 10 Meter hinter der

Mittlellinie, verlagerte das Spiel mit einem flachen tiefen Ball und brachte

Lisa in Szene. Die behielt die Nerven, umkurvte die Torfrau und schob ins

leere Tor ein. 1:0.

7 Minuten später wurde Carina von Anna mit einem tiefen Bal in Szene

gebracht. Auch sie behielt die Nerven und schob aus halblinker Position ins

untere rechte Eck zum 2:0 ein.

Der   Gegner   war   geschockt   und   die   Spannung   und   Nervosität   sollte

verflogen sein.

Doch leider wurde es in der Folge ein sehr unruhiges Spiel, in dem immer

wieder hohe Bälle und unnötige Ballverluste zu dem Verlust des Spielflusses

beitrugen.

Die größten Chancen noch vor der Halbzeit alles klar zu machen vergaben

Carina und Linda. Beidemale 1 gegen 1-Situationen. Anstatt zielstrebig aufs

Tor abzuschließen wurde der Querpass gesucht oder die Torhüterin war zur

Stelle.

Ein weiterer Querball lief ohne Berührung durch den 5er und den zweiten

Ball konnte Lisa nicht im Tor unterbringen.

Nach   der   Halbzeit   wurde   das   unruhige   Spiel   mit   vielen   hohen   Bällen

fortgeführt. Anstatt flache tiefe Bälle in die Spitze zu spielen oder über die

Innenverteidiger das Spiel zu beruhigen, wurde die Bälle auf Teufel komm

raus   nach  vorne  gespielt.  Es  ging  zwar  Offensiv   von  den   Gästen   aus

Ennepetal wenig Gefahr aus, jedoch war das 2:0 ein gefährliches Ergebnis.

Eine erneute 1 gegen 1 Situation von Lisa war identisch mit der aus

Halbzeit 1. Anstatt das Tor zu machen, wurde der Ball bis zum 11m-Punkt

getragen   und   quer   gespielt.   Den   Ball   konnte   Svenja   M.   nicht   mehr

bekommen. Ein Freistoß von Zecke an die Latte und ein Kopfball aus 5m von

Michelle S. und ein versprungener Ball von Jojo nach Quervorlage von Lisa

waren weitere Chancen für die Zehnerinnen.

Ein nicht schön anzusehendes Spiel wurde mit einem Schuss aus 20m von

Zecke beendet. Der Aufsetzer ins lange Eck überraschte die Torhüterin, die

nur noch hinter sich greifen konnte. 3:0.

Das   war   der   Schlusspunkt   in   einer   Partie,   die   keinen   anderen   Sieger

verdient hätte, die aber souveräner und spielerisch besser hätte gespielt

werden können. Am Ende zählen wie immer nur die 3 Punkte und der

nächste „Zu-Null“ Sieg gegen einen Tabellendritten.

„Es läuft blendend momentan, nur können wir uns von Zwischenständen

und einer möglichen Herbstmeisterschaft nichts kaufen!“ mahnt Trainer

Devin Kunze. „Es muss Woche für Woche gespielt werden, die Konzentration

hochgehalten werden und wir dürfen niemals zufrieden genug sein.“ Weiter

so!!!

Es spielten:

 Sherin Preuß, Lisa Burschik (1), Anna-Lena Faßmann, Svenja Lindner, Selina Quirin (1),

Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein, Elena Zannetin, Lena Holtmann, Carina Birkner (1), Michelle

Stehr, Linda Goldschmidt, Svenja Meier, Laura Gabriel

Spielbericht vom 10. Meisterschaftsspiel am 29.10.17

Wilde 13 Sprockhövel

-

SV Hohenlimburg 1910 II

0:13 (0:6)

Erneut 13 Tore – 9 verschiedene Torschützinnen

Nach dem Kantersieg der letzten Woche ging man voller Euphorie in das

erste Flutlichtspiel der Saison und in das erste „11er-Spiel“ seit 5 Wochen.

In Sprockhövel wartete die Wilde 13, die, wenn es normal läuft, gegen die

Zehnerinnen nichts zu holen hat.

Und so lief das Spiel von Beginn an auf ein Tor. An der Mittellinie standen

die Innenverteidiger und sicherten den Rückraum ab, alles was nach vorne

passierte   war   spielerisch   sehr   schön   anzusehen.   Auch   wenn   die

Chancenverwertung   heute   etwas   leichtsinnig,   teilweise   überheblich

vernachlässigt   wurde,   konnte   man   bis   zur   Pause   das   Ergebnis   auf   0:6

hochschrauben. Sechs  Tore, sechs Torschützinnen: Lisa  nach Vorlage von

Anna, Jojo  nach schönem Doppelpass  mit Giulia,  Carina  und Zecke nach

Querbällen von Lisa und Carina, Stratze nach Eckball von Svenja L. und Elli

nach   Vorlage   Jojo   trafen   für   die   Gäste   aus   dem   Lennetal.   Schöne

Kombinationen, tiefe Bälle in die Spitze, Flankenläufe und Eckbälle waren

die entscheidenden Faktoren.

Nach   der   Halbzeitpause,   die   man   mit   heißem   Tee   und   dicken   Decken

versuchte, bei 5 Grad nicht zu erfrieren, wollten die Hohenlimburgerinnen

genauso konzentriert und entschlossen nach vorne weiterspielen.

Es   dauerte   keine   Minute,   da   erhöhte   Michelle   Stehr   auf   0:7.   Die   siebte

Torschützin des heutigen Tages. Jojo und Michelle Stehr in der 52. Und 54.

Minute konnten ihren Doppelpack schnüren.

Carina   erhöhte   mit   ihren   Toren   Nummer   zwei   und   drei   das   Ergebnis   auf

0:11.

Die letzten beiden Toren, Torschützinnen Nummer 8 und 9, gleichzeitig auch

Premierentore   der   Saison   17/18:   Michelle   Fischer   behielt   nach   einem

Gewusel im 16er die Nerven und schob mit aller Gelassenheit zum 0:12 ein.

Den Schlusspunkt der Partie setzte Linda, die einen Ball von links erahnte

und   keine   Probleme   hatte,   den   Ball   ins   leere   Tor   einzuschieben.   0:13.

Endstand.

Eine geschlossen starke Mannschaftsleistung und hohe Spielfreude waren

Grundlage für den nächsten Kantersieg. In den nächsten Wochen warten

einige Topspiele auf die Hohenlimburgerinnen, die Konzentration muss hoch

bleiben und es muss weiter gearbeitet werden. Auf geht’s Zehnerinnen!!

Es spielten:

 Sherin Preuß, Lena Straface (1), Lisa Burschik (1), Anna-Lena Faßmann, Svenja Lindner,

Selina Quirin (1), Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein (2), Elena Zannetin (1), Lena Holtmann, Carina

Birkner (3), Michelle Stehr (2), Michelle Fischer (1), Linda Goldschmidt (1),

 

Spielbericht vom 9. Meisterschaftsspiel am 22.10.17

SV Hohenlimburg 1910 II

           -

TuS Wengern

13:0 (6:0)

Kantersieg nach zweiwöchiger Spielpause – „Zecke“ mit

Fünferpack

Die zweiwöchige Spielpause und der Mannschaftstag beim Fußballgolfen

sollten den Zehnerinnen wieder neuen Antrieb geben. Zwar gewannen sie

alle Spiele bisher, konnten aber zuletzt spielerisch nicht das zeigen, was der

Trainer sich erhoffte und wusste was möglich war.

Zwar begann das Spiel wieder mit einer grauenhaften Chancenverwertung,

es war aber von Minute 1 an Einbahnstraßenfußball. Schöne Kombinationen,

immer wieder flache Bälle in die Tiefe und Bälle von außen waren für die

Gäste aus Wengern eine Nummer zu hoch. Hochkarätige Chancen durch

Zecke, Anna, Svenja M. und Lisa aus teilweise 4 Metern blieben jedoch bis

zur 19. Minute ungenutzt. Auf den Doppelpack von Zecke in der 19. Und 24.

Minute – was sehr sehenswerte Fernschüsse in den oberen Winkel waren –

folgte ein Dreierpack von Anna und es stand nach 41. Minuten 5:0. Kurz vor

und kurz nach der Pause erzielte Zecke bereits ihre Tore 3 und 4 und

schraubte das Ergebnis auf 7:0 hoch. Annas‘ ebenfalls vierter Treffer in der

53. Minute sorgte für das 8:0. In der 64. Minute gelang auch Carina ihr

persönlicher Dosenöffner, nach vorher reichlich ungenutzten Hochkarätern

erzielte auch sie einen Dreierpack innerhalb von 18 Minuten. 11:0. Den

Schlusspunkt der Partie setzten Svenja Meier und Zecke mit ihrem fünften

Tor, erneut einem ansehnlichem Fernschuss. Endstand: 13:0.

Mit diesem Ergebnis kann und muss man nach den letzten Ergebnissen

zufrieden sein. Man haderte zwar erneut mit der Chancenverwertung, aber

auch   die   Wengeraner   Torhüterin   verhinderte   6-7   Mal   ein   noch   höheres

Ergebnis.   Die   größten   Chancen   der   Gäste   sollen   aber   nicht   unerwähnt

bleiben, ein Lattenschuss und ein lang geratener Eckball auf den zweiten

Pfosten konnten die Gäste jedoch nicht in Bares ummünzen.

Eine sehr gute Mannschaftsleistung, bis auf 5 unruhige Minuten in Halbzeit

1 sprechen für die Hohenlimburgerinnen, die im neunten Spiel den neunten

Sieg einfuhren. Die Abwehr stand heute sehr solide, unsere Ersatztorhüterin

Lena spielte „zu Null“ und auch aus dem defensiven Mittelfeld wurden die

vom Trainer gewünschten Akzente gesetzt.

Fazit:   ein   hochverdienter   Kantersieg,   der   mit   mehr   Konzentration   und

Entschlossenheit vor dem Tor auch hätte noch höher ausfallen können.

Es spielten:

 Lena Straface, Lisa Burschik, Svenja Meier (1), Anna-Lena Faßmann (4), Svenja Lindner,

Selina Quirin (5), Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein, Elena Zannetin, Lena Kunzer, Lena Holtmann,

Carina Birkner (3)

 

Spielbericht vom 8. Meisterschaftsspiel am 03.10.17

SV Hohenlimburg 1910 II

           -

FC Herdecke-Ende 9er

1:0 (1:0)

Dreckiger Sieg bei dreckigem Wetter – 3 Punkte trotz schwacher

Leistung

Nach erneut spielfreiem Sonntag kamen am Tag der deutschen Einheit die

Frauen aus Herdecke-Ende ans Kirchenbergstadion. Vor Beginn der Partie

warnte der Trainer die Frauen und erinnerte an die letzte Partie zu Hause,

die zwar mit 5:3 gewonnen ging, man aber um die Offensivqualitäten der

Gäste wusste.

Man wollte konzentriert und auf Ballbesitz gehen, das klappte allerdings nur

die ersten 15 Minuten. Die Chancen, die sich in der Zeit ergaben waren

allesamt   dem   nassen   Rasen   geschuldet,   auf   dem   der   Ball   sehr   schnell

wurde. Auch das wurde vor der Partie angemerkt: möglichst flache Bälle!!

Eine solche Aktion nutzte Anna in der 10. Minute aus, als sie einen langen

Ball kurz vor der Torfrau erlief und eigentlich ins Toraus vorlegte. Sie holte

sich den Ball aber kurz vorher und zirkelte ihn aus fast unmöglichem Winkel

zum 1:0 ins Tor.

Damit kam der Break im Spiel und es wollte einfach nichts mehr gelingen.

Der nasse Rasen hat nicht sonderlich dazu beigetragen, Spielaufbau, Fehler

in der Ballannahme, die gerade in der Abwehr und in einem 9er Spiel immer

wieder   gefährlich   sein   können,   immer   wieder   halbhohe   und   hohe   Bälle

ließen keinen Spielfluss aufkommen.

Nach der Halbzeitansprache oder trotz der Halbzeitansprache änderte sich

in Halbzeit zwei nichts. Gleiches Bild, immer wieder luden wir Herdecke-

Ende, die das Feld vor ihrem Tor gut abdeckten, aber auch nicht wirklich

spielerisch glänzen konnten, zu Torchancen ein, Glück für uns, dass sie vor

dem Tor immer wieder am Wetter und vielleicht auch am eigenen Vermögen

scheiterten.  Am eigenen  Vermögen  scheiterten aber auch wir  heute und

können am Ende froh sein, das Spiel mit 1:0 gewonnen zu haben.

Mund abwischen, dreckige 3 Punkte sind auch 3 Punkte.

Anzumerken ist aber trotzdem das erneut spielfreie Wochenende, weil der

Gegner (Breckerfeld) keine Spielerinnen zusammenbekommt. Wir lassen es

an dieser Stelle mal unkommentiert, in einen Spielrhythmus werden wir so

allerdings nicht kommen!!!

Nach erneut zweiwöchiger Spielpause kommen am 22.10 die Frauen aus

Wengern ans Kirchenberg!

Es spielten:

 Sherin Preuß, Lisa Burschik, Svenja Meier, Anna-Lena Faßmann (1), Svenja Lindner, Sarah

Goßmann, Selina Quirin, Laura Gabriel, Giulia Pleschke, Jorina Sonnenschein, Elena Zannetin

 

Spielbericht vom 6. Meisterschaftsspiel am 24.09.17

SV Hohenlimburg 1910 II

           -

VfL Gennebreck

3:1 (3:1)

Wichtiger Heimerfolg im Topspiel

Im sechsten Spiel der noch jungen Saison gab es für die Zehnerinnen direkt

das nächste Topspiel. Zu Gast waren die Damen aus Gennebreck, die dieses

Jahr ebenfalls die Ambitionen auf die Bezirksliga haben.

Mit diesem Hintergrundwissen ging man konzentriert in das Spiel und in der

ersten Halbzeit entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel zugunsten der

Hohenlimburgerinnen.

Gennebreck versuchte über lange Bälle und ihre schnellen Sturmspitzen

nach vorne zu „spielen“, die Abwehr um Laura und Svenja stand aber

ziemlich sicher.

Die Zehnerinnen wiederum versuchten über Kombinationsspiel vor das Tor

zu kommen und schafften das auch immer wieder.

In der zehnten Minute war es Anna-Lena, die einen Torwartfehler eiskalt

ausnutzte.   Ein   langer   ball   von   Svenja   war   eigentlich   ungefährlich,   die

Torhüterin von Gennebreck ließ den Ball aber nach vorne fallen und Anna

reagierte blitzschnell und konnte zum 1:0 einschieben.

Die größte Chance die Führung auszubauen hatte Jojo, nachdem sie an der

16er-Kante böse von hinten umgegrätscht wurde. Den fälligen Freistoß

schlenzte sie in Richtung linkes oberes Eck, eine Glanzparade der Torhüterin

verhinderte aber ein Traumtor und das 2:0.

Stattdessen war in der 31. Minute erneut ein langer Ball von Gennebreck

die Aktion, die den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf stellte.

Der lange Ball wurde zwei Mal unterlaufen, Giulia war schneller als ihre

Gegenspielerin und schirmte den Ball eigentlich gut ab. Ein Missverständnis

zwischen ihr und Shiggy wusste die Gäste-Stürmerin mit der Fußspitze

auszunutzen und schob den Ball zwischen den beiden ins leere Tor ein.

Allerdings zeigten sich die Zehnerinnen unbeeindruckt von dieser Aktion

und spielten ihr Spiel weiter.

Nur fünf Minuten später war es wieder Anna, die von links außen in den

16er zog und zuerst ins straucheln gebracht wurde, weiterlief, schließlich

aber von hinten gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Zecke

eiskalt rechts unten.

Zwei Minuten später sorgte eine Ecke für das 3:1. Rapha brachte den Ball in

den Fünfer, wo der Ball auf den langen Pfosten kam und Anna keine

Probleme hatte aus kürzester Distanz einzuköpfen.

Mit dieser Zwei-Tore-Führung ging es in die zweite Halbzeit, in der die

großen Spielanteile etwas ausgewogener gestaltet wurden. Ein Spiel im

Mittelfeld war arm an Höhepunkten.

Bedanken können sich die Hohenlimburgerinnen am Ende bei Shiggy, die

mit zwei Glanzparaden die Führung und die 3 Punkte sicherte. Die zwei

Großchancen   von   Gennebreck   waren   zugleich   auch   die   einzigen

nennenswerten Chancen in Halbzeit zwei.

Spielerisch konnten die Gastgeberinnen immer wieder zeigen, dass sie den

Gennebreckerinnen   überlegen   waren:   Mit   schönen   Hackenpässen,

Doppelpässen   und Flankenläufen, die zwar ohne Erfolg blieben, konnte

Gennebreck heute nicht mithalten.

Es war ein umkämpftes Spiel, die Hohenlimburgerinnen verwalteten die

Halbzeitführung aber am Ende sicher und machten in der zweiten Halbzeit

nicht mehr als nötig.

Es spielten:

 Sherin Preuß, Lisa Burschik, Svenja Meier, Anna-Lena Faßmann (2), Svenja Lindner, Sarah

Goßmann, Michelle Fischer, Selina Quirin (1), Linda Goldschmidt, Laura Gabriel, Giulia Pleschke, Jorina

Sonnenschein, Raphaela Gerlach, Lena Kunzer

 

Spielbericht vom 4. Meisterschaftsspiel am 10.09.17

TSG Herdecke 1911                -                     SV Hohenlimburg 1910 II

0:7 (0:3)

Ungefährdeter Auswärtssieg trotz Durchschnittsleistung

Am vierten Spieltag erwartete die Frauen-Reserve die TSG aus Herdecke.

Wegen der Platzsperrung des Rasenplatzes mussten wir das Heimrecht

tauschen.

Die Zehnerinnen starteten gut in die Partie und kamen über die rechte Seite

in Person von Lisa immer wieder zu ersten guten Chancen. Anna, Zecke und

Svenja M. scheiterten aber allesamt an der Herdecker Torfrau.

In der 9. Minute aber sorgte so eine Aktion für die Führung. Lisa überlief die

komplette linke Seite bis zur Grundlinie und bediente die mitgelaufene

Anna.

Eigentlich beruhigend, sorgte diese Führung aber zu unnötiger Hektik und

der Spielfluss ging ein wenig verloren. Es folgte ein „Mittelfeldgeplänkel“

ohne wirkliche Torchancen, welches bis zur 35. Minute dauerte, als Zecke im

Zentrum zu Anna durchsteckte, die im 1 gegen 1 die Nerven behielt und auf

2:0 erhöhte.

Kurz vor der Pause war es Zecke, die nach einer Ecke von Svenja im 5er

bedient wurde und oer Direktabnahme zum 3:0 einnetzte.

Nach der Pause wurde das Spiel kaum besser, die Kräfte der Gegner ließen

nach, man passte sich aber der Spielgeschwindigkeit des Gegners an. Ein

Doppelschlag in der 70. Und 72. Minute durch Carina und ein nächster

Doppelschlag in der 81. Und 84. Minute durch Lena S. und erneut Carina

stellten den 7:0 Endstand her.

Insgesamt   natürlich   ein   verdienter   und   auch   nie   gefährdeter   Sieg   der

Hohenlimburgerinnen. Die Herdeckerinnen setzten die Gäste aber vor dem

16er immer wieder unter Druck und standen mit 8 bis 10 Leuten im letzten

Drittel, sodass es schwer war, da durch zu kommen. 7 Mal hat es aber

geklappt und am Ende zählen ohnehin nur die 3 Punkte und die Behauptung

der Tabellenführung!!

Das Spiel war trotzdem ein besonderes, da es Vanessas vorerst letztes

diese Saison war, da sie für ein Jahr nach Bayern zieht, um dort ihr FSJ zu

absolvieren. Wir wünschen dir viel Spaß dort unten!!!

Es spielten:

 Sherin Preuß, Elena Zannetin, Lisa Burschik, Svenja Meier, Lena Holtmann, Anna-Lena

Faßmann (2), Svenja Lindner, Carina Birkner (3), Sarah Goßmann, Lena Straface (1), Michelle Fischer,

Selina Quirin (1), Vanessa Westhölter, Linda Goldschmidt

Spielbericht vom 3. Meisterschaftsspiel am 03.09.17

SpVg Hagen 1911     

          -                     SV Hohenlimburg 1910 II

0:20 (0:9)

Einbahnstraßenfußball im Hagener Lokalderby

Am   dritte   Spieltag   dieser   Saison   kam   eins   der   unbeliebten   9er   Spiele.

Gastgeberinnen waren die Damen des SpVg Hagen 11, Spielstätte war der

Loheplatz (Asche).

Trotz des ungewohnten Untergrunds war die Marschrichtung von Beginn an

klar: Hier zählte nur ein Sieg.

Nach   zehnminütiger   Eingewöhnungszeit,   in   der   bereits   fünf   bis   sechs

Hochkaräter vergeben wurden, legten die Hohenlimburgerinnen richtig los.

Der Schiedsrichter pfiff zwar jeden zweiten langen Ball (wegen Abseits, was

selten richtig war) zurück, wovon sie sich aber nicht beeindrucken ließen.

Die   Kombinationen   wurden   flüssiger,   die   Laufwege   besser   und   die   13.

Minute mit dem 1:0 durch Carina war der Dosenöffner.

Bis zur Pause erhöhten die Gäste auf 9:0. Carina traf weitere fünf Mal, Laura

zwei Mal und Anna-Lena ein Mal.

Nach der Pause ging es weiter mit dem Einbahnstraßenfußball.

10   Minuten   waren   gespielt,   da   wurde   das   Ergebnis   bereits   auf   13:0

hochgeschraubt.

Svenja mit einem Doppelpack und weitere zwei Mal Carina, die damit acht

Tore schoss, waren die Torschützinnen.

Darauf   folgten   zwei   unglückliche   Eigentore   der   Gastgeberinnen,   die   die

Bälle   von   Lisa   und   Michelle   von   rechts   außen   nur   ins   eigene   Tor   klären

konnten.

Bis zum Schluss fielen noch fünf weitere Treffer. Michelle Stehr, kommend

aus   der   eigenen   B-Jugend,   konnte   sich   dabei   zum   ersten   Mal   in   die

Torjägerliste eintragen.

Die weiteren Torschützinnen waren Anna mit ihrem zweiten Tor, Laura mit

ihrem   dritten   Tor   und   auch   die   eifrige   Jojo,   die   fünf   Treffer   vorbereitete,

konnte   am   Ende   einen   Doppelpack   schnüren.   Besonders   ansehnlich   war

dabei das letzte, bei dem sie aus 11 m halbrechter Position die Torhüterin

mit einem Lupfer vernaschte.

Respekt   an   den   Gegner,   der   nie   aufgesteckt   hat   und   das   Spiel   trotz

Unterzahl ehrenvoll zu Ende spielte.

Aber natürlich ebenfalls Respekt an unsere Mädels, die mit dem 20:0 den

höchsten Sieg ihrer weiblichen Vereinsgeschichte einfuhren.

Es spielten:

  Sherin Preuß, Elena Zannetin, Lisa Burschik, Jorina Sonnenschein (2), Svenja Meier (2),

Raphaela   Gerlach,   Lena   Holtmann,   Michelle   Stehr   (1),   Anna-Lena   Faßmann   (2),   Laura   Gabriel   (3),

Svenja Lindner, Carina Birkner (8

 

Spielbericht vom 2. Meisterschaftsspiel am 27.08.17

SV Hohenlimburg 1910 II     

          -                     FC BW Voerde

9:3 (3:2)

Nächstes Torfestival bei zweitem Sieg der Zehnerinnen – Laura mit

Fünferpack

Das zweite Meisterschaftsspiel hieß für die Hohenlimburgerinnen das erste

Heimspiel der neuen Saison. Zu Gast waren die Damen aus Voerde, die

letzte Woche Wilde 13 Sprockhövel mit 10:1 vom Platz fegten. Warnung

genug für die Gastgeberinnen, so konnte die Mannschaft aber zu Beginn

richtig eingestellt und vorbereitet werden.

Bei sommerlichen 24 Grad wurde das Spiel angepfiffen und in den ersten

Minuten   ereignete   sich   ein   sehr   hektisches   Spiel,   bei   dem   die   Gäste

versuchten die Hohenlimburgerinnen in ihre Hälfte zu drücken. Das gelang

ihnen auch und es fand ein sehr aggressives Spiel mit vielen Zweikämpfen

im Mittelfeld statt, welche aber zu keinem Zeitpunkt unfair geführt wurden.

Die größten Chancen hatten aber die Hohenlimburgerinnen, zwei Mal durch

Svenja Meier, die sich einen steil gespielten Ball über links erlief, im eins

gegen eins gegen die Torhüterin aber zu lange wartete. Einmal konnte

Zecke im Strafraum per Hacke ihre Gegenspielerin überlisten, traf aber mit

ihrem Schuss nur den Pfosten. 2 Minuten später spielte Svenja Lindner

einen   präzisen   Ball   über   die   komplette   Abwehr,   den   sich   Zecke   aus

abseitsverdächtiger Position schnappte, statt die herauseilende Torfrau per

Lupfer zu vernaschen, wollte sie sich den Ball an selbiger vorbeilegen,

konnte aber rechtzeitig gestoppt werden.

In der 21. Minute verursachten die Gastgeberinnen einen Freistoß 20 m

halbrechts vor dem Tor. Die Mauer blieb stehen und der Ball schlug rechts

oben ins Tor ein. 0:1 für die Gäste aus Voerde.

In der 37. Minute der Schock für die Hohenlimburgerinnen: Ein Ballverlust

am gegnerischen 16er wurde zu einem Konter, den die Gäste-Stürmerin von

rechts kommen im langen Eck versenkte. 0:2.

Was dann geschah, grenzte bei den Gästen an Arbeitsverweigerung und bei

den Hohenlimburgerinnen wie ein Hallo-Wach-Effekt.

Zuerst erzielte Anna in der 39. Minute, förmlich per direktem Gegenstoß

zum 0:2, per Ecke das 1:2.

Eine Minute vor der Pause war es Jojo, die einen Querpass, stark vorbereitet

von Anna über rechts, vollendete.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang der Frauen-Reserve sogar noch

die Führung, wieder war es Svenja, die sich einen tiefen Ball (wie zweimal

zuvor)   erlief,   diesmal   aber   die   Torhüterin   umkurvte   und   auf   die

mitgelaufene Elli querlegte. Diese hatte keine Probleme den Ball im leeren

Tor unterzubringen. 3:2!!

Verrückte erste Halbzeit mit einem K.O.-Finish der Hohenlimburgerinnen.

In der Halbzeit wurden die Probleme in der Defensive angesprochen und

erklärt, dass uns auch heute wieder die Fitness den Sieg bringen wird.

10 Minuten waren in der zweiten Halbzeit, als Laura der vielleicht schnellste

Fünferpack in der Kreisliga A gelang. 23 Minuten benötigte sie für ihre 5 (!!)

Tore.

Aber eins nach dem Anderen: Ein tief gespielter Ball von Sarah erreichte

Jojo, die sich bis zur Grundlinie durchsetzte und eine punktgenaue Flanke in

den Fünfer brachte, wo Laura goldrichtig stand und per Kopf zum 4:2

einnetzte.

58. Minute und 61. Und 74. Minute, unterschiedliche Zeiten, aber drei

identische Tore. Vorlagen gaben Anna, Zecke und Jojo, die beiden den Ball

quer durch den 16er spielten und Laura keine Probleme hatte, zum 5:2, 6:2

und 7:2 einzuschieben.

Das schönste Tor gelang ihr aber in der 79. Minute, als sie den Ball 25 m vor

dem Tor in die Drehung mitnahm und ansatzlos zum Schuss ansetzte. Ein

Strahl, der rechts oben im Tor zum 8:2 einschlug. Unfassbar, aber die

Kombinationen der Gastgeberinnen konnten sich sehen lassen und waren

die Grundlage, die Laura für diese unglaublichen 23 Minuten verhalfen.

In der 89. Minute gelang den Gästen der zwischenzeitliche 3:8 Ehrentreffer,

ehe Svenja Meier im Gegenzug ihr erstes Tor in der Meisterschaft gelang.

9:3. Ende!

Ein Torfestival, das nach 37. Minuten nicht danach aussah.

Einen gravierenden spielerischen und konditionellen Einbruch der Gäste aus

Voerde nutzte die Frauen-Reserve des SV10 aber gnadenlos aus und ließ

ihnen am Ende keine Chance.

Es spielten:

 Sherin Preuß, Vanessa Westhölter, Elena Zannetin (1), Selina Quirin, Lisa Burschik, Jorina

Sonnenschein (1), Sarah Goßmann, Svenja Meier (1), Raphaela Gerlach, Lena Holtmann, Michelle

Stehr, Anna-Lena Faßmann, Laura Gabriel (5), Svenja Lindner

 

Spielbericht vom 1. Meisterschaftsspiel am 20.08.17

TSG Sprockhövel                   -

   SV Hohenlimburg 1910 II     

       3:4 (2:1)

Auftaktsieg in kuriosem Fight

Im ersten Spiel der Saison und nach erfolgreicher Vorbereitung (4 Spiele, 4

Siege) traf man direkt im Topspiel auf den Mitfavoriten um den Aufstieg,

TSG Sprockhövel.

Die neue zweite Mannschaft, verstärkt durch nur

eine

 Landesligaspielerin

(danke an Sprockhövel, dass ihr euch so gut erkundigt habt über uns),

begann stark und ließ Sprockhövel zu keinem Zeitpunkt der ersten 15

Minuten ins Spiel kommen. Gute Kombinationen nach vorne ließen jedoch

Jojo und Svenja leichtsinnig liegen. Verwehrt wurde uns in der zweiten

Minute   ein   Strafstoß,   als   Jojo   in   diesen   eindrang   und   von   hinten

umgegrätscht wurde. Kein Pfiff des Schiedsrichters aus dem Wuppertaler

(von wo sonst) Kreis.

Das 1:0 in der 15 Minute durch Jojo erfolgte nach starkem Einsatz von

Carina an der Eckfahne, als sie sich den schon verloren geglaubten Ball

schnappte, zwei Spielerinnen aussteigen ließ und Jojo im Fünfer bediente,

die im Fallen den Ball über die Linie bugsierte.

In der Folge, wie schon vor dem Spiel angesprochen, schlugen wir uns durch

eigene Fehler selbst.

Erst in der 25. Minute köpfte Jojo einen Abstoß von Shiggy zurück, jedoch

zur Sprockhövel-Stürmerin, die Shiggy per Lupfer keine Chance ließ.

10 Minute später wieder, ein Fehler im Spielaufbau, ein schneller Ball der

Gastgeber in die Spitze, Shiggy bekam aus 15 m zwar noch die Hand dran,

konnte die Richtung des Balles aber nicht ändern. 1:2 aus unserer Sicht.

Die Halbzeitansprache war klar, unsere Fitness wird uns den Sieg bringen,

wir müssen nur drum kämpfen!!

Und so erzielte Carina nach starkem Ball von Vanessa in die Schnittstelle,

einem kleinen Haken und einem wunderbaren Schlenzer ins lange Eck das

2:2.

Sprokchövel spielte zwar nun mit, kam aber nur durch Eckbälle wirklich

gefährlich   vor   das   Tor.   So   einer   sorgte   in   der   65.   Minute   zum

zwischenzeitlichen   2:3,   ein   Gestocher   in   der   Mitte   drückte   die   Gäste-

Stürmerin über die Linie.

Selbige Stürmerin erzielte noch ein Tor nach einer Ecke, allerdings jubelten

dort die Hohenlimburgerinnen. Rapha brachte die Ecke scharf vor das Tor,

wo ein Klärungsversuch im eigenen Tor landete. 3:3!!!

Nun kam die Fitness ins Spiel, Sprockhövel war stehend K.O. und am Ende

hätten sie sich durch eine bessere Chancenverwertung unsererseits über

fünf weitere Treffer nicht beschweren dürfen.

Rapha, Lisa, Jojo, Zecke, Sina, Svenja, Carina: alle scheiterten im 1 gegen 1,

nicht an der Torhüterin, sondern an den eigenen Nerven. 5 bis 7 sogenannte

100%-ige, die wir wieder leichtsinnig liegen ließen.

Es dauerte bis zur 85. Minute, eine Einzelaktion von Sina, die sich den Ball

knapp 25 m vor dem Tor schnappte, und die Abwehr wie Hütchen aussehen

ließ. Vor dem Tor behielt sie nun die Nerven, halbrechte Position aus 7 m,

der Ball ins linke lange Eck. 4:3 !!!

Verrücktes Spiel zum Auftakt in die neue Spielzeit, aber ein Sieg der Moral

und des Kampfes.

Eine   kleine   Randnotiz,   die   leider   nicht   unbeachtet   bleiben   darf:   Der

Schiedsrichter.

Oder besser gesagt, welcher Schiedsrichter? Er pfiff im gesamten Spiel fünf

(!!!) Mal. Gemusst hätte er mindestens 30 Mal, gelbe Karten hatte er auch

nicht dabei (beide Mannschaften hätten welche verdient gehabt) und selbst

bei Verletzungen stellte er sich ignorant.

Selten   einen   inkompetenteren   Schiedsrichter   gesehen   als   an   diesem

Sonntag, aber auch gegen den haben wir heute gewonnen!!

Sauber Mädels und weiter so!!!

Es spielten:

 Sherin Preuß, Vanessa Westhölter, Elena Zannetin, Selina Quirin, Lisa Burschik, Jorina

Sonnenschein (1), Sarah Goßmann, Svenja Meier, Raphaela Gerlach, Sina Kunze, Lena Holtmann,

Carina Birkner